Ziel der Reise war es, zentrale Orte deutscher Geschichte aufzusuchen und historische Entwicklungen unmittelbar am authentischen Ort nachzuvollziehen.
In Weimar standen zunächst bedeutende Stätten der deutschen Demokratiegeschichte auf dem Programm. So besichtigte der Kurs das Nationaltheater Weimar und besuchte das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch im Haus der Weimarer Republik, das sich als zentraler Erinnerungsort mit der Geschichte der ersten deutschen Demokratie beschäftigt.
Ein besonderes gemeinschaftliches Erlebnis war der abendliche Besuch der Aufführung „Maschallah“ auf der Studiobühne des Nationaltheaters Weimar, der den Tag kulturell abrundete.
Nach diesen Eindrücken folgte der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald. Während eines ausführlichen Rundgangs über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander – ein Programmpunkt, der viele nachhaltig bewegte.
In Halle beschäftigte sich der Kurs schließlich in einem Workshop in der Gedenkstätte Roter Ochse Halle mit der politischen Verfolgung in der DDR.
Die Studienfahrt ermöglichte es dem Kurs, historische Inhalte aus dem Unterricht zu vertiefen, unterschiedliche politische Systeme vergleichend zu betrachten und Geschichte an authentischen Orten erfahrbar zu machen.