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Stadt Wadern
Ausgabe 29/2026
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Was bei Hitze helfen kann

Schutz vor Hitze hat viele Aspekte.

Hohe Temperaturen belasten den Körper - und werden durch den Klimawandel häufiger. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Gesundheitsrisiko deutlich verringern.

Alle reden von der Hitze. Jetzt auch wir. Wie immer gilt: Wie wollen Ihnen nicht auf den Wecker gehen und auch nichts Überflüssiges erzählen - auch wenn die eine oder andere Info nicht ganz neu für Sie sein sollte. Oft ist es nützlich, sich einmal klarzumachen, was man bereits weiß, und dieses Wissen auch anzuwenden. Im Falle der Hitze bedeutet dies: Konsequent nützliche Maßnahmen umsetzen und sich schützen, dabei nicht nur auf die eigene Gesundheit achten, sondern auch auf die von anderen Menschen (ggf. auch Tieren und Pflanzen). Im Folgenden berufen wir uns auf den „Hitzeknigge“, das ist eine (aktualisierte) Broschüre des Umweltbundesamtes (UBA), die Sie sich kostenlos herunterladen können, auch - bitte weitersagen - in Englisch, Türkisch und Russisch

(https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/uba_hitzeknigge_2025_bf.pdf, aufgerufen am 06.07.2026).

Ein „Knigge“ für Hitzetage

Das UBA fasst selbst zusammen

(https://www.umweltbundesamt.de/themen/tipps-gegen-die-sommerhitze, aufgerufen am 06.07.2026):

  • Vermeiden Sie körperliche Aktivität besonders während der heißesten Tageszeit (etwa 11 bis 18 Uhr) und bei hohen Ozonbelastungen, die durch hohe Sonneneinstrahlung entstehen können. Verlegen Sie z. B. Einkäufe, körperliche Aktivitäten oder Sport in die kühleren Morgen- und Abendstunden.
  • Lüften Sie nachts und frühmorgens. Zur direkten Sonnenstrahlung exponierte Räume sollten, wenn möglich, durch außenliegende Beschattung an den Fenstern, etwa Rollläden, verschattet werden, sie sind wirksamer als innenliegende (z. B. Vorhänge).
  • Kühlen Sie ihren Körper mit einfachen Methoden wie einem kühlenden Fußbad. Auch kühlende Körperlotionen oder ein Thermalwasserspray können Ihnen Linderung verschaffen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie selbst und andere sich bei Hitze nicht zu lange in parkenden Autos aufhalten. Das gilt natürlich auch für Tiere.
  • Verschiedene Medikamente können bei Hitze Probleme verursachen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie frühzeitig mit dem Arzt darüber sprechen. Bestimmte Medikamente verlieren in warmer Umgebung ihre Wirksamkeit. Deshalb gilt: kühl lagern!

Auf sich und andere achten

In der genannten Broschüre finden sich noch einige weitere, detailreichere Empfehlungen und Hinweise. Dazu gehört der Tipp, die Wohnung auf wärmeproduzierende Geräte zu checken und deren Betrieb möglichst zu reduzieren. Und: „Sorgen Sie für frischen Wind - durch luftige Kleidung.“ Empfohlen werden helle, weite Kleider, wo die Luft zirkulieren kann, wozu ein Fächer oder Ventilator noch beitragen könne. Zum Hitzeschutz gehörten auch Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung, weil das Gehirn besonders gefährdet sei.

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist: „Wappnen Sie sich von innen: Essen Sie leichte Kost und trinken Sie regelmäßig Wasser.“ Das UBA empfiehlt bei Hitze etwa stündlich ein Glas Wasser (möglichst nicht eiskalt) zu trinken, leichtes, kühles Essen mit möglichst hohem Flüssigkeitsgehalt zu sich zu nehmen (am besten mehrere Mahlzeiten) - Obst, Gemüse, Salat. Zuckerhaltige und alkoholische Getränke (auch Bier) sollten gemieden werden. Dasselbe gelte für eiweißreiche Speisen (Fleisch, Fisch und mehr), weil diese die Körpertemperatur erhöhten.

 

Hitzetage sind für viele Menschen, auch gesunde, gefährlich. Wir sollten alle aufeinander achten. Tipps können nur eine Orientierung bieten. Sich zu informieren, auszuprobieren und auch das Reden mit anderen können weiterhelfen. Kommen Sie gut durch den Sommer!