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Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Saalburg-Ebersdorf
Ausgabe 3/2026
Nichtamtlicher Teil
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Aus der Region

Engagement, das unsere Heimat noch schöner macht

 

In unserer Stadt am Thüringer Meer waren kürzlich engagierte Einwohnerinnen und Einwohner gemeinsam unterwegs, um die Bereiche entlang unserer Wege von liegengebliebenem und achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Diese Gruppe ist regelmäßig aktiv und trägt mit ihrem Einsatz maßgeblich dazu bei, dass sowohl Einheimische als auch Besucher eine saubere, gepflegte und dadurch noch schönere Umgebung bei uns am Thüringer Meer erleben können.

Besonders hervorzuheben sind dabei auch die positiven Auswirkungen auf Umwelt und Natur.

Wir möchten uns von ganzem Herzen für dieses großartige Engagement bedanken und es auf diesem Wege würdigen. Euer Einsatz ist keineswegs selbstverständlich - er wird gesehen und sehr geschätzt!

Vielen Dank!

Vereinstreffen in Saalburg-Ebersdorf: Austausch, Ideen und starke Vernetzung

 

 

Am 24. März fand das Vereinstreffen der Stadt Saalburg-Ebersdorf statt. Alle Vereine und Initiativen waren herzlich eingeladen, an diesem informativen und kommunikativen Format teilzunehmen und sich über aktuelle Themen auszutauschen.

Neben wichtigen Informationen bot der Abend auch die Möglichkeit, Fragen direkt an den Bürgermeister zu richten. Carsten Hahn nahm sich dafür gern Zeit und beantwortete die Anliegen der Anwesenden ausführlich.

Ein besonderer Mehrwert entstand durch die Gastbeiträge von LEADER SOK (inklusive der Kulturvernetzung) sowie dem Verein Goals Connect e. V. Hier standen insbesondere Fördermöglichkeiten für Vereine sowie die Bedeutung einer guten regionalen Vernetzung im Fokus.

Passend dazu entwickelte sich „Vernetzung" schnell zum Motto des Abends: Nach einer etwas unkonventionellen Vorstellungsrunde zum Abschluss entstand ein lebendiger Austausch untereinander. Erfahrene Antragsteller im Fördermitteldschungel boten ihre Unterstützung an und teilten ihr Wissen mit neuen Engagierten - ein schönes Zeichen für gelebten Zusammenhalt.

Wir sind stolz und dankbar, einen so gelungenen Abend begleitet zu haben, und freuen uns bereits auf den nächsten Austausch. Die Zusammenarbeit mit euch macht große Freude!

Als Stadt Saalburg-Ebersdorf möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken - für die vielen Ideen, den wertvollen Input und vor allem für die zahlreichen Ehrenamtlichen, die neben ihren eigenen Verpflichtungen so viel Zeit und Engagement für das Gemeinwohl und unsere Stadt einbringen.

Vielen Dank!

Familie zwischen Rauch und Steilhang: Feuerwehren proben den Ernstfall

 

 

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit - und plötzlich wird aus einem Familienausflug ein Albtraum: Während einer Wanderung legt eine Familie mit drei Kindern eine Rast ein. Abgelenkt durch das Geschehen rund um die Kinder bleibt ein entstehendes Feuer zunächst unbemerkt. Der trockene Waldboden und die Vegetation sorgen dafür, dass sich die Flammen rasch ausbreiten. Rauch liegt in der Luft, die Situation wird zunehmend unübersichtlich. Nach unten führt lediglich ein steiler Abhang, ein sicherer Rückweg ist nicht mehr erkennbar. Die Angst wächst - schließlich setzt die Familie den Notruf ab.

Was sich wie ein reales Unglücksszenario anhört, war glücklicherweise Teil einer groß angelegten Feuerwehrübung, die am 28. März unter der Leitung von Kreisbrandmeisterin Jana Reinhardt am Saalburger Hatzenberg durchgeführt wurde. Ziel war es, ein möglichst realistisches Einsatzgeschehen darzustellen und das koordinierte Zusammenspiel der verschiedenen Wehren unter anspruchsvollen Bedingungen zu trainieren.

Gegen 14:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Umgehend machten sich die Feuerwehren aus Wernsdorf, Kulm, Friesau, Röppisch, Saalburg, Ebersdorf, Pöritzsch, Zoppoten, Gefell, Hirschberg und Tanna auf den Weg zum Einsatzort. Vor Ort zeigte sich schnell die Herausforderung des Geländes: enge Zufahrtswege, ein unübersichtlicher Waldbereich und ein sich dynamisch entwickelndes Brandgeschehen.

Dank der umsichtigen und klar strukturierten Einsatzleitung konnten die Fahrzeuge sinnvoll im begrenzten Raum positioniert werden. Das Drehleiterfahrzeug nahm zügig die Brandbekämpfung auf und begann damit, die Ausbreitung des Feuers einzudämmen. Parallel dazu lief die Suche nach der vermissten Familie an. Die Kinder hatten sich in ihrer Panik am Hang und im umliegenden Wald verteilt - eine Situation, die den Einsatzkräften höchste Konzentration und ein koordiniertes Vorgehen abverlangte.

Mit großer Professionalität und Ruhe gelang es den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die Familie schnell zu lokalisieren und aus ihrer Notlage zu befreien. Die Rettung hatte dabei oberste Priorität und wurde unter schwierigen Bedingungen souverän durchgeführt. Im Anschluss richtete sich der Fokus vollständig auf die Brandbekämpfung: Unterstützt durch ein Feuerwehrboot wurden Pumpen und Schläuche verlegt, um eine stabile Wasserversorgung sicherzustellen. Schritt für Schritt gelang es, den angenommenen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.

Die Übung machte deutlich, wie wichtig ein reibungsloses Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte ist - insbesondere bei Lagen, die sowohl technisches Können als auch körperliche Belastbarkeit und taktisches Geschick erfordern. Ebenso zeigte sie eindrucksvoll, wie schnell sich scheinbar harmlose Situationen in der Natur zu ernsthaften Gefahren entwickeln können.

Die Stadt Saalburg-Ebersdorf zeigt sich erleichtert, dass es sich bei diesem Szenario um eine geplante Übung handelte - und zugleich tief beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft ihrer Feuerwehren.

Bürgermeister Carsten Hahn war selbst vor Ort um sich ein Bild zu machen und richtete in diesem Zusammenhang seinen ausdrücklichen Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte. Er würdigte das große Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer, die jederzeit bereitstehen, um Menschen in Not zu helfen - oft unter Einsatz der eigenen Gesundheit und mit erheblichem, persönlichen Zeitaufwand. Dieses Engagement, so Hahn, sei von unschätzbarem Wert für die Gemeinschaft und verdiene höchste Anerkennung.

Sein Dank galt ebenso Kreisbrandmeisterin Jana Reinhardt sowie dem gesamten Organisationsteam, das mit großem Einsatz für eine professionelle Vorbereitung, zuverlässige Kommunikation und einen reibungslosen Ablauf der Übung sorgte.

Im Anschluss an den kräftezehrenden Einsatz waren alle beteiligten Einsatzkräfte in das Feuerwehrhaus Saalburg eingeladen. Nach mehreren Stunden unter anspruchsvollen Bedingungen und bei kalten Temperaturen bot sich dort die Gelegenheit, sich aufzuwärmen, gemeinsam zur Ruhe zu kommen und den erlebnisreichen Übungseinsatz in angenehmer Atmosphäre nachzubesprechen. Bei Speis und Trank stand neben der fachlichen Auswertung vor allem auch das kameradschaftliche Miteinander im Mittelpunkt - ein wichtiger Bestandteil, der den Zusammenhalt stärkt und die Grundlage für das reibungslose Zusammenspiel im Ernstfall bildet.

Die Übung am Hatzenberg hat einmal mehr gezeigt: Auf die Feuerwehren der Region ist Verlass - im Ernstfall ebenso wie in der Vorbereitung darauf.

Pierre Hofmann sticht die Bundesliga aus: Ticket zur Deutschen Meisterschaft gelöst!

 

 

Ein nervenaufreibendes Wochenende voller Spannung und Strategie liegt hinter Pierre Hofmann vom SC Oberland Röppisch: Vom 28. bis 29. März 2026 kämpfte die Thüringer Skat-Elite bei der Einzelmeisterschaft in Kahla um die begehrten Startplätze für die Deutsche Meisterschaft - und Pierre setzte sich eindrucksvoll durch.

Das Teilnehmerfeld war hochkarätig: Insgesamt 127 Spieler traten an die Tische, darunter 71 Männer, 8 Damen, 42 Senioren und 6 Nachwuchsspieler. Gespielt wurde in sieben Serien - vier am Samstag, drei am Sonntag - die Konzentration und Nervenstärke verlangten.

Pierre Hofmann zeigte von Beginn an seine Klasse: Nach dem ersten Tag belegte er einen hervorragenden 6. Platz. Am Sonntag behielt er die Nerven, arbeitete sich Serie für Serie nach vorne und erreichte schließlich einen glanzvollen 4. Platz. Besonders beeindruckend: Er setzte sich gegen Erst- und Zweitliga-Spieler aus Greiz und Altenburg sowie gegen die Deutschen Mannschaftsmeister von 2024 aus Teichdorf durch.

Nur die besten 8 % der Teilnehmer - insgesamt sechs Spieler - konnten das Ticket zur Deutschen Meisterschaft lösen. Mit seinem 4. Platz hat Pierre dieses Ziel souverän erreicht. Um es bildlich zu machen: Gegen Bundesliga-Spieler aus Altenburg und die Teichdorfer Meister den 4. Platz zu behaupten, ist fast so, als würde ein Regionalligist im DFB-Pokal das Halbfinale erreichen.

Der Bürgermeister der Stadt Saalburg-Ebersdorf gratuliert Pierre Hofmann herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und wünscht ihm viel Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft am 20./21. Juni in Magdeburg.

Alle Statistiken im Detail finden Sie unter SkatGuru.

Illegale Schuttentsorgung verteilt am Wanderweg- Hinweise erbeten

 

 

 

Im Laufe der Woche vor Ostern haben bislang unbekannte Täter große Mengen Bauschutt im Stadtgebiet von Saalburg-Ebersdorf illegal entsorgt. Besonders betroffen ist ein Abschnitt eines unserer schönsten Wanderwege zwischen Pohlighaus und Heinrichstein.

Der Bauschutt wurde dabei nicht nur punktuell abgeladen, sondern über eine längere Strecke hinweg in der Natur verteilt. Gleich mehrere entsetzte Bürgerinnen und Bürger meldeten diesen Vorfall der Stadtverwaltung.

Der städtische Bauhof war daraufhin mehrere Stunden im Einsatz, um die betroffenen Bereiche zu reinigen und das Material fachgerecht zu entsorgen (an dieser Stelle herzlichen Dank für euren erneuten Einsatz und die Priorisierung).

Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht. Die Polizei sowie die Umweltbehörde des Landratsamtes Schleiz haben die Ermittlungen aufgenommen.

Nach ersten Einschätzungen handelt es sich bei den entsorgten Materialien unter anderem um Platten und Pflastersteine, die vermutlich aus dem Bereich einer Einfahrt stammen könnten.

Ihre Mithilfe ist gefragt:

Wer Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zur Herkunft des Materials geben kann, wird gebeten, sich bei der Stadt Saalburg-Ebersdorf zu melden (auch anonym):

036651 / 38116

ordnung@saalburg-ebersdorf.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Erneut Vandalismus: dieses Mal in der öffentlichen Toilette in Ebersdorf

Wieder Vandalismus in Saalburg-Ebersdorf: dieses Mal in unserer öffentlichen Toilette in Ebersdorf -im kürzlich komplett erneuerten - Sanitärcontainer auf dem Kirchplatz.

 

 

Bereits in der Nacht vom 25. auf den 26. März (Mittwoch auf Donnerstag) wurde die Toilette stark verunreinigt, und die Heizungen wurden auf höchste Stufe gedreht und dort belassen.

In der vergangenen Nacht vom 31. März auf den 1. April gab es nun erneut ein starkes Ärgernis: Eine bisher unbekannte Person oder Personengruppe hat nicht nur die Heizungen aufgedreht, sondern auch den Wasserhahn laufen lassen und ihn nicht wieder abgestellt.

Dank der täglichen Kontrollen unseres städtischen Bauhofes war dies diesmal eine glückliche Fügung: Der Hahn konnte zeitnah wieder zugedreht werden. Traurigerweise gehören diese Kontrolltouren nun bereits zur Alltagsroutine unserer Mitarbeiter.

Der entstandene Schaden durch unnötige Heiz- und Wasserkosten sowie den Personalaufwand für Kontrolle, Säuberung und Wiederinstandsetzung ist das eine. Das andere ist die traurige Gewissheit, dass mit Eigentum, welches der Allgemeinheit und unserer schönen Stadt dienen soll, so umgegangen wird.

Alle Vorfälle wurden dokumentiert und bei der Polizei beanzeigt.

Zeugen melden sich bitte bei:

KOBB/PHM Ralf Löppen

Tel.: 0174 - 3109569, ralf.loeppen@polizei.thueringen.de

oder direkt in der Verwaltung/Bauhof,

Parkstraße 1, Tel.: 036651-3810

Wir danken für Ihre Mithilfe und Ihr Verantwortungsbewusstsein für unser öffentliches Eigentum.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle dem Bauhof für den täglichen, zusätzlichen Einsatz!

Beginn des 2. Bauabschnitts „Am Ehrenhain" ab Mitte April geplant

Nach der erfolgreichen Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im vergangenen Jahr steht nun der zweite Teil der Saalburger Straße „Am Ehrenhain" zum Bau an. Die Arbeiten sollen voraussichtlich ab Mitte April beginnen und bis August dieses Jahres abgeschlossen werden.

 

 

Für die Durchführung der Maßnahmen ist eine Vollsperrung der Straße erforderlich. Über die offiziellen Umleitungsstrecken wird die Stadtverwaltung rechtzeitig in einem gesonderten Beitrag informieren.

Bereits in der ersten Aprilwoche fand vor Ort die Bauanlaufberatung statt. Bürgermeister Carsten Hahn stimmte sich gemeinsam mit Steffen Lang vom städtischen Bauamt, zwei Vertretern der ausführenden Baufirma Schwall & Meyer, dem Auftraggeber der Maßnahme - dem Zweckverband Wasser/Abwasser (ZWAV), vertreten durch Herrn Brunzel - sowie der Bauüberwachung des Ingenieurbüros Bechert & Partner über die anstehenden Schritte und Maßnahmen ab.

Die unmittelbar betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vor Baubeginn durch die ausführende Baufirma schriftlich über den Ablauf der Arbeiten, das geplante Vorgehen sowie einen Ansprechpartner für Rückfragen informiert.

Die Stadt Saalburg-Ebersdorf bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit. Die Maßnahme stellt eine wichtige Investition in die Zukunft und die nachhaltige Infrastruktur der Stadt dar.

Dank an engagierte Bürgerinnen und Bürger für den Osterschmuck in Saalburg-Ebersdorf

 

 

Die Stadtverwaltung möchte allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern ihren herzlichen Dank aussprechen, die mit großem Einsatz, viel Kreativität und einem besonderen Gespür für Details den diesjährigen Osterschmuck in mehreren Ortsteilen unserer schönen Stadt gestaltet haben.

Es ist keineswegs selbstverständlich, sich ehrenamtlich in diesem Maße einzubringen und so viel Zeit, Mühe und Herzblut in die Verschönerung unserer Umgebung zu investieren. Ihr Engagement trägt maßgeblich dazu bei, ganz Saalburg-Ebersdorf in eine frühlingshafte, festliche Atmosphäre zu tauchen und zugleich das Gemeinschaftsgefühl auf besondere Weise zu stärken.

Ein besonderer Dank gilt stellvertretend den fleißigen Händen, die den Osterschmuck in Saalburg gebunden haben: Frau Ricarda Lotz, Frau Jana Rost, Frau Severin Hahn, Frau Kerstin Fröhlich, Herr Gerhard Fröhlich, Herr Burkhardt Ryll, Frau Natalya Süßenguth, Frau Sandra Nier vom Hagen, Frau Carmen Greiner sowie Frau Sofia Hahn.

Ebenso möchten wir ausdrücklich all jene würdigen, die in den weiteren Ortsteilen mit großem Engagement Plätze, Brunnen und öffentliche Bereiche österlich geschmückt haben. Ihr Einsatz ist ein wertvoller Beitrag zum Gesamtbild und ein eindrucksvolles Zeichen für den starken Zusammenhalt in unserer Stadt, die Jahr für Jahr aufs Neue in österlichem Glanz erstrahlt.

Gemeindehaus Kulm rundum erneuert

 

 

Das Gemeindehaus in Kulm erstrahlt in neuem Glanz: Die umfassenden Außenarbeiten konnten bereits Ende des vergangenen Jahres erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Zuge der Baumaßnahme wurde der Sockel mit Natursteinen freigelegt. Zudem erhielten Fenster und Türen einen frischen Anstrich. Die Fassade wurde erneuert und im warmen Farbton „Mandarin" gestaltet. Ergänzend dazu wurden kleinere Reparaturen am Dach vorgenommen, sodass das Gebäude nun auch baulich wieder rundum in einem sehr guten Zustand ist.

Ein besonderes Detail wurde nun kürzlich ergänzt: Das individuell von den Einwohnern mitgestaltete Schild ist inzwischen eingetroffen und wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Kulm fachgerecht angebracht. Damit ist das Projekt nun vollständig abgeschlossen.

Finanziert wurde die Maßnahme durch die Stadtverwaltung, die Ausführung übernahm die Baufirma Tim Langheinrich.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten sowie insbesondere den ehrenamtlich Engagierten aus Kulm für ihren Einsatz. Mit viel Engagement und Gemeinschaftssinn ist ein Ort des Zusammenkommens entstanden, der Altes bewahrt und zugleich in neuem Glanz erstrahlt.

 

 

Aufruf zur Mitwirkung: 35. Heimatjahrbuch im Saale-Orla-Kreis

Die 35. Ausgabe des Heimatjahrbuchs Saale-Orla-Kreis widmet sich im kommenden Jahr dem wichtigen Thema: „Retten und Helfen im Saale-Orla-Kreis".

Wir suchen engagierte Einwohnerinnen und Einwohner, die Lust und Erfahrung mitbringen, Beiträge für das Landratsamt zu gestalten und im Buch mitzuwirken. Ziel ist es, Menschen zu würdigen, die sich um Mitbürgerinnen und Mitbürger in akuter oder langfristiger Not kümmern.

Natürlich werden die bekannten Helferinnen und Helfer aus medizinischen Diensten, Feuerwehr und Polizei vorgestellt. Darüber hinaus möchten die Autoren den Blick erweitern: Auf diejenigen, die beruflich oder ehrenamtlich dafür sorgen, dass Betroffene nach der akuten Gefahr langfristig unterstützt werden - sei es in gesundheitlicher, geistiger oder finanzieller Hinsicht.

Der Fokus in diesem Jahrbuch liegt auf:

Die Arbeit und das Engagement von Rettern und Helfern sichtbar machen.

Einblicke in berufliche und ehrenamtliche Werdegänge geben.

Erfolge, Herausforderungen und langjähriges Engagement würdigen.

Orientierung bieten, welche Organisationen, Vereine und Berufsgruppen Ansprechpartner für Hilfs- und Rettungsaufgaben sind.

Auch Themen wie Schutz von Natur, Tieren und historischem Stadt- und Dorfbild mit einbeziehen.

Da das Thema so breit gefächert ist, gibt es mit Sicherheit aus jeder Region, Stadt, Ort oder jedem Ortsteil Wissenswertes zu berichten. Deshalb möchten wir wissen: Gibt es konkrete Ideen oder Personen aus Ihrer Umgebung, die zu diesem Thema einen Beitrag schreiben würden?

Wenn Sie Erfahrungen, Wissen oder eine besondere Verbindung zu diesem Thema haben und Lust, Interesse oder die Kompetenz mitbringen, einen Beitrag zu leisten, melden Sie sich beim unten genannten Ansprechpartner. Helfen Sie dabei, die Geschichten der Menschen und Initiativen in unserer Stadt ins Licht zu rücken!

Ansprechpartner im Landratsamt in allen Angelegenheiten des Heimatjahrbuches ist Herr Michael Siegmund, der über die Mail Kulturfoerderung@,lrasok.thueringen.de erreichbar ist.

Für Ihre Unterstützung im Voraus herzlichen Dank!

Podcast „Ostwärts. Es geschah überall" stärkt regionale Erinnerungskultur - Besondere Folge mit Bezug zu Saalburg-Ebersdorf

 

 

Mit großer Freude blickt das Projektteam des Podcasts „Ostwärts. Es geschah überall" auf die erfolgreiche Entwicklung des Formats seit dem vergangenen Jahr zurück. Dank der engagierten Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner und Förderer konnte ein Angebot geschaffen werden, das historisch-politische Bildung stärkt und zugleich die lokale Dimension nationalsozialistischen Unrechts eindrücklich sichtbar macht.

Der Podcast verfolgt das Ziel zu verdeutlichen, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus kein fernes oder abstraktes Geschehen waren, sondern sich auch in der eigenen Region abspielten - mit tiefgreifenden und bis heute nachwirkenden Folgen. Die ersten fünf Episoden sind bereits veröffentlicht und stoßen auf großes Interesse. Zahlreiche Hörer haben das Format genutzt, um sich intensiver mit der Geschichte vor Ort auseinanderzusetzen und wichtige gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen. Weitere Episoden sind bereits in Planung.

Eine besondere Bedeutung für die Region Saalburg-Ebersdorf kommt der vierten Episode zu. In dieser Folge stehen Gedenkkultur, Erinnerung und Versöhnung im Mittelpunkt. Im Gespräch mit den Initiatoren des „Marsch des Lebens" wird deutlich, wie persönliches Engagement dazu beitragen kann, Erinnerung lebendig zu halten und Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu bauen. Die Gesprächspartner berichten von Gedenkfahrten zu KZ-Gedenkstätten, von Begegnungen mit Überlebenden der Shoa sowie von Reisen nach Israel.

Ergänzt wird die Episode durch ein einführendes Gespräch von Moderator M. Kruppe mit dem Bürgermeister der Stadt Saalburg-Ebersdorf Carsten Hahn. Dabei wird die konkrete Bedeutung von Erinnerungskultur für die Region beleuchtet und der lokale Bezug des „Marsch des Lebens" herausgestellt. Die Folge zeigt eindrücklich, wie wichtig Dialog, Verantwortung und Versöhnung für das gesellschaftliche Miteinander sind.

„Ostwärts. Es geschah überall" versteht sich als Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur. Die positive Resonanz sowie die stetig wachsende Hörerschaft zeigen, wie relevant und notwendig die Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte ist.

Alle bisher erschienenen Folgen stehen ab sofort kostenfrei online zur Verfügung und können über die Website der Volkshochschule sowie unter https://es-geschah-ueberall.podigee.io abgerufen werden.

Das Projekt wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und erfolgt in Kooperation mit der Stadt Saalburg-Ebersdorf.

Das Projektteam bedankt sich herzlich bei allen Unterstützer für ihr Vertrauen und ihr Engagement. Gemeinsam leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte und zur Stärkung demokratischer Werte.

Volkshochschule Saale-Orla-Kreis

Wohlfarthstraße 3 - 5 | 07381 Pößneck

Tel.:

+49 (0)3663 488-150

Fax:

+49 (0)3663 488-147

volkshochschule@lrasok.thueringen.de

www.vhs-sok.de

facebook.com/vhs.saaleorlakreis

Frühlingsmarkt im Ebersdorfer Schlosspark am 9. Mai - Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Orangerie

 

 

Am Samstag, den 9. Mai 2026, lädt der Ebersdorfer Schlosspark - genau einen Tag vor Muttertag - zum stimmungsvollen Frühlingsmarkt ein. Von 11 bis 17 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges Erlebnis aus Genuss, Handwerk, Information und Unterhaltung.

Ein ganz besonderer Höhepunkt steht in diesem Jahr im Mittelpunkt:

Erstmals werden exklusive Führungen durch die Orangerie-Baustelle angeboten - geleitet von der städtischen Bauamtsleiterin Constanze Frank-Spindler. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich schon lange für den Fortschritt und die Hintergründe der umfangreichen Baumaßnahme interessiert. Nun wird dieser vielfach geäußerte Wunsch endlich erfüllt und ermöglicht spannende Einblicke in ein Projekt, das die Region nachhaltig prägen wird.

Wichtig: Für die Führungen ist keine vorherige Anmeldung erforderlich - einfach vorbeikommen und teilnehmen!

Doch auch darüber hinaus hat der Markt einiges zu bieten:

Rund 70 Händlerinnen und Händler sorgen für eine beeindruckende Vielfalt. Von liebevoll gestalteten Handwerks- und Dekorationsständen über kulinarische Spezialitäten bis hin zu Infoständen und einem Flohmarkt ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachangeboten, Vorführungen und Aktionen für Groß und Klein rundet den Tag ab und macht den Frühlingsmarkt zu einem idealen Ausflugsziel für die ganze Familie.

Dabeisein und gern weitersagen!

Kommen Sie vorbei, treffen Sie Freunde und Familie und genießen Sie den Tag ganz entspannt vor Ort.

Der Frühlingsmarkt im Ebersdorfer Schlosspark verbindet Information, Genuss und Frühlingsstimmung - ein perfekter Auftakt ins Muttertagswochenende.

Moderne Steganlage in Saalburg-Ebersdorf am Bleilochstausee erweitert und umfangreich digitalisiert

In Saalburg-Ebersdorf setzt eine privat initiierte Steganlage neue digitale Maßstäbe für den Wassertourismus der Region. Der Saalburg-Ebersdorfer Investor Christoph Tögel hat die ursprünglich im Jahr 2023 errichtete Anlage innerhalb kurzer Zeit nochmals deutlich ausgebaut und zuletzt umfassend digitalisiert.

 

 

Die Zahl der Bootsliegeplätze konnte von zunächst 16 auf nunmehr 27 erhöht werden. Neben der baulichen Erweiterung stand insbesondere die technische Modernisierung im Mittelpunkt: Der Zugang zu Stegen und Sanitäranlagen erfolgt heute über digitale Pinpads. Liegeplätze sowie Strom- und Wasseranschlüsse können bequem online gebucht und per individuellem Code genutzt werden. Die Abrechnung erfolgt automatisiert über das in Skandinavien etablierte Tallykey-System, das in Deutschland bislang nur vereinzelt zum Einsatz kommt.

Die Anlage verfügt über moderne Stromsäulen, an denen sowohl Kurzzeit- als auch Dauerlieger die Versorgung flexibel freischalten können. Auch die Trinkwasserversorgung ist vollständig in das digitale System integriert. Ein unbefugter Zugriff ist ausgeschlossen, da jede Nutzung individuell aktiviert werden muss. Die technische Steuerung der gesamten Anlage erfolgt autark über Mobilfunk.

Insgesamt wurden rund 150.000 Euro in Stege, Technik und Sanitäranlagen investiert. Die jüngste Erweiterung wurde im Rahmen des SOK LEADER-Förderprogramms anteilig gefördert.

Ab dem Jahr 2026 können beim Betreiber der Anlage zudem direkt touristische Tages- und Wochenzulassungen für den Bleilochtalsperre erworben werden.

Die Stadt Saalburg-Ebersdorf freut sich über diese zukunftsweisende Entwicklung. Die moderne und digital gesteuerte Steganlage stärkt das touristische Angebot am Thüringer Meer und unterstreicht die lokale Vorreiterrolle bei der Digitalisierung touristischer Angebote. Von dieser privaten Initiative profitieren Gäste wie Einheimische gleichermaßen.

Die Stadt Saalburg-Ebersdorf wünscht für den weiteren Betrieb der Anlage alles Gute und viel Erfolg.