Ende April stand bei den Siebtklässlern des Albert-Einstein-Gymnasiums ein wichtiges Thema im Mittelpunkt: der bewusste Umgang mit digitalen Medien. Gemeinsam mit externen Referenten des Regionalverbands Saarbrücken nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem dreistündigen Medienworkshop teil, der in diesem Jahr eng mit dem Thema „Digital Detox“ und dem Präventionsprogramm "freii" verbunden war.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, wie Jugendliche ihren eigenen Medienkonsum besser verstehen und bewusster gestalten können. Dabei ging es ausdrücklich nicht um Verbote oder darum, das Handy grundsätzlich schlechtzureden. Vielmehr erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das eigene Nutzungsverhalten kritisch zu hinterfragen und konkrete Ideen für einen gesünderen Umgang mit digitalen Medien kennenzulernen.
Zu Beginn des Workshops setzten sich die Jugendlichen beispielsweise mit ihrem persönlichen Handyverhalten auseinander. Durch verschiedene Fragen und spielerische Elemente entstand bei vielen ein erster Aha-Moment darüber, wie selbstverständlich das Smartphone inzwischen den Alltag bestimmt. Besonders positiv wurde dabei von den Jugendlichen die kreative Gestaltung des Workshops wahrgenommen und dass die Referenten Verständnis für ihren Alltag zeigten und bewusst auf belehrende Verbote verzichteten.
Mit Projekten wie diesem setzt das Albert-Einstein-Gymnasium weiterhin einen wichtigen Schwerpunkt im Bereich Medienprävention. Der Workshop ist Teil des schulischen Präventionskonzeptes und zeigt, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche frühzeitig auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten – vor allem mit Reflexion und konkreten Handlungsmöglichkeiten.