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Amtsblatt des Saale-Orla-Kreises
Ausgabe 4/2026
Nichtamtlicher Teil
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Nach Bürgerhinweis: Landrat macht sich ein Bild von der Ortsdurchfahrt Dürrenbach

Um den unrühmlichen Titel der vermeintlich schlechtesten Straße im Saale-Orla-Kreis „streiten" sich wohl einige Orte. Ein potenzieller Kandidat: Die Ortsdurchfahrt des Wurzbacher Ortsteils Dürrenbach. Nachdem er im Rahmen von „Landrat vor Ort" in Wurzbach von einem Bürger auf den schlechten Zustand der Straße, die als K129 in der Zuständigkeit des Landkreises liegt, angesprochen wurde, entschied sich Christian Herrgott kurzer Hand dazu, sich wenige Tage später selbst ein Bild zu machen. „Es ist schon eine Weile her, dass ich in Dürrenbach war, weswegen ich gerne persönlich vorbeikommen wollte", so der Landrat.

Während der erste, aus Wurzbach kommende Abschnitt der rund zwei Kilometer langen Straße vor einigen Jahren erneuert wurde, gibt es am Zustand der Durchfahrt durch die kleine, aber langgezogene Siedlung wenig zu beschönigen. „Flicken und Ausbessern nützt hier nichts mehr. Perspektivisch hilft nur ein grundhafter Ausbau der Straße", erklärte Christian Herrgott im Gespräch mit Wurzbachs Bürgermeister Guido Kant-von der Recke und mehreren Vertretern der Dorfgemeinschaft.

Der Landrat sagte zu, die Straße für die künftige Planung auf dem Schirm zu haben, wollte zugleich aber auch keine falschen Hoffnungen auf eine kurzfristige Umsetzung wecken. „Ein grundhafter Ausbau braucht – nicht zuletzt aufgrund der anspruchsvollen Topografie wegen der Hanglage von Dürrenbach – eine gewisse Vorbereitungszeit", so Herrgott. Auch sei eine enge Abstimmung, beispielsweise mit dem Wasserzweckverband, unabdingbar.

Text und Foto: Pressestelle Landratsamt