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Amtsblatt des Saale-Orla-Kreises
Ausgabe 7/2022
Nichtamtlicher Teil
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Landrat Fügmann besucht Landwirtschaftsbetriebe im Saale-Orla-Kreis: Direktvermarktung als Erfolgsrezept in unserer Region

Der Agrarsektor ist für den Saale-Orla-Kreis von zentraler Bedeutung. Mit mehr als 2000 Menschen, die direkt in der Landwirtschaft tätig sind sowie weiteren 2000 Personen, deren Jobs in unmittelbarer Verbindung zu ihr stehen, ist der Agrarbereich einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Region. Aus diesem Grund unternimmt Landrat Thomas Fügmann gemeinsam mit Vertretern aus Lokalpolitik, Kreisverwaltung und Bauernschaft Jahr für Jahr Unternehmensbesuche, um vor Ort zu erfahren, wie die Landwirtschaft im Saale-Orla-Kreis aufgestellt ist und welche aktuellen Herausforderungen, aber auch Chancen bestehen.

Nicht zuletzt durch die sich in Folge des Krieges in der Ukraine abzeichnende, globale Ernährungskrise sind die Bauern besonders in den Fokus gerückt. Und da auch unsere regionale Landwirtschaft fest im Weltmarkt verankert ist, kann sie sich der völlig veränderten Situation zwar so gut es geht anpassen, sie aber nicht einfach ausblenden.

Das erfuhren Landrat Thomas Fügmann und seine Delegation sowohl bei einem der für den Landkreis typischen mittelgroßen Landwirtschaftsbetriebe, der Agrargenossenschaft Friesau, als auch bei einem der größten Arbeitgeber der Region, der Agrofarm Knau. Zudem lernte der Tross mit dem Landwirtschaftsbetrieb Brandner in Moderwitz auch ein sehr kleines Agrarunternehmen und dessen Arbeitsweise kennen.

Ein Trend der dabei insbesondere in Knau und Moderwitz erkennbar war, ist der, dass die Landwirte verstärkte auf eine Direktvermarktung ihrer Produkte setzen, um ihren Kundinnen und Kunden regionale Produkte, direkt vom Erzeuger anbieten zu können.

„Dieses Angebot ist für mich persönlich nicht nur als Konsument, sondern auch als Landrat wichtig, denn so bleibt die Wertschöpfung – im Kleinen wie im Großen – in der Region, wovon wir alle profitieren“, so Landrat Thomas Fügmann, der ergänzt: „Aktuell machen den Bauern deutliche Preissteigerungen, insbesondere bei den Futtermitteln, schwer zu schaffen. Deshalb ist es besonders wichtig, ihnen ein Zeichen der Wertschätzung für ihre Arbeit zu geben, in dem die vor Ort produzierten Lebensmittel kauft.“

Text und Fotos: Pressestelle Landratsamt