Glänzendes Spülergebnis, wenn ein paar Regeln beachtet werden.
Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Ausstattung der Haushalte in Deutschland mit einer Spülmaschine in Fünf-Jahres-Schritten so entwickelt: 44.8 % (1998), 56,6 % (2003), 62,5 % (2008), 67,3 % (2013), 71,9 % (2018), 78,0 % (2023). Im Jahr 2023 hatten die Haushalte zu 99,9 % einen Kühlschrank, 97,4 % eine Waschmaschine und 94,6 % einen Elektroherd. Geschirrspülmaschinen liegen auf dem vierten Platz (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Ausstattung-Gebrauchsgueter/Tabellen/a-evs-haushaltsgeraete-d.html, aufgerufen am 09.04.2026).
In den letzten Jahren habe sich der Verbrauch neuer Spülmaschinen beim Strom um rund die Hälfte, beim Wasser um rund 70 Prozent reduziert, schreibt das Bundesumweltamt (BUA) in einer Energiesparbroschüre (https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/energiesparen-im-haushalt, aufgerufen am 09.04.2026). Dort wird erläutert: „Für das Spülen von zwölf Maßgedecken von Hand werden durchschnittlich 46 Liter Wasser benötigt. Moderne Geschirrspülmaschinen hingegen benötigen für die gleiche Menge nur etwa zehn bis 15 Liter Wasser.“ An anderer Stelle (https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/geschirrspueler-spuelmaschine#wie-sie-bei-ihrer-splmaschine-energie-sparen-, aufgerufen am 09.04.2026) empfiehlt das BUA: „Kaufen Sie eine Spülmaschine mit niedrigem Strom- und Wasserverbrauch. Nutzen Sie das ECO- oder Energiesparprogramm Ihres Geschirrspülers und lassen Sie ihn nur voll beladen laufen. Spülen Sie das Geschirr nicht vor, insbesondere nicht mit warmem Wasser.“
Ein interessanter Hinweis findet sich in der Zeitschrift „Brigitte“: „Wenn wir unsere Teller vorspülen, 'denkt' die Spülmaschine, dass sie sauberer seien, als sie sind, und spült auf Sparflamme. Hygienisch sauber ist das Ergebnis am Ende dann meistens nicht - und durch das Vorspülen von Hand haben wir auch noch heißes Wasser und vielleicht sogar Spülmittel verschwendet!“ (https://www.brigitte.de/leben/ wohnen/haushalt/geschirrspueler-mit-diesem-spuelmaschinen-fehler-verschwenden-wir-geld-10167976.html, aufgerufen am 09.04.2026). Darüber hinaus sollten Sie ein paar Regeln beachten: Entsorgen Sie grobe Speisereste im Mülleimer, nicht im WC. Beladen Sie den Geschirrspüler möglichst voll, vermeiden Sie jedoch eine Berührung der Geschirrteile. Schließen Sie zwischenzeitlich die Klappe, um Festtrocknen zu verhindern. Reiniger, Klarspüler und Regeneriersalz können Sie einzeln oder als Systemprodukt, aber bitte nach den Angaben zur Dosierung einsetzen. Wählen Sie das Spülprogramm und die Spültemperatur nach Geschirrart und Verschmutzungsgrad mit Hilfe der Herstellerangaben aus.
Das BUA (am zuletzt angegebenen Ort) äußert sich auch dazu, ob sich die Weiternutzung oder Reparatur von Geschirrspülern ökologisch und ökonomisch lohnt - betrachtet über 10 Jahre: „Ein Austausch funktionierender Geräte lohnt grundsätzlich nicht. Ausnahme: bei intensiver Nutzung und Effizienzklasse A oder schlechter (alt) ist ein Austausch ökologisch sinnvoll, aber nicht finanziell. Reparaturen lohnen meist. Ausnahmen: bei Defekten ab 300 € (ökonomisch) und Effizienzklasse A oder schlechter bei normaler bzw. A+ oder schlechter bei intensiver Nutzung (ökologisch). Neugeräte werden mit Klasse A (neu) angenommen, intensive Nutzung = mind. 8×/Woche, normale = 5-6×/Woche.“