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Saalfelder Höhen Panorama
Ausgabe 3/2026
Reichmannsdorf
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Preisskat und Geschichte in Gösselsdorf

Am Samstag, den 25. April fand der 69. Gösselsdorfer Preisskat statt.

Mit 55 Teilnehmern kamen mehr Skatfreunde als erwartet. Damit reichten die 14 vorbereiteten Tische im Schulungsraum der Feuerwehr und in zwei privaten Garagen gerade so aus. Einige Spieler kamen zum ersten Mal. Die meisten von ihnen kommen aber seit Jahren immer wieder gerne zum Preisskat nach Gösselsdorf. So konnten Manfred Gabriel aus Probstzella und Wolfgang Erhard aus Saalfeld vom Veranstalter einen Gutschein und ein kleines Geschenk für ihre 50. Teilnahme entgegennehmen.

Dieter Haas aus Saalfeld erhielt für seine 25. Teilnahme einen Gutschein über den Einsatz für einen der nächsten Preisskate in Gösselsdorf.

Nach der 1. Runde zu 40 Spielen führte mit 1676 Punkten Christian Stahl aus Gösselsdorf überlegen. In der 2. Runde lief es bei ihm aber nicht so gut. Mit 2231 Punkten belegte er in der Gesamtwertung nur den 6. Platz. Bei Skatfreund Uwe Krummel aus Saalfeld war es umgekehrt. Mit 336 Punkten in der 1. Runde lag er weit abgeschlagen auf einen der hinteren Plätze. In der 2. Runde erkämpfte er sich 1673 Punkte und belegte damit in der Gesamtwertung noch Platz 12.

Die weiteste Anreise hatte Hans Pomian aus Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen.

Er belegte mit 2288 Punkten in der Gesamtwertung den 4. Platz. Nachdem Wolfgang Erhard bereits 4mal in Gösselsdorf gewann, erreichte er bei seiner 50. Teilnahme mit 2295 Punkten Platz 3. Mit Nils Weise aus Eisfeld belegte ein Spieler der 1. Bundesliga Platz 2. Er erreichte 2376 Punkte. Überlegener Sieger war aber mit 2553 Punkten René Wehle aus Probstzella.

Neben Christian Stahl konnte sich kein weiterer Spieler aus Gösselsdorf und der Saalfelder Höhe im Vorderfeld platzieren.

Der Feuerwehrverein Gösselsdorf e. V. erhielten von vielen Skatfreunden auch wieder ein dickes Lob für die vorbildliche Organisation und gute Verpflegung. Zum 24. Sommerpreisskat am 8. August wollen sie alle gerne wiederkommen.

 

 

 

Am Sonntag nach dem Preisskat hatte der Ortschronist Helmut Liebmann alle Gösselsdorfer zu einem Video- und DIA-Show- Nachmittag ins Vereinshaus eingeladen.

Ca. 20 meist ältere Einwohner waren der Einladung gefolgt. Aber auch Ortsteilbürgermeister Marcel Bock und Frau konnten begrüßt werden.

Sie alle erlebten ein abwechslungsreiches Programm.

 

 

Das Video vom „Filmstudio Gösselsdorf“ von der Aufzeichnung des „Dinner for one“ zum Gösselsdorfer Fasching 2005 sorgte gleich für große Lachsalven. Jacqueline und Jan spielten damals dieses berühmte Stück nach und alle waren sich einig, sie waren besser als das Original.

Die nachfolgende DIA-Show vom Jahresrückblick 2006 war mit 64 Minuten etwas zu lang geraten. Vor 20 Jahren musste aber das „Gösselsdorfer Brandstifterjournal“ noch von zahlreichen Veranstaltungen in Gösselsdorf berichten. Das Jahr begann mit Fasching auf dem Saal. Weiter ging es mit dem Traktoristentreffen, der Walpurgisfeier, Schmärbankfest und natürlich dem Backhausfest. Zwischendurch war noch Kreisausscheid der Frauenfeuerwehr und nach dem Backhausfest folgte die Dankeschönfahrt auf dem Stausee. Mit den Lichtstuben klang das ereignisreiche Jahr 2006 aus.

 

 

Zum Schluss wurde noch ein Video von einem dramatischen Brand gezeigt. Nein, es war nicht der Großbrand am Gösselsberg im vergangenen Jahr. Während der Walpurgisfeier 2002 gerieten die Buchen in Brand. Es folgte ein spektakulärer Einsatz der Gösselsdorfer Feuerwehr. Mit Motorsäge und Wassereimern versuchte man eine einzige brennende Buche zu löschen, was auch nach einiger Zeit gelang. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr aus Reichmannsdorf kam aber etwas zu spät.

Im Gegensatz zum Großbrand im vergangenen Jahr, konnte damals die Brandstifterin ermittelt werden. Die brennende Hexe Walpurga war vom Scheiterhaufen in die Buche geflohen.

Die Zuschauer waren sich einig. Es war ein abwechslungsreicher und lustiger Nachmittag. Alle die gekommen waren hatten viel Spaß und alle die nicht gekommen waren haben etwas verpasst.

Helmut Liebmann

Ortschronist