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Amtsblatt des Saale-Orla-Kreises
Ausgabe 5/2026
Nichtamtlicher Teil
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Landrat Christian Herrgott überbringt gute Nachrichten für den Schulstandort Triptis

Zu Beginn seines Besuchs sprach Landrat Christian Herrgott unter anderem mit Bürgermeister Jan Wißgott und dem stellvertretenden Schulleiter Ralf Oschatz über mehrere Infrastrukturvorhaben rund um die Gemeinschaftsschule.

Mit guten Nachrichten im Gepäck konnte Christian Herrgott am 20. April zu „Landrat vor Ort“ in Triptis aufbrechen. Noch vor dem abendlichen Bürgergespräch und dem Austausch mit Verwaltungsmitarbeitern stand ein Besuch der Gemeinschaftsschule auf dem Programm. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter Ralf Oschatz und Bürgermeister Jan Wißgott wurden verschiedene Sachverhalte rund um den Schulstandort besprochen und zur Freude der beiden konnte Landrat Christian Herrgott ganz konkrete Zusagen zu Investitionen am Schulstandort machen.

So sollen noch in diesem Jahr - planmäßig mit Beginn der Sommerferien - die Sanitäranlagen des Regelschulteils sowie der Chemieraum saniert und Letzterer auch neu ausgestattet werden. In Summe werden hierfür rund 1,3 Millionen Euro aufgewendet. Doch dabei bleibt es nicht: Über das Programm GanztagInvest, womit die Ganztags-Angebote von Schulen ausgebaut und verbessert werden können, will der Landkreis zudem den Spielplatz für rund etwa 230.000 Euro.

Bundestag beschließt Fördermittel für Triptis

Darüber hinaus stellte der Landrat eine Erneuerung des Schulsportplatzes in Aussicht, wofür Fördermittel über die sogenannte Sportmilliarde des Bundes beantragt waren. Zum Zeitpunkt von Landrat vor Ort stand die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages noch aus, doch bereits zwei Tage später traf die nächste gute Nachricht aus Berlin ein: Als eines von nur drei Vorhaben aus Thüringen erhielt der Sportplatz der Gemeinschaftsschule Am Morgenberg eine Förderzusage. Einschließlich 382.500 Euro Fördermittel sollen 850.000 Euro in die Instandsetzung des derzeit als „Rübenacker“ bezeichneten Sportgeländes fließen. Der Eigenanteil hierfür war bereits im Vorfeld im Kreishaushalt eingeplant.

„In Summe investieren wir somit innerhalb kurzer Zeit rund 2,4 Millionen Euro in die Verbesserung der Bedingungen für mehr als 300 Schülerinnen und Schüler und setzen damit ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Schulstandortes Triptis“, so Landrat Christian Herrgott.

„Niemand muss seinen Kühlschrank im Wald entsorgen“

Das Thema Schule spielte auch eine zentrale Rolle beim späteren Bürgergespräch im Triptiser Rathaussaal, wo es aus den Reihen der Zuhörer großen Zuspruch für die Investitionen und das Bekenntnis zum Schulstandort gab. Weitere Fragen bzw. Anliegen betrafen beispielsweise den Straßenbau, einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof, die Besteuerung des Vereinswesens oder die Müllentsorgung.

Zu Letzterem erklärte der Landrat ausführlich das Prinzip das ZASO, das vorsieht nach dem Solidarprinzip möglichst viele Dienstleistungen günstig oder sogar kostenfrei anzubieten, um illegale Müllentsorgung zu vermeiden und verdeutlichte: „Niemand muss seinen Kühlschrank im Wald entsorgen. Wenn ich ihn einmal auf den Anhänger geladen habe, kann ich ihn einfach kostenfrei beim Wertstoffhof abgeben.“

Text und Foto: Pressestelle Landratsamt