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Amtsblatt der Stadt Schleusingen
Ausgabe 5/2026
Seniorenbeirat
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Auszeichnung für generationsübergreifendes Schulprojekt

Großer Erfolg für das Hennebergische Gymnasium Schleusingen: Das Projekt „Brücken bauen – Jung und Alt erleben Gemeinschaft“ wurde im Rahmen der TEAG-Förderinitiative „Ideen machen Schule“ ausgezeichnet. Aus mehr als 100 eingereichten Bewerbungen gehörte das Schleusinger Vorhaben zu den fünfzehn prämierten Projekten.

Die Idee zur Bewerbung entstand gemeinsam mit Kunstlehrerin Theresa Fröbisch und der ehemaligen Kunstlehrerin sowie Mitglied des Seniorenbeirats Schleusingen, Marianne Didschuneit. Ziel des Projekts ist es, kulturelle Bildung, soziales Lernen und die Verbundenheit mit der Region nachhaltig im Schulalltag zu verankern.

Im Mittelpunkt steht das kreative Arbeiten mit Ton und Clay. Dabei dient die gemeinsame künstlerische Tätigkeit als Brücke zwischen den Generationen. Schülerinnen und Schüler sowie Seniorinnen und Senioren kommen miteinander ins Gespräch, lernen voneinander und erleben Gemeinschaft auf besondere Weise.

Zur feierlichen Preisverleihung am 29. Mai in Erfurt reisten neben Theresa Fröbisch auch Schulleiter Andreas Butz, Marianne Didschuneit, die Vorsitzende des Seniorenbeirats Schleusingen, Ursula Zwiener, sowie die Schülerinnen der 10. Klasse Lieselotte Raßbach und Maria Schilling. Die beiden Jugendlichen hatten das Projekt von Beginn an engagiert begleitet und maßgeblich mitgestaltet.

Die Veranstaltung wurde vom bekannten Radiomoderator Jens May moderiert. In festlicher und zugleich lockerer Atmosphäre wurden die ausgezeichneten Projekte vorgestellt und die Preise übergeben. Auch das Schleusinger Projekt erhielt auf der Bühne große Aufmerksamkeit.

Ursula Zwiener bedankte sich bei der Preisverleihung ausdrücklich bei Theresa Fröbisch für die enge Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat. „Durch das Projekt konnten wir viele interessante Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen mit der jüngeren Generation erleben“, sagte sie. Besonders wichtig sei der Austausch zwischen Jung und Alt: „Wir brauchen unsere Jugend – schon als Unterstützung, um mit den neuen Medien klarzukommen.“

Die Auszeichnung ist für alle Beteiligten zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Denn eines hat das Projekt bereits eindrucksvoll gezeigt: Wenn Generationen miteinander statt nebeneinander leben, entstehen Verständnis, Zusammenhalt und echte Gemeinschaft.