Sternsinger der Schalkauer Gemeinschaftsschule beim Überbringen des Segens im Rathaus
Faschingsumzug am 14. Februar
Ansprache des Prinzenpaars Celine I. und Christian I. vorm Rathaus
Liebe Schalkauer Bürger,
sicherlich haben die meisten von uns schon von der Babyboomergeneration oder den Millennials in den Medien gehört. Zu ersterer Gruppe gehören die geburtenstarken Jahrgänge ab etwa 1955 bis 1965, deren Angehörige gegenwärtig zahlreich in die Rente eintreten und denen deshalb ungewollt viel politische Aufmerksamkeit zuteil wurde. Letztere Gruppe hingegen verdankt ihren Namen dem lateinischen Wort Millennium, was tausend Jahre oder Jahrtausendwende bedeutet, da die Angehörigen dieser Generation um das Jahr 2000, als zum Jahrtausendwechsel, ihre Volljährigkeit erlangten. Zu dieser Generation gehören die von 1981 bis 1996 Geborenen.
Weniger bekannt als die beiden eingangs genannten Generationen dürfte vielen Lesern unseres Amtsblattes hingegen die sogenannte Generation Z sein, zu der man die Geburtenjahrgänge von 1997 bis 2010 zählt. Das Besondere von Generation Z ist, dass sie als erste mit Smartphones und Internet aufgewachsen ist und deren Angehörige deswegen als erste echte „Digital Natives“ (Zu Deutsch: digitale Ureinwohner oder digitale Einheimische) bezeichnet werden. Für die heute 16- bis 29-Jährigen ist die Nutzung des Internets und des Smartphones im Alltag etwas völlig Selbstverständliches. Eine Welt, in der es nicht möglich ist, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus an Informationen zu gelangen, sich Filme anschauen oder mit Freunden telefonieren oder sich Nachrichten, Bilder und Videos austauschen zu können, hat diese Generation persönlich nie kennengelernt und ist somit für sie auch kaum vorstellbar.
Auch wenn die Nutzung von Internet und Smartphone natürlich kein Exklusivmerkmal der Generation Z ist, sondern längst auch für alle Generationen davor zur Normalität geworden ist, wird an ihr etwas sehr Wichtiges deutlich: Informationsquellen außerhalb des Internets wie Zeitungen, Bücher, Lexika, Printmedien, aber auch das klassische Fernsehen verlieren immer mehr an Bedeutung. Wer und was nicht online präsent ist, wird nicht wahrgenommen und existiert de facto nicht.
Die Wirtschaft hat deshalb schon vor vielen Jahren auf diese Entwicklung reagiert und bietet ihre Produkte für jedermann leicht zugänglich im Internet an. Ob Urlaub buchen, Einkaufen und Bezahlen, Nachrichten erfahren, Informationen und Wissen recherchieren und vieles mehr kann einfach und bequem online erledigt werden.
Wenn man sich aber als Bürger über wichtige Neuigkeiten der Stadt Schalkau informieren oder Dienstleistungen der Stadtverwaltung online nutzen möchte, scheint die digitale Entwicklung irgendwie stehen geblieben zu sein. Wer in die Suchmaschine „Stadt Schalkau“ eingibt, findet zwar sehr schnell zur Webseite unserer Stadt, wird aber ob deren technischen und redaktionellen Zustand enttäuscht sein. Weder aktuelle Informationen noch Formulare für Anträge noch die aktuelle Ausgabe des Amtsblattes sind dort zu finden. Zwar kann man vieles zur Geschichte Schalkaus und der Ortsteile noch erfahren und findet für die Kontaktaufnahme auch die nötigen Daten, aber Informationen über Veranstaltungen, wichtige Neuigkeiten und Aktuelles sucht man vergeblich.
Aufgrund des veralteten technischen Standards unserer bisherigen Webseite und dem damit verbundenen erheblichen finanziellen Aufwand zur Ertüchtigung derselben haben sich sowohl der Stadtrat als auch ich als Bürgermeister bereits im letzten Jahr dazu entschieden, eine neue Webseite erstellen zu lassen, die den aktuellen technischen und inhaltlichen Anforderungen gerecht wird.
Auf der Suche nach einem geeigneten Dienstleister für die Erstellung der Webseite sind wir auf den Förderverein für regionale Entwicklung e.V. gestoßen. Dieser bietet für Kommunen und andere gemeinnützige Organisationen, Vereine und Institutionen das Erstellen von Webseiten im Rahmen von geförderten Projekten für Auszubildende, sogenannte Azubi-Projekte, kostenfrei an.
Im Herbst letzten Jahres bewarb sich die Stadt Schalkau deshalb mit der Neugestaltung unserer Webseite für ein solch gefördertes Azubi-Projekt. Nach Prüfung unseres Antrages erhielt die Stadt Schalkau im November die Zusage für die Erstellung der Webseite und ist nun offiziell Kooperationspartner des geförderten Webseitenprojektes.
Im Januar erfolgte nun der offizielle Start für die Erstellung unserer Webseite. Bis zur voraussichtlichen Fertigstellung im Juni gibt es nun für die Stadt Schalkau viel zu tun, denn die Webseite ist ja nicht nur technisch zu programmieren und grafisch zu gestalten, was Aufgabe des Projektteams ist, sondern muss ja auch mit Inhalten (Texten, Bildern, Formularen etc.) gefüllt werden. Das Erstellen unserer Webseite ist somit ein gemeinsamer Schaffensprozess des Projektteams und der Stadt Schalkau als Kooperationspartner.
Auch Ihr, liebe Bürger, könnt an der Entwicklung unserer Webseite Euch beteiligen, indem Ihr der Stadt Schalkau geeignetes Bildmaterial zur Verfügung stellt.
Am Ende dieses kreativen Prozesses soll eine Webseite entstanden sein, auf der man sich als Bürger und Gast über alle wichtigen Themen, die unsere Stadt Schalkau betreffen, schnell und einfach informieren kann und die darüber hinaus es auch ermöglicht, Antragstellungen für Dienstleistungen der Verwaltung bequem online erledigen zu können.
Euer
Mark Schwimmer
Bürgermeister
Am 28. Januar besuchten die Sternsinger das Rathaus in Schalkau. Im Rahmen des bekannten Dreikönigssingens überbrachten 7 Schüler der 6. Klasse unserer Gemeinschaftsschule Schalkau, die sich als die drei Weisen aus dem Morgenland Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet hatten (Sternsinger), zusammen mit ihren Religionslehrern Herrn Christian Beck (katholische Kirche) und Frau Christin Fischer-Kunz (evangelisch Kirche) den traditionellen Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Dieser wurde als Haussegensspruch „20*C+M+B+26“ über der Eingangstür des Rathauses in Form eines Aufklebers angebracht.
Unter dem Motto „Karneval der Länder“ veranstaltete der Kulturbund Schalkau vom 12. bis 15. Februar wieder einen fulminanten Fasching mit einem einzigartigen Showprogramm. Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr wieder der traditionelle Faschingsumzug am Samstag durch die Schalkauer Innenstadt zum Rathaus, an dem sich auch die Faschingsvereine aus Sonneberg und Coburg, unsere Kindergärten aus Schalkau und Bachfeld sowie viele unserer Vereine beteiligten.
Für die gelungene und stimmungsvolle Faschingsfeier für unsere Senioren am Sonntag möchte ich dem Kulturbund als Bürgermeister mit einem dreifachen Schalken Helau ganz herzlich danken.
Ebenso danken möchten ich an dieser Stelle unserem Beigeordneten der Stadt Schalkau für den geleisteten Fahrtdienst mit dem Bürgerbus bei der Seniorenfaschingsfeier.
Mark Schwimmer
Bürgermeister