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Stadt Wadern
Ausgabe 36/2026
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Clubtipps über die Straße hinaus

Das Sparschwein ist ADAC-gelb… | KI generiert

Der ADAC kennt sich mit dem sparsamen Autofahren aus - doch seine Energiespartipps reichen weit über den Straßenverkehr hinaus und räumen mit gängigen Energiespar-Mythen auf.

Um noch einmal das Bild vom „Tellerrand“ zu bemühen: Der ADAC, als Fürsprecher von Autofahrern bekannt, schaut auch über den Tellerrand, indem er Tipps fürs Energiesparen vermittelt (https://www.adac.de/rund-ums-haus/energie/spartipps/strom-sparen-im-haushalt-tipps/, aufgerufen am 27.08.2026). Es wird nicht verkehrt sein, auch bereits bekannte Tipps einmal vom Verkehrsclub zu bekommen.

Sparsam unterwegs und im Haushalt

Sozusagen standesgemäß betont der Automobil-Club in Bezug aufs Autofahren, dass eine vorausschauende Fahrweise Kraftstoff einspart und empfiehlt: Ballast abwerfen, unnötiges Zubehör wie ungenutzte Dachboxen oder Fahrradträger sofort nach Gebrauch demontieren; den Reifendruck an der Tankstelle regelmäßig kontrollieren und leicht um ca. 0,2 bar über den Normalwert anheben sowie frühzeitig hochschalten, die Motorbremse nutzen und unnötiges Beschleunigen vermeiden.

Über den Teller- bzw. Straßenrand hinaus betrachtet der Club aber auch Verhaltensweisen im Haushalt, durch die sich bis zu 500 Euro im Jahr einsparen ließen. Dazu gehörten: Alte Leuchtmittel konsequent durch LEDs ersetzen; Stand-by ausschalten: Fernseher, Konsolen und PCs über schaltbare Steckdosenleisten komplett vom Netz trennen; alte, ungeregelte Heizungspumpen gegen moderne Hocheffizienzpumpen ersetzen; den Kühlschrank optimal auf 7 °C einstellen und regelmäßig abtauen. Heizkosten ließen sich durch kleine Anpassungen am Thermostat senken: Jedes Grad weniger Raumtemperatur spare rund 6 Prozent Heizenergie. Schließlich empfiehlt auch der ADAC, die Fenster mehrmals täglich für wenige Minuten komplett zu öffnen statt dauerhaft zu kippen.

 

Was entgegen Vorurteilen wirklich Strom spart

Jetzt wird’s interessant. Der ADAC fragt: „Stimmen diese Mythen zum Stromsparen?“ Die Antworten möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und zitieren vom angegebenen Ort: „Mythos 1 - Eco-Programme sparen nicht viel Strom: Durch die niedrigeren Temperaturen sparen Eco-Programme bei Wasch- und Spülmaschinen sowie Trocknern deutlich Energie gegenüber anderen Modi ein. Mythos 2 - Stand-by ist nicht so schlimm: Tatsächlich kostet Stand-by-Verbrauch je nach Anzahl der Geräte auch sehr viel Strom - bis zu 144 Euro pro Jahr im Einfamilienhaus, bis zu 84 Euro in einer Wohnung. Mythos 3 - Licht lieber anlassen, als es oft an- und auszuschalten: Bei herkömmlichen Glühbirnen gilt die Faustregel, dass es sich nur lohnt, das Licht auszuschalten, wenn man mehr als drei Minuten lang den Raum verlässt. Bei LEDs gilt diese Regel nicht, da sie viel weniger Einschaltstrom benötigen. Hier spart jedes Schalterdrücken bares Geld. Extra-Spartipp: In Durchgangsbereichen wie Fluren oder im Keller Lichter über Bewegungsmelder steuern.

Mythos 4 - Wenn der Kühlschrank voll ist, verbraucht er mehr Strom: Das ist falsch. Die Lebensmittel im Kühlschrank stabilisieren stattdessen die Temperatur und wirken wie kleine Kühlakkus. Besonders gut funktionieren Flüssigkeiten wie Saftpackungen. Mythos 5 - Der Backofen muss vorgeheizt werden: Diese häufige Vorgabe in Rezepten ist in den meisten Fällen (z.B. bei Kuchen, Aufläufen) überflüssig (außer bei Soufflés oder manchen Brotsorten) und kann zu echter Stromverschwendung führen. Man kann den Backofen auch etwas früher ausschalten und die Gerichte mit Restwärme fertig backen.“