in der vorigen Woche ging im Druck ein Bild verloren, dass Sie bei der Unterscheidung von den Maikäferengerlingen und den Rosenkäferengerlingen unterstützen sollte. Daher reiche ich es jetzt nach:
Links ist ein Rosenkäfer-Engerling mit ganz kurzen Stummelbeinchen zu sehen. Rechts, bei dem Maikäfer-Engerling sehen Sie die deutlich längeren Beinchen mit Knick.
Heute möchte ich Ihnen noch ein paar Tipps geben, wie wir den zurzeit überall in voller Blüte stehenden Löwenzahn für unsere Gesundheit nutzen können. Da gibt es z. B. die Möglichkeit einen Löwenzahnhonig herzustellen. ER ist blutbildend, blutreinigend, kann bei Husten eingesetzt werden, tut Leber und Galle gut und soll sogar bei Gallensteinen helfen. Sie brauchen dazu: 2 Hände voll Löwenzahnblütenblätter (nur die gelben Blütenblätter ohne Blütenkelche), 1 Zimtstange, 3 - 4 Nelken und 500 g guten Bienenhonig (am besten direkt vom Imker selbst!) Und so sollten Sie vorgehen: Vermischen Sie die 2 Hände voll Löwenzahnblütenblätter mit den oben aufgeführten Zutaten und geben Sie alles in ein Glas mit sicherem Verschluss. Verschließen Sie das Glas und lassen Sie es dann 3 Wochen lang warm und möglichst sonnig stehen. Und das ist auch schon die ganze Zauberei, denn Ihr Löwenzahnhonig ist fertig und kann (selbstverständlich mit den Blütenblättern!) genossen werden!
Hier noch ein Rezept um mit den Löwenzahnblüten einen Hustensirup zuzubereiten. Selbstverständlich können Sie denselben auch auf ein Butterbrot streichen. Bei einem grippalen Infekt mit Husten ist er ein wunderbar mildes Mittel, das auch von Kindern sehr gerne genommen wird. An Zutaten brauchen Sie lediglich eine Menge Löwenzahnblüten, Wasser und Kandiszucker. Die Zubereitung geht dann wie folgt: Geben Sie die gesammelten Blüten (nicht am Weges- oder Straßenrand sammeln!) in einen mittelgroßen Topf. Der sollte ungefähr drei viertel voll sein. Füllen Sie dann so viel Wasser auf, bis alle Blüten bedeckt sind. Lassen Sie das Ganze über Nacht ruhen. Am nächsten Tag wird alles eine Stunde lang aufgekocht. Dann wieder über die Nacht stehen lassen. Am darauffolgenden Tag geben Sie pro Liter 400 g braunen Kandiszucker dazu und köcheln diese Mischung ca. 4 bis 5 Stunden lang - wichtig: ohne Deckel! Denn der Wasserdampf muss entweichen können. Die Flüssigkeit sollte letztendlich die Konsistenz von Sirup haben, den Sie dann umgehend heiß in Gläser oder kleinere Flaschen abfüllen können. Diese sofort verschließen und auch das Etikettieren nicht vergessen! Bei Husten werden wenige Teelöffel, über den Tag verteilt, eingenommen! Ich wünsche gutes Gelingen und ganz viel Gesundheit!