Der Weg vom Spielplatz bis zum Haus Nr. 8 in Zoppoten wurde erfolgreich fertiggestellt.
Auf Wunsch der Einwohnerinnen und Einwohner von Zoppoten wurde der bisher unbefestigte Abschnitt asphaltiert, um künftig Staubbildung sowie Matsch bei schlechter Witterung zu vermeiden. Im Zuge der Baumaßnahme wurde zusätzlich eine neue Straßenbeleuchtung installiert und damit die Sicherheit und Nutzbarkeit des Weges weiter verbessert.
Die Arbeiten wurden durch die Firma Stephan Bau aus Bad Lobenstein ausgeführt. Besonders erfreulich: Trotz der umfangreichen Maßnahmen konnte das Bauvorhaben in weniger als einem Monat abgeschlossen werden.
Mit der Fertigstellung wertete die Stadtverwaltung die Infrastruktur im Ortsteil Zoppoten nachhaltig auf und lies die Wünsche der Anwohner mit einfließen.
Wertvoll für Natur, Insekten und Landschaftsbild:
"Danke" für mehr Artenvielfalt am Kulmberg.
Text: Linda Richter/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf
Manchmal sind es die kleinen Entscheidungen mit großer Wirkung. Wer in den vergangenen Wochen den Blick vom Kulmberg über den Bleilochstausee schweifen ließ, wurde mit einem ganz besonderen Bild belohnt: Zahlreiche blühende Pechnelken verwandelten den Hang in ein farbenfrohes Blütenmeer und sorgten für eine beeindruckende Kulisse vor Deutschlands größtem Stausee.
Möglich geworden ist diese Entwicklung durch die vorausschauende Pflege des betreffenden Flächenstreifens.
Die Pechnelke gehört zu den inzwischen selten gewordenen heimischen Wildblumenarten. Sie ist nicht nur ein optischer Gewinn für die Landschaft, sondern erfüllt auch wichtige ökologische Aufgaben. Ihre Blüten bieten zahlreichen Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Zudem gilt die Pflanze als bedeutender Bestandteil artenreicher Wiesen und trägt zu einem gesunden ökologischen Gleichgewicht bei.
Eine Anwohnerin aus Kulm zeigte sich von der diesjährigen Blütenpracht so begeistert, dass sie die Stadt Saalburg-Ebersdorf bat, im Namen der Naturfreunde und Anwohner einmal ausdrücklich Danke zu sagen.
Die "Seubtendorfer Mähbrigade", wie von der Anwohnerin kurzerhand getauft, hat in den vergangenen Jahren bewusst darauf verzichtet, diesen Bereich zu mähen und ihn stattdessen freigehalten. Dadurch konnten sich die seltenen Pechnelken ungestört ausbreiten und vermehren.
Dieser Bitte kommen wir sehr gern nach.
Die Stadt Saalburg-Ebersdorf bedankt sich herzlich bei der Seubtendorfer Agrar für ihren Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Pflanzenwelt. Auch wenn die Blütezeit der Pechnelken inzwischen vorüber ist, bleibt die Erinnerung an das eindrucksvolle Farbenspiel am Hang des Kulmbergs bestehen. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie Naturschutz und Landschaftspflege Hand in Hand gehen können und wie schon kleine Maßnahmen einen großen Mehrwert für Mensch und Natur schaffen.
Vielen Dank für diese besondere Unterstützung
unserer heimischen Artenvielfalt.
Text und Foto: Linda Richter/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf
und Sandra Smailes
Am Sonntag, dem 28. Juni 2026, findet erstmals ein großes Tauffest in der Region Saalburg-Ebersdorf statt. Die Kirchgemeinde lädt dazu herzlich in das Strandbad am Saaleufer gegenüber von Saalburg ein und schafft damit einen besonderen Ort für Glauben, Gemeinschaft und Begegnung.
Unter freiem Himmel wird ein festlicher Gottesdienst gefeiert, musikalisch begleitet vom Trio KlangArt. Im Mittelpunkt steht dabei die Möglichkeit, sich direkt in der Saale taufen zu lassen. Bereits mehrere Anmeldungen liegen vor. Wer sich ebenfalls taufen lassen möchte, kann sich noch im Pfarramt Ebersdorf anmelden.
Doch nicht nur Taufbewerberinnen und Taufbewerber sind eingeladen: Das Tauffest bietet allen Gästen die Gelegenheit, sich an die eigene Taufe zu erinnern und deren Bedeutung neu zu entdecken. Pfarrer Tillman Boelter betont, dass das Fest Menschen jeden Alters ansprechen und die Taufe als wertvolle Erfahrung erlebbar machen soll.
Im Anschluss an den Gottesdienst erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Fest für die ganze Familie. Neben Musik sorgen Kinderschminken, Kreativangebote, Spiele sowie Kaffee und Kuchen für einen abwechslungsreichen Nachmittag in fröhlicher Gemeinschaft.
Das Tauffest ist Teil des Wasserkunst-Themenjahres der LEADER-Aktionsgruppe im Saale-Orla-Kreis und der Erprobungsräume. Im Laufe des Jahres finden zahlreiche Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen und Feste rund um die Themen Wasser, Erfrischung und Gemeinschaft an außergewöhnlichen Orten statt. Das Tauffest am Saalestrand zählt dabei sicherlich zu den besonderen Höhepunkten des Programms.
Die Vorbereitungen laufen bereits seit längerer Zeit, und die Kirchgemeinde freut sich auf zahlreiche Gäste aus der Region und darüber hinaus.
Wer sich taufen lassen möchte, kann sich an das Pfarramt Ebersdorf wenden:
Telefon: 036651 87138
E-Mail: pfarramt.ebersdorf@ekmd.de
Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Kirchspiels Ebersdorf erhältlich.
Foto: Katrin Will, Text: Linda Richter/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf
Über eine besondere Spende durfte sich der städtische Kindergarten freuen. Im Rahmen des Sportfestes im Kindergarten Löwenzahn übernahmen Michael Höfer und Ariane Staps von K12 den Verkauf von Rostbratwürsten, Wienern und Getränken. Den dabei erzielten Erlös stellten sie dem Kindergarten zur Verfügung.
Doch damit nicht genug: Die Einnahmen wurden von Michael Höfer und Ariane Staps zusätzlich auf insgesamt 300 Euro aufgerundet und anschließend an den Kindergarten gespendet.
Die Stadt Saalburg-Ebersdorf bedankt sich herzlich bei den beiden für ihr Engagement und ihre großzügige Unterstützung. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig Zusammenhalt und die Verbundenheit mit den Einrichtungen vor Ort sind. Die Spende kommt unmittelbar den Kindern des städtischen Kindergartens zugute und unterstützt künftige Anschaffungen und Projekte.
Ein herzliches Dankeschön an Michael Höfer und Ariane Staps für ihren Einsatz und ihre Unterstützung unseres städtischen Kindergartens.
Foto und Text: Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf
Die Stadtverwaltung informiert, dass die aufgrund einer Beschädigung vorübergehend außer Betrieb genommene öffentliche Toilette in Ebersdorf wieder vollumfänglich genutzt werden kann.
Die erforderlichen Reparaturarbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden, sodass die Anlage ab sofort wieder uneingeschränkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste zur Verfügung steht.
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis während der Einschränkung.
Text: Linda Richter,
Foto: Carsten Hahn/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf
Die Stadt Saalburg-Ebersdorf informiert darüber, dass die Sanierungsarbeiten am Fußweg zwischen dem Bereich Bellevue und der Einfahrt zum Wohngebiet Schönbrunn erfolgreich abgeschlossen wurden. Die Maßnahme konnte planmäßig umgesetzt werden und dient der nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Infrastruktur in diesem Bereich. Die Arbeiten waren Ende Mai kurzfristig begonnen worden, nachdem bei der beauftragten Fachfirma "Strabag" entsprechende Kapazitäten frei geworden waren.
Der Gehweg ist ab sofort wieder uneingeschränkt nutzbar. Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher können die Verbindung zwischen Bellevue und dem Wohngebiet Schönbrunn nun wieder sicher und komfortabel nutzen.
Die Stadt bedankt sich bei allen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauphase und bei den beteiligten Unternehmen für die zügige und fachgerechte Ausführung der Arbeiten.
Wenn sich am Samstag, dem 4. Juli 2026, die Ufer des Bleilochstausees wieder mit tausenden Besuchern füllen, dann ist es Zeit für eines der beliebtesten Sommerereignisse der Region: das Sommer- und Lichterfest in Saalburg. Mit einem abwechslungsreichen Programm für Familien, Musikliebhaber, Wassersportfreunde und Nachtschwärmer verspricht die Veranstaltung erneut einen erlebnisreichen Tag am Thüringer Meer.
Bereits ab 12 Uhr wird das Fest auf dem Burgplatz offiziell eröffnet. Im Anschluss treten die Ortsteile von Saalburg-Ebersdorf beim traditionellen Stadtwettkampf gegeneinander an. Von 13 bis 16 Uhr messen sich die Teams in verschiedenen Disziplinen und kämpfen um den zwischenzeitlich begehrten Titel des "Ortsmeisters Saalburg-Ebersdorf".
Auch die jüngsten Besucher kommen nicht zu kurz. Um 16.30 Uhr gastiert das Puppentheater mit dem Stück „Paw Patrol - Auf geheimnisvoller Schatzsuche“ auf dem Burgplatz. Parallel dazu lockt das Strandbad mit einem Familienfest, Karussell, Schießbude und Trampolin. Ab 14 Uhr sorgen dort außerdem kulinarische Angebote für das passende Sommerfest-Flair.
Musikalisch setzt das Sommer- und Lichterfest wieder auf Vielfalt. Am Abend übernimmt auf dem Burgplatz zunächst die Schalmeienkapelle Thierbach die Bühne auf dem Burgplatz, bevor ab 21 Uhr die Band „inTAKT“ mit Livemusik für Stimmung sorgt. Gleichzeitig verwandelt sich der gesamte Marktbereich vom Gasthaus Kranich über die Apotheke und Süßes Eispoint bis zum Burgplatz in eine große Open-Air-Partmeile mit DJ-Beats, Cocktails und weiteren Livemusik-Angeboten. So spielt hier unter anderem auch die Band „Roxy“ am Kranich Bistro während im Restaurant „Silvio & Matze“ zur Party einladen.
Eine besondere Rolle spielt traditionell in Saalburg-Ebersdorf das Wasser. Der Bootsverleih am Fischkutter hat bis 19 Uhr geöffnet, während der schwimmende Biergarten ab Mittag bis zum Feuerwerk Gäste empfängt. Höhepunkt für viele Besucher ist der traditionelle und bunt beleuchtete Bootskorso auf dem Bleilochstausee. Um 18 Uhr startet das Boarding auf dem Fahrgastschiff „Gera“, dass sich mit Begrüßungsgetränk, Snacks und DJ-Unterhaltung in den Korso einreiht. Parallel beginnt um 19 Uhr eine fünfstündige Abendfahrt auf dem „Saaletal Kabinenschiff“ mit Tanz, Livemusik und Buffet. Für beide Angebote sind Reservierungen erforderlich.
Währenddessen verwandelt sich das Strandbad ab 16 Uhr in eine Open-Air-Festival. Unter dem Motto „PEGEL410“ sorgen mehrere DJs bis tief in die Nacht für elektronische Klänge direkt am Ufer des Thüringer Meeres.
Der emotionale Höhepunkt des Tages folgt schließlich um ca. 22.30 Uhr: Dann erleuchtet das traditionelle Höhenfeuerwerk den Himmel über Saalburg und taucht den Bleilochstausee in ein beeindruckendes Farbenmeer. Die Inszenierung aus Farben und Licht ist in diesem Jahr auch Teil des Themenjahres „Wasserkunst“ der Saale Orla Kulturvernetzer von LEADER. Jahr für Jahr bildet dieses Spektakel den krönenden Höhepunkt des Sommer- und Lichterfestes und zieht Besucher aus dem gesamten Saale-Orla-Kreis sowie darüber hinaus an.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit via Shuttlebus von Bad Lobenstein, Schleiz, Tanna und Liebschütz mit dem Bus autofrei nach Saalburg und wieder zurück zu gelangen.
Alle Informationen zum Busfahrplan sowie dem Programm findet man auf
www.saalburg-ebersdorf.de/lichterfest.
Sollten Julians WM-Jungs vom DFB Team am Lichterfest ein Spiel bestreiten, wird selbstverständlich vor Ort auch an die Fußballfans via Public Viewing gedacht.
Mit seiner Mischung aus Familienprogramm, Livemusik, Schifffahrt, kulinarischen Angeboten und dem spektakulären Feuerwerk zählt das Sommer- und Lichterfest längst zu den festen Höhepunkten im Veranstaltungskalender des Thüringer Meeres. Die Stadt Saalburg-Ebersdorf sowie die beteiligten Akteure am Thüringer Meer rechnen erneut mit zahlreichen Gästen und freuen sich auf ein sommerliches Fest voller Begegnungen, Unterhaltung und unvergesslicher Momente für die Einwohner und Gäste von Saalburg-Ebersdorf.
Text und Foto: Julian Pinske/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf
Am 13.Juni hieß es wieder „Leinen los“ zur städtischen Sommerwanderung. Bereits zum zweiten Mal fand die beliebte Veranstaltung als Wasserwanderung in Kooperation mit dem SEZ Kloster statt. Neu war in diesem Jahr der Startpunkt: Die Boote legten nicht wie bisher in Kloster ab, sondern in Zoppoten, wo zeitgleich der jährliche Schmatzplatz sowie die beliebte Ausstellung „TextilArt“ zahlreiche Besucher anzogen.
Nachdem alle Wanderfreunde den Weg zum Wanderparkplatz an der Zoppotener Bucht gefunden hatten, konnte das Abenteuer beginnen. Insgesamt 30 motivierte Teilnehmer machten sich - ausgestattet mit Schwimmwesten, Paddeln und einer kurzen Einführung in die Kunst des Kanadierfahrens - in drei Großraumkanadiern mit jeweils zehn Personen Besatzung auf den Weg.
Das Wetter meinte es besonders gut mit uns. Nach den regnerischen und kühlen Tagen zuvor fühlte sich der sonnige Samstag wie eine kleine Wetterinsel an, auf der wir einen perfekten Urlaubstag am Thüringer Meer genießen durften. Von den jüngsten bis zu den erfahrensten Wanderern waren alle Altersgruppen vertreten.
Das Tagesziel lautete zunächst: „Mindestens bis zum Totenfels, Heinrichstein wäre sehr ambitioniert.“ Wie immer sorgten die drei erfahrenen Steuerleute des SEZ Kloster (Hans-Georg, Jan und Klaus) dafür, Kinder und Erwachsene ausgewogen auf die Boote zu verteilen. Die tatsächliche Route wurde dabei von Beginn an von der Kondition und dem Tempo der Gruppe abhängig gemacht.
Kaum waren die Boote auf Kurs gebracht und der richtige Paddeltakt gefunden - manche Boote verfügten über besonders engagierte Taktgeber, deren hilfreiche Kommandos dem einen oder anderen Teilnehmer sicherlich noch in der Nacht im Ohr klangen - war der Totenfels bereits erreicht. Der markante Felsen sorgte bei allen, die ihn noch nicht kannten, für staunende Blicke nach oben.
Nach einer kurzen Rast und einem kleinen Versteckspiel vor dem anfangs kräftigen Gegenwind in der Zoppotener Bucht ging es weiter Richtung Heinrichstein. Und tatsächlich: Nach rund eineinhalb Stunden fleißigen Paddelns erreichten wir den wunderschönen Heinrichstein. Der beliebte Ausflugsort am Thüringer Meer bietet einen einmaligen Ausblick auf die Saaleschleife und lässt sich hervorragend mit einer Fahrt auf den Fahrgastschiffen kombinieren. Viele Teilnehmer waren begeistert von dieser besonderen Möglichkeit, Bootfahren und Wandern miteinander zu verbinden - ein Angebot, das in dieser Form weit und breit seinesgleichen sucht.
Mit neuer Energie und unterstützt vom bewährten „Gummibärchen-Booster“ nahmen anschließend auch die jüngsten Teilnehmer die Rückfahrt mit voller Kraft in Angriff. Auf dem Weg zurück nach Zoppoten sorgten zahlreiche Geschichten, Anekdoten und die gute Laune der gesamten Gruppe für beste Unterhaltung. Besonders Klaus vom SEZ Kloster verstand es, Groß und Klein mit seiner sympathischen Art zu begeistern. So erfuhren die Paddler beispielsweise, dass geschickt in den Wind gestellte Paddel bei Rückenwind sogar als Segel genutzt werden können und damit für eine willkommene Paddelpause sorgen.
Auch die Kinder kamen nicht zu kurz: Mit abwechslungsreichen Fragen aus Mathematik, Deutsch und Heimatkunde hielt Klaus die jungen Teilnehmer unterwegs auf Trab. Von den „Mangroven“ des Bleilochstausees über die Möwen bis hin zu den gedanklich bereits geplanten nächsten Abenteuern am Thüringer Meer entstanden viele Ideen und Tourenvorschläge für die Zukunft.
Nach gut drei Stunden kehrten schließlich alle wohlbehalten zum Ausgangspunkt zurück. Ein gemeinsames Gruppenfoto bildete den gelungenen Abschluss einer rundum schönen Tour.
Besonders erfreulich: Viele der teilnehmenden Kinder kündigten bereits an, in ihren Schulen Werbung für Klassenfahrten ins SEZ Kloster machen zu wollen - ein schöneres Kompliment kann es kaum geben.
Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Team des SEZ Kloster für die hervorragende Zusammenarbeit, die tolle Betreuung und den großen organisatorischen Aufwand, der im Vorfeld notwendig war, um die Tour logistisch nach Zoppoten zu verlegen.
Ein besonderer Dank geht außerdem an Christoph Tögel von MeinBootsplatz.de, der die Boote ehrenamtlich im Namen der Stadt zum Startpunkt und anschließend wieder zurück nach Kloster transportierte.
Ebenso danken wir René Scholz vom Verein „Erholungsgebiet Obere Saale Zoppoten e. V.“ für die gemeinsame Planung der Logistik vor Ort und seinen persönlichen Einsatz.
Ohne die Unterstützung engagierter Partner und Ehrenamtlicher wären solche Veranstaltungen nicht möglich. Gemeinsam ist es gelungen, 30 glückliche Wanderer auf eine besondere Entdeckungstour durch unsere Region mitzunehmen - und sie mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder nach Hause zu schicken.
Dafür sagen wir von Herzen: Danke! Und hoffentlich bis zum nächsten Mal.
Die nächste Gelegenheit für eine städtisch geführte Wanderung bietet sich am 26. September. Dann voraussichtlich wieder zu Fuß, aber garantiert erneut mit einem besonderen Erlebnis am Thüringer Meer. Verfolgen Sie unsere Kanäle, damit Sie nichts verpassen!
Text: Linda Richter, Fotos: René Ziegenbein
Mit Blick auf die angekündigten steigenden Temperaturen möchten wir alle Besucherinnen und Besucher unserer Wälder und Aussichtspunkte nochmals eindringlich darum bitten, auf offenes Feuer im Wald und in Waldnähe zu verzichten.
Leider wurden in den vergangenen Tagen erneut Überreste von Feuerstellen an beliebten Aussichtspunkten und Wanderzielen festgestellt. Gerade an Orten wie dem Totenfels, der Schönen Aussicht, dem Frankenwaldblick und anderen stark frequentierten Aussichtspunkten stellt offenes Feuer ein erhebliches Risiko für Wald, Natur und Menschen dar.
Bereits ein kleiner Funke kann ausreichen, um bei trockener Witterung einen Waldbrand auszulösen. Die Folgen wären verheerend - für die einzigartige Natur am Thüringer Meer, für die hier lebenden Tiere und Pflanzen sowie für die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher.
Wir freuen uns deshalb sehr, dass uns ThüringenForst entsprechende Hinweisschilder zur Verfügung gestellt hat. Diese wurden inzwischen an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet und entlang beliebter Wanderwege angebracht und weisen auf die Waldbrandgefahr sowie die geltenden Verhaltensregeln hin.
Wir bitten alle Gäste und Einheimischen, diese Hinweise zu beachten und auf das Entzünden von Feuerstellen, das Grillen außerhalb ausgewiesener Bereiche sowie das Wegwerfen von Zigarettenkippen konsequent zu verzichten.
Unsere Wälder, Aussichtspunkte und Wanderwege sind Orte der Erholung und des Naturerlebens. Sie verdienen unseren Schutz und einen respektvollen Umgang. Bitte helfen Sie mit, unsere einzigartige Landschaft am Thüringer Meer zu bewahren - aus Respekt gegenüber der Umwelt, den Tieren, den Menschen und den nachfolgenden Generationen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und von Herzen DANKE an Thüringen Forst, sowie Hartmut Narr und René Ziegenbein für die Bereitstellung bzw. Installation der Schilder.
Foto und Text: Linda Richter/ Stadtverwaltung Saalburg-Ebersdorf
Aktuell sind die ehrenamtlichen Wegewarte der Stadt Saalburg-Ebersdorf „on fire“: Mit beeindruckendem Einsatz und viel Leidenschaft arbeiten sie derzeit an der Beschilderung des neuen Thüringer Meer Weges. Wie in einem fleißigen Bienenstock wird geplant, montiert, kontrolliert und ausgeschildert - mit einem klaren Ziel vor Augen: einen Wanderweg zu schaffen, der unserer einzigartigen Region weit über die Landesgrenzen hinaus Strahlkraft verleiht.
Schon sehr bald wird es möglich sein, in 15 bis 20 Tagesetappen einmal vollständig um das Thüringer Meer zu wandern - ganz klassisch anhand der Wegweiser vor Ort. Digital ist die Route bereits verfügbar,
und noch in diesem Jahr soll die Beschilderung vollständig abgeschlossen sein. Ein wichtiger Meilenstein ist bereits erreicht: Die Wegewarte haben die Markierungsarbeiten entlang der Strecke an Bäumen und vorhandener Infrastruktur erfolgreich abgeschlossen. Im nächsten Schritt werden nun die entscheidenden Kreuzungsbereiche und Abzweigungen mit Wegweisern ausgestattet, sodass Wanderer künftig sicher und komfortabel entlang des Thüringer Meer Weges navigieren können.
Vielleicht hat der eine oder andere die neuen, markanten Wegzeichen bereits entdeckt: Der Thüringer Meer Weg führt einmal rund um den Bleilochstausee und verbindet über die Ziemestalbrücke sowie die Remptendorfer Flur auf der einen Seite und entlang der Saale über die Sperrmauer und Burgk auf der anderen Seite auch den Hohenwartestausee mit dem Wegenetz. Insgesamt entsteht so ein rund 200 Kilometer langer Rundwanderweg um das gesamte Thüringer Meer.
Je nach Ausgangspunkt bietet sich Wanderfreunden sogar die Möglichkeit, die Tour mit einem weiteren Fernwanderweg zu verbinden: dem Rennsteig. Damit entsteht ein touristisches Angebot mit enormem Potenzial für unsere Region.
Auf das Projekt ist inzwischen auch das renommierte Deutsche Wandermagazin aufmerksam geworden. In der aktuellen Ausgabe Nr. 231
berichtet ein Redakteur auf mehreren Seiten von seinen Eindrücken, nachdem er den Weg bereits im März probegewandert ist. Seine Begeisterung für die beeindruckenden Ausblicke, die unberührte Natur und die besondere Atmosphäre des Thüringer Meeres spiegelt sich im gesamten Artikel wider und macht Lust darauf, die Region selbst zu entdecken.
Es erfüllt uns mit Stolz, dass unsere Heimat einmal mehr durch ihre touristischen Angebote und einzigartigen Naturerlebnisse in den Fokus rückt. Das Thüringer Meer erwacht Schritt für Schritt aus seinem Dornröschenschlaf und entwickelt sich zu einer Tourismusregion, die sich längst nicht mehr hinter anderen bekannten Destinationen in Deutschland verstecken muss.
Unser herzlicher Dank gilt dem Deutschen Wandermagazin für den Besuch und die wertschätzende Berichterstattung.
Ein noch größerer Dank gebührt jedoch den Menschen, die dieses Projekt mit ihrem ehrenamtlichen Engagement überhaupt erst möglich machen: Jörg Creutzburg, Hartmut Narr, Arne Oppenheim, Florian Pasold und Robin Hahn investieren seit Monaten unzählige Stunden in Schulungen, Planungstreffen, Abstimmungen und die praktische Arbeit vor Ort. Sie inventarisieren bestehende Infrastruktur, entwickeln Wegführungen und beschildern einen nahezu 100 Kilometer langen Abschnitt komplett neu.
Für diesen außergewöhnlichen Einsatz verdienen sie unseren größten Respekt und unsere höchste Anerkennung. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre ein Projekt dieser Größenordnung in so kurzer Zeit nicht umsetzbar gewesen.
Wir sind stolz auf euch und freuen uns schon heute auf die gemeinsame Eröffnung des Thüringer Meer Weges.