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Wadgasser Rundschau
Ausgabe 12/2026
Sonstige amtliche Mitteilungen
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Frühjahrsputz für ein frisches und sauberes Zuhause

Der Frühling steht vor der Tür, die Tage werden länger, die Sonne scheint kräftiger, und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und blühenden Blumen kommt auch das Bedürfnis, frischen Wind in die eigenen vier Wände zu bringen. Der Frühjahrsputz ist eine bewährte Tradition, die uns nicht nur dabei hilft, das Haus auf Hochglanz zu bringen, sondern auch den Winter endgültig hinter sich zu lassen.

Das große Reine machen, sorgt nicht nur für Klarheit in der Wohnung, sondern auch für den Kopf.

Ordnung in der Umgebung schafft Ordnung im Kopf. Es wird weniger Stress empfunden. Das Denken wird klarer und es kann konzentrierter und fokussierter gearbeitet werden. Zugleich wird Platz geschaffen für neue Ideen und Inspirationen.

Aufräumen und Aussortieren haben eine reinigende Funktion für die Psyche. Das körpereigene Belohnungssystem wird geweckt und es entsteht neue Energie.

Ein möglicher positiver Nebeneffekt ist ein gesteigertes Bewusstsein für gesündere Verhaltensweisen und deren Umsetzung.

Vorgehensweise beim Frühjahrsputz

Mithilfe einer Checkliste wird der Überblick behalten, es kann systematisch vorgegangen werden und vor allem ist es ein befriedigendes Gefühl, hinter jeden erledigten Schritt ein Häkchen zu setzen.

Mülleimer leeren, Glas und Pappe sortieren und entsorgen

Abflüsse reinigen und Wasserhähne entkalken

Matratzen reinigen und wenden, Bettwäsche wechseln und waschen

Gardinen, Bezüge, Sitzauflagen, Sofas, Teppiche reinigen

Heizkörper reinigen

Spinnenweben entfernen, Türrahmen abwischen und Lampen reinigen

Staub wischen auf allen Oberflächen

Fenster putzen

Bad putzen

Küche putzen + Backofen, Kühlschrank, Dunstabzugshaube reinigen

Staubsaugen und Zimmer putzen

Boden wischen

Neben dem Putzen ist der Frühjahrsputz auch die perfekte Möglichkeit, um Auszusortieren und Aufzuräumen. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Dabei muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Methode für ihn am besten funktioniert:

KonMari-Methode von Marie Kondo

Eine der populärsten Methoden der letzten Jahre ist die KonMari-Methode. Der Ansatz von Marie Kondo besteht darin, nach Kategorien (statt nach Räumen) auszumisten und dabei nur Dinge zu behalten, die „Freude bereiten“.

Kategorien, die gebildet werden können, sind z. B. Kleidung, Bücher, Dokumente.

„Does it spark joy?“ (Bringt es Freude?): Jeder Gegenstand wird in die Hand genommen und sich gefragt, ob er wirklich Freude bereitet. Falls nicht, wird er aussortiert.

Würdigen und verabschieden: Gegenstände, die ausgemistet werden, sollen gewürdigt und dann mit Dankbarkeit losgelassen werden.

Ein-Jahres-Regel

Die Ein-Jahres-Regel ist simpel, aber effektiv. Es wird sich von allem getrennt, was in den letzten 12 Monaten nicht benutzt wurde.

Drei-Kisten-Methode

Eine Kiste mit Dingen, die aufgehoben werden sollen und am besten direkt an ihren Platz sortiert werden sollten

Eine Kiste mit Dingen zum Verkaufen oder Verschenken

Eine Kiste mit Dingen, die weggeworfen werden sollen

Nutzen Sie die Energie des Frühlings und verwandeln Sie Ihr Zuhause in einen Ort, der Leichtigkeit, Klarheit und neue Inspiration ausstrahlt.