Am 11.02.2026 fand am Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium eine „Klimakonferenz-Simulation“ statt, an der die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 sowie die Erdkunde-Kurse der Stufe 11 teilgenommen haben.
Es wurde eine echte UN-Klimakonferenz nachgestellt. Wie in der Realität mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Vertreterinnen und Vertreter ihrer Länder durch ihr Verhandlungsgeschick und mit Hilfe ihrer getroffenen Entscheidungen die Erhöhung der Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 auf unter 1,5 Grad Celsius begrenzen. Dies ist eine gewaltige und komplexe Aufgabe, welche nicht nur kognitiv, sondern auch moralisch und emotional fordert.
Die Klassen stellten sich dieser Aufgabe und wurden in circa 6 Unterrichtsstunden aufgeteilt auf Ländergruppen, um eigene Emissionsziele für fossile Brennstoffe festzulegen, Entscheidungen für eine Politik im Bereich der Entwaldung und des Landverbrauchs zu treffen und einen Klimafonds einzurichten. In den Verhandlungsrunden wurde lebhaft debattiert und so manche Diskussion um Emissionsziele wurde bis in die Pause getragen.
Dank der Unterstützung durch die Sparda Südwest Stiftung konnte die Klimakonferenz-Simulation kostenlos für die Schülerinnen und Schüler angeboten werden.
Durchgeführt wurde der Projekttag vom Verein die Multivision. Die Multivision e. V. ist eine von 51 anerkannten Maßnahmen der UNESCO zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und einer der größten deutschen Akteure der Nachhaltigkeitsbildung.