| Beginn: | 18:00 Uhr |
| Ende: | 19.45 Uhr |
Zur Versammlung erscheinen 21 Jagdgenossen. Diese 21 Jagdgenossen vertreten mit weiteren 91 Stimmen eine Gesamtfläche von 118 ha, 41a und 12m2.
Die Anwesenheitsliste ist als Anlage Bestandteil des Protokolls. Die den Jagdgenossen zugeordneten Flächen bzw. Stimmen sind gesondert erfasst.
Begrüßung und Bericht des Jagdvorstehers
Nach Überprüfung und Abgleich der Anwesenheitsliste stellt der Jagdvorsteher Hermann Gonder die frist- und formgerechte Einladung der Jagdgenossen sowie die Beschlussfähigkeit fest.
Annahme der Tagesordnung
Die geplante Tagesordnung wird von den anwesenden Jagdgenossen per Akklamation angenommen.
Der Rechenschaftsbericht für das Jagdjahr 2025/2026 wird von Hermann Gonder als der verantwortliche Jagdvorsteher vorgetragen.
Als Schatzmeister verliest er den Kassenbericht und stellt Geldein- und Geldausgänge vor. Die entsprechenden Kassenbelege und Bankbelege liegen vor.
Ergänzende Fragen aus der Versammlung werden nicht gestellt.
Bericht der Kassenprüfer
Der Prüfungsumfang umfasste alle Kontobewegungen der Jagdgenossenschaft mit den dazugehörigen Belegen. Die Einnahmen und Ausgaben stimmten in Soll und Ist überein. Die Belegsammlung ist vollständig und liegt den Kassenprüfern chronologisch und durchnummeriert vor.
Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.
Die Prüfer empfehlen daher dem Jagdvorsteher, auch als Kassenverwalter, die Entlastung zu erteilen.
Entlastung des Jagdvorstehers und Kassenverwalters
Auf Antrag der Kassenprüfer erteilt die Versammlung mit 89 Ja-Stimmen und einer Fläche von 86,4343 ha bei 21 Enthaltungen und einer Fläche von 31,0364 ha dem Jagdvorsteher für das Jagdjahr 2025/2026 die Entlastung.
Wahl des Jagdvorstehers und des Stellvertreters
Die Versammlung schlägt Konrad Zapp als Jagdvorsteher und Fritz Steve als stellvertretender Jagdvorsteher zur Wahl vor. Beide werden auf Vorschlag aus der Versammlung heraus in einem Wahlgang gewählt und erhalten mit 96 Ja-Stimmen und einer Gesamtfläche von 88,2006 ha die erforderliche Stimmen- und Flächenmehrheit. 13 weitere Jagdgenossen mit einer Gesamtfläche von 29,0936 ha enthalten sich der Stimme.
Herr Zapp Und Herr Fritz nehmen die Wahl an.
Im Anschluss auf die Wahl des Vorstands erklärt Hermann Gonder seinen vorzeitigen Rücktritt als amtierender Jagdvorsteher. Konrad Zapp als der satzungsgemäße Jagdausübungsberechtigte bestätigt die Gültigkeit der bisher ausgestellten unentgeltlichen Jagderlaubnissscheine.
Mit 110 Ja-Stimmen und einer Fläche von 116,9219 ha bei 1 Enthaltung mit 1,5537 ha bestätigt die Versammlung die bestehenden Anstellungsverträge.
Josef Gonder erklärt seinen Rücktritt vom Amt des Schriftführers. Per Akklamation benennt die Versammlung einstimmig Hermann Gonder als neuen Schriftführer, Bersin Marcus wird als stellvertretender Schriftführer benannt.
Michael Brecht wird per Akklamation einstimmig als stellvertretender Kassierer sowie als Datenschutzbeauftrager benannt.
Die Feuerwehr Friedrichweiler erhält 100,00 Euro für die Saalmiete. Die Versammlung beschließt dies einstimmig per Akklamation.
Kostenbeteiligung Mulchmesser:
Herr Marcus Comtesse, Schaffhausen bewirtschaftet im Genossenschaftsbereich Differten-Friedrichweiler mehrere landwirtschaftliche Flächen, auf denen durch Schwarzwild verursachte Wühlschäden bei Bearbeitung der Ackerflächen festgestellt wurden.
Eine fristgemäße Meldung bzw. die Geltendmachung des Wildschadens erfolgte nicht.
Über den Jagdvorsteher, Hern Hermann Gonder, lässt Herr Comtesse anfragen, ob die Jagdgenossenschaft eventuell bereit wäre, sich an den Kosten zu beteiligen, die durch die zeitintensivere Bearbeitung (Wühlschäden) und durch den verschleißerhöhenden Maschineneinsatz (am Mulcher befestigte Schlegel) entstanden sind.
Die begehrte Kostenbeteiligung wurde mit 425,-€ beziffert.
Ein entsprechender Antrag wird durch den Jagdvorsteher in die Genossenschaftsversammlung eingebracht.
Der Antrag wird mit sieben Enthaltungen und 105 Neinstimmen abgelehnt.
Hermann Gonder schließt um 19.45 Uhr als Versammlungsleiter die Genossenschaftsversammlung.