Die Resonanz auf das neue Verfahren zum Umtausch des Führerscheins übertrifft alle Erwartungen. Allein in den ersten beiden Wochen seit der Einführung nutzten über 450 Personen die Möglichkeit, den Antrag auf Pflichtumtausch ganz unkompliziert von zu Hause aus zu stellen.
Mitte Januar hatte die Kreisverwaltung das Antragsverfahren auf einen rein postalischen Weg umgestellt. Das heißt, dass das Formular jetzt auf der Webseite abrufbar ist und alle nötigen Unterlagen einschließlich eines biometrischen Fotos und des unterschriebenen Antrags ganz einfach per Post an die Fahrerlaubnisbehörde geschickt werden können. Dadurch wird es für die Bürgerinnen und Bürger erheblich leichter, einen neuen, aktualisierten Führerschein zu bekommen, da nun kein Vor-Ort-Termin im Landratsamt mehr nötig ist.
Zusätzlich zu den inzwischen 850 postalisch eingegangenen Anträgen (bis Redaktionsschluss des Amtsblattes) werden aktuell auch noch zahlreiche bereits vereinbarte Termine zum Führerschein-Umtausch abgearbeitet. Die Fahrerlaubnisbehörde weist darauf hin, dass bestätigte Termine zum Führerschein-Umtausch selbstverständlich weiterhin ihre Gültigkeit behalten. Ein Wechsel auf das postalische Verfahren ist aber auch hier möglich.
„Wer seinen Führerschein jetzt lieber per Post umtauschen möchte, anstatt einen bereits vereinbarten Termin wahrzunehmen, kann das natürlich tun. Allerdings bitten wir dringend darum, den gebuchten Termin dann abzusagen, um nicht unnötig Kapazitäten zu binden“, erklärt der Leiter der Fahrerlaubnisbehörde André Jahn.
Aufgrund des unerwartet hohen Antragsaufkommens wird die Bearbeitung der eingehenden Anträge nun priorisiert. Das heißt, Anträge, bei denen die Frist zum Umtausch der Fahrerlaubnis bereits abgelaufen ist oder kurz vor dem Ablauf steht, werden zuerst bearbeitet. Danach folgen die Anträge, bei denen das Ablaufdatum noch etwas weiter in der Zukunft liegt.
„Wir freuen uns sehr, dass das neue postalische Antragsverfahren so gut angenommen wird. Das ist ein großer Schritt, um den Pflichtumtausch des Führerscheins für die Bürgerinnen und Bürger einfacher und unkomplizierter zu machen“, betont Landrat Christian Herrgott. „Durch die außergewöhnliche Situation, dass in der Führerscheinstelle gerade sowohl Vor-Ort-Termine als auch postalische Anträge bearbeitet werden, kommt es aktuell zu längeren Bearbeitungszeiten. Wir bitten die Antragsteller daher um etwas Geduld“, so Herrgott weiter.
Das neue Antragsformular sowie eine Checkliste und Hinweise zum postalischen Umtausch-Verfahren werden auf www.saale-orla-kreis.de (direkt auf der Startseite) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann der Antrag auch in Papierform am Empfang des Landratsamtes in Schleiz bzw. Pößneck sowie in zahlreichen Stadtverwaltungen abgeholt werden.
Text: Pressestelle Landratsamt