In den vergangenen Wochen wurden vor allem im Ortsteil Friedrichweiler vermehrt Schäden durch Wildschweine in privaten Gärten, Grünanlagen und auf Wiesenflächen festgestellt. Die Tiere sind insbesondere in den Abend- und Nachtstunden unterwegs und werden von leicht zugänglichen Nahrungsquellen angezogen.
Die Gemeinde Wadgassen nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Die umliegenden Jagdpächter wurden bereits über die aktuelle Situation informiert und sind derzeit aktiv dabei in Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft, die Bestände zu beobachten und jagdliche Aktivitäten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Verringerung der Schäden durchzuführen.
Warum kommen Wildschweine in Wohngebiete?
• Fallobst unter Obstbäumen
• Lebensmittelreste auf Komposthaufen
• Tierfutter im Außenbereich
• Ungesicherte Gärten
• Wiesenflächen mit Engerlingen, Würmern und anderen Bodentieren
So können Bürgerinnen und Bürger selbst vorbeugen
Grundstücke sichern: Eine wirksame Einfriedung ist eine der besten Präventionsmaßnahmen. Zäune sollten möglichst stabil und bodennah ausgeführt werden.
Fallobst regelmäßig entfernen: Heruntergefallenes Obst sollte zeitnah aufgesammelt und entsorgt werden.
Keine Lebensmittelreste auf den Kompost: Gekochte Speisen, Fleischreste und andere Lebensmittelabfälle locken Wildschweine an.
Tierfutter nicht im Freien lagern: Futter sollte verschlossen und nicht über Nacht im Außenbereich stehen gelassen werden.
Vergrämungsmittel einsetzen: Geruchsintensive Vergrämungsmittel können helfen, Wildschweine von bestimmten Flächen fernzuhalten.
Beleuchtung und Bewegungssensoren nutzen: Bewegungsaktivierte Beleuchtung kann eine abschreckende Wirkung entfalten.
Ruhe bewahren: Bei Begegnungen mit Wildschweinen Abstand halten und den Tieren einen Rückzugsweg lassen.
Die Gemeinde Wadgassen bedankt sich für das Verständnis und die Mithilfe aller Bürgerinnen und Bürger.