Übergabe der Vergiss-mein-nicht-Pflanzkörbe
Jürgen Bender, Axel Martin, Hans Josef Köhler, Dr. Magnus Jung, Jürgen Fäh
Zahlreich besuchtes Kinderbasteln in der Wildparkhütte Herzliche Grüße
saarlandweit findet im März jährlich die Vergiss-mein-nicht-Pflanzaktion des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen und der Landesfachstelle Demenz Saarland statt. Zu diesem Zweck pflanzen wir einmal im Jahr die symbolträchtigen Vergiss-mein-nicht-Pflanzen an ausgewählten Stellen in der Gemeinde, wie beispielsweise der Abteischule Wadgassen oder der Grundschule im Bisttal Differten. In diesem Jahr wurden die Vergiss-mein-nicht-Pflänzchen in Pflanzkörbe eingepflanzt und innerhalb unserer Gemeindeverwaltung verteilt. So verschönern sie aktuell die Zentralen des Rathauses 1 und des Rathauses 2, das Technische Rathaus, das Hallenbad und die Wildparkhütte.
Das Symbol des „Vergiss-mein-nicht“ ist eng mit der Krankheit Demenz verknüpft. Es geht um den Wunsch, nicht vergessen zu werden. Zugleich drückt es auch Liebe, Treue und Zusammengehörigkeit aus. Menschen, die an Demenz erkranken sind oft selbst von dem Wunsch geprägt, selbst nicht vergessen zu werden und Liebe, Treue und Zusammengehörigkeit zu erfahren.
Um auf die Pflanzung hinzuweisen, wurde das Hinweisschild des Ministeriums „Demenz geht uns alle an“ an den Körben angebracht. Das Hinweisschild soll die Vorbeikommenden dazu anhalten, einen kurzen Gedanken auf die Erkrankung und Betroffene zu verwenden, sich bei der Landesfachstelle Demenz zu informieren oder sich zu vergegenwärtigen, dass jeder jederzeit mit der Krankheit konfrontiert sein kann.
Nähere Informationen zum Thema Demenz und Informationsmaterialien sind kostenlos bei der Landesfachstelle Demenz Saarland erhältlich. Erreichbar ist sie telefonisch unter 06834/ 4 88 18 0, www.demenz-saarland.de oder per E-Mail: landesfachstelle@demenz-saarland.de.
Die Landesregierung zeichnet mit der „Pflegemedaille des Saarlandes“ ehrenamtliches Engagement in der Pflege aus. Vier Saarländerinnen und Saarländer wurden am 07. März 2024 mit dieser Medaille geehrt, als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihre freiwillige Arbeit in Pflege und Betreuung. Ich bin sehr stolz darauf, dass in diesem Jahr unter den vier Preisträgern im Saarland auch ein Wadgasser Bürger dabei war: Hans Josef Köhler aus Hostenbach. Herr Köhler pflegt mit viel Fürsorge seine Ehefrau und über Jahre zuvor seine Mutter, die 101 Jahre alt wurde. Leider war ich selbst terminlich an dem Tag der Verleihung verhindert. Mein erster Beigeordneter, Jürgen Fäh, sowie der Ortsvorsteher von Hostenbach, Axel Martin, begleiteten in meiner Vertretung Herrn Köhler und dessen Ehefrau nach Saarbrücken in die Villa Europa. Vor Ort ging Gesundheitsminister Magnus Jung in seiner Ansprache auf die besonderen Leistungen und Entbehrungen der einzelnen Preisträger im Besonderen ein. Es waren bewegende Einzelschicksale, die jede für sich eine Auszeichnung wert sind, so auch die Leistung von Herrn Köhler.
Ich bin froh, dass mit der Verleihung der Medaille das Thema der häuslichen Pflege allgemein eine Plattform und Aufmerksamkeit bekommt, denn hier herrscht meiner Meinung nach dringender Reformbedarf. Auf diesem Wege möchte ich Herrn Köhler auch von meiner Seite meine Gratulation zum Erhalt der Pflegemedaille des Saarlandes aussprechen.
Am vergangenen Sonntag fand in unserem Wildpark erneut eine Kinderbastel-Aktion statt. Die vielen begeisterten Kinder und Eltern bastelten zum Thema „Ostern“ verschiedene Osterdekoration wie zum Beispiel österliche Blumentöpfe oder bemalte Eier unter der Anleitung unseres Wildparkpersonals vor Ort. Über 40 Kinder hatten sich für den Bastelnachmittag angemeldet.
Auch die dritte Aktion dieser Art in der Wildparkhütte war wieder ein voller Erfolg. Vielen Dank an das Wildparkpersonal für die Organisation und Durchführung!
Und die nächste Wildpark-Aktion steht schon in den Startlöchern. Das „Kässchmieressen“ findet auch in diesem Jahr wieder traditionell an Karfreitag in der Wildparkhütte statt und lädt alle ein, in gemütlicher Atmosphäre einen schönen Mittag/Nachmittag zu verbringen.
Ihr Sebastian Greiber, Bürgermeister