Robo-Night HTW Saarbrücken
Von Mülltrennung bis Zahnarztbesuch: Beim zweiten Vorbereitungsworkshop zur RoboNight 2026 mussten die Schülerinnen und Schüler der Robotik-AG der Gemeinschaftsschule Schule am Warndtwald Überherrn am Samstag, dem 12. September, erneut ganz unterschiedliche Herausforderungen lösen.
Von 9:00 bis 12:30 Uhr arbeiteten die beiden Teams, begleitet von Schulleiter Christian Powilleit, an der htw saar in Saarbrücken. Nach dem ersten Workshop Ende August ging es diesmal darum, vorhandene Kenntnisse weiterzuentwickeln und sich auf den bevorstehenden Vorentscheid vorzubereiten.
Für Team „Apfel“ arbeiteten Florian Schäfer (Klasse 7.3), Marlon Steuer (6.2), Tayler Brait (7.3), Oliver Boßlet und Benedikt Kotsch zusammen.
Ihre Aufgabe drehte sich um die Mülltrennung. Ein Roboter sollte verschiedene Müllsorten erkennen und gleichzeitig mitzählen, wie viel der jeweiligen Sorte bereits im Fahrzeug war. Zunächst mussten einige Probleme gelöst werden. Nach mehreren Veränderungen und Testläufen gelang es der Gruppe jedoch, die Aufgabe zu lösen.
Für Team „Banane“ stand eine ganz andere Geschichte im Mittelpunkt. Janosch Hewer, Levin Cossutta und Leonie Stephany mussten ihren Roboter gewissermaßen zum Zahnarzt machen. Die Aufgabe war ebenso anschaulich wie anspruchsvoll: Der Roboter sollte den Weg zu den Zähnen finden, den kranken Zahn erkennen und diesen schließlich entfernen.
Die besondere technische Herausforderung bestand darin, mit nur zwei vorhandenen Farbsensoren drei benötigte Funktionen abzudecken. Zwei Sensoren wurden für die Linienführung gebraucht, zusätzlich musste der Roboter einen Zahn untersuchen. Deshalb wurde einer der Sensoren so konstruiert und programmiert, dass er sich während des Ablaufs drehen konnte.
Bis zur letzten Minute arbeiteten Janosch, Leonie und Levin an ihrer Zahnarzt-Aufgabe. Am Ende konnte ihr Roboter bereits der Strecke folgen, an der richtigen Stelle anhalten, seinen Sensor drehen und erkennen, ob der betreffende Zahn weiß oder schwarz war. Bei einem weißen Zahn setzte er seine Fahrt fort. Nur der letzte Schritt – das tatsächliche Entfernen des schwarzen Zahns – gelang an diesem Vormittag noch nicht vollständig.
Nun richtet sich der Blick auf den Vorentscheid am 26. September. Bis dahin bleiben noch zwei Wochen, um letzte Details zu verbessern. Beide Teams haben sich dafür beim zweiten Workshop eine gute Grundlage erarbeitet.