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Wadgasser Rundschau
Ausgabe 27/2025
Sonstige amtliche Mitteilungen
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Senior:innen-Seite

Frau säubert sich die Nase mit einem Papiertaschentuch

Allergien- wenn die Blütenpracht zur Belastung wird

Für viele Menschen sind der Frühling und Sommer die schönsten Jahreszeiten – warme Temperaturen, grüne Landschaften und die blühende Natur laden zum Verweilen im Freien ein. Doch wer unter einer Pollenallergie leidet, erlebt diese Jahreszeit oft ganz anders: mit tränenden Augen, laufender Nase und eingeschränktem Allgemeinbefinden. Als Betroffene:r versucht man einiges, um die Beschwerden zu lindern und die Freude am Frühling und Sommer zurückzugewinnen.

Die Allergie ist eine Überrektion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen, wie z.B.: Pollen. Je nach Jahreszeit und Region sind unterschiedliche Pollen in der Luft. Die Pollen, die dann in Augen, Nase und Lunge eindringen, werden vom Körper als Eindringlinge erkannt und es wird Histamin ausgeschüttet.

Anzeichen für eine Pollenallergie

Die allergischen Symptome können sehr unterschiedlich sein. Folgende Anzeichen deuten auf eine Pollenallergie hin. Treten die Symptome jährlich in einem ähnlichen Zeitraum auf, sollte eine Diagnosestellung erfolgen.

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Nase: Häufiges Niesen, verstopfte oder laufende Nase (allergischer Schnupfen)

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Augen: Juckreiz, Rötungen, Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit

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Atemwege: Hustenreiz, Kurzatmigkeit, manchmal beginnende allergische Asthma-Symptome

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Allgemeinbefinden: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen

Zur Vermeidung von Pollen

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Lüften

o Pollenschutzgitter anbringen

o Fenster geschlossen halten

o in städtischen Gebieten abends lüften, in ländlichen Gebieten morgens lüften

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Pollenflugvorhersage berücksichtigen: an Tagen mit hoher Belastung möglichst wenig Zeit im Freien verbringen

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Wäsche nicht im Freien trocknen

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Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen

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abends duschen und Haare waschen, um Pollenreste zu entfernen

Alltagstipps

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Brille aufsetzen statt Kontaktlinsen einsetzen

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beim Autofahren: Fenster geschlossen halten; Pollenfilter in Klimaanlage einbauen lassen

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Sport sollte drinnen statt draußen gemacht werden

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bei der Urlaubsplanung berücksichtigen und in pollenarmen Regionen Urlaub machen, z.B.: am Meer oder im Hochgebirge

Wann muss ich zum Arzt gehen?

Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn:

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die Symptome sehr stark oder über längere Zeit bestehen

•

rezeptfreie Mittel keine Besserung bringen

•

sich asthmatische Beschwerden entwickeln (z. B. Atemnot, pfeifender Atem)

•

Unsicherheit über die genaue Ursache der Beschwerden besteht

Ein Allergologe kann durch spezielle Tests (z. B. Pricktest, Blutuntersuchung) feststellen, auf welche Pollen reagiert wird – und gezielte Behandlungen empfehlen.