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Wadgasser Rundschau
Ausgabe 18/2023
Sonstige amtliche Mitteilungen
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Senior:Innen Seite

Mit dem Erreichen der Rente beginnt häufig auch der Unruhestand. Die Zeit des Unruhestands will genutzt werden, die Interessen sind vielfältig und die Welt bietet viel zu sehen.

Eine Möglichkeit dies zu vereinen, ist den Unruhezustand zum Reisen zu nutzen. Denn aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung, der Verbesserung der medizinischen und gesundheitlichen Versorgung und gesellschaftlichen Entwicklungen kann Rentner:innen das Glück vergönnt sein, noch 20 bis 25 aktive Jahre vor sich zu haben. Die aktuelle Generation von Rentner:innen ist individualisierter mit den vielfältigsten Interessen als jede Generation an Rentner:innen zuvor und zudem stehen vielen die finanziellen Möglichkeiten dafür zur Verfügung.

Dies wurde erkannt und für die wachsende Nachfrage wurde eine Vielzahl an Angeboten geschaffen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche angepasst sind. Der Unterschied zum Reisen in früheren Lebensphasen ist, dass die Reise komfortabler, geplanter, angepasster an die Interessen (Wellness/ E-Bike/ Car-Sharing/ usw.) und auf ein anderes Budget ausgerichtet sein soll.

Statt Kur- oder Gesundheitsurlaub, ist die Städtereise, eine Kulturreise oder der Aktivurlaub angesagt. Statt der Kaffeefahrt kann je nach Wunsch zwischen der Singlereise, der Gruppenreise, Campingreise, Busreise oder Flugreise, Individualreise oder Pauschalreise gewählt werden. Der erkennbare Trend ist weiter entfernt, längere Zeit und öfter zu verreisen.

Bekannte Reiseanbieter wie RUF-Reisen, FTI-Touristik oder DER-TOUR bieten vielfältige Reiseziele und Angebote für die Zielgruppe der Best-Ager an.

Doch auch für Menschen mit körperlichen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen gibt es Angebote, die ihnen das Reisen ermöglichen bzw. erleichtern sollen.

Verschiedene Wohlfahrtsträger, wie z.B.: DRK, Malteser oder AWO, bieten Seniorenreisen oder betreutes Reisen an, bei denen es zu ausgewählten Reisezielen geht. Für die Reisenden wird der Transfer, die Unterkunft, Verpflegung sowie Ausflüge und Aktivitäten vor Ort organisiert. Zudem gibt es die Möglichkeit, Begleitung und Betreuung in Anspruch zu nehmen. Wichtig ist vorab zu erklären, welche Einschränkungen bestehen und welche Hilfestellungen benötigt werden, und was überhaupt vom Reiseveranstalter geleistet werden kann, damit es nicht zu Missverständnissen oder Enttäuschungen beiderseits kommt.