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Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Gramme-Vippach
Ausgabe 8/2026
Nicht amtlicher Teil
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Krankenstand im Kreis Sömmerda knapp unter Thüringer Durchschnitt

 

 

Überblick

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Berufstätige aus dem Kreis Sömmerda sind im Jahr 2025 im Schnitt 24,7 Tage krankgeschrieben gewesen. Im Jahr zuvor waren es 24,6 Tage.

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Der Krankenstand liegt bei 6,8 Prozent.

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Der Thüringer Durchschnitt bei den Fehltagen beträgt 24,8 Tage.

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Markus Hodermann, Geschäftsführer der BARMER im Kreis Sömmerda: „Jeder vermiedene Krankheitstag ist ein Gewinn für die Beschäftigten, für die Betriebe und die gesamte Region.“

Kreis Sömmerda, 16. Juli 2026 - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Kreis Sömmerda waren im Jahr 2025 im Schnitt 24,7 Tage krankgeschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 6,8 Prozent. „Jeder vermiedene Krankheitstag ist ein Gewinn für die Beschäftigten, für die Betriebe und die gesamte Region“, sagt Markus Hodermann, Geschäftsführer der BARMER im Kreis Sömmerda. Umso wichtiger sei es, Gesundheitsförderung und Prävention weiter zu stärken und gesundheitlichen Risiken frühzeitig entgegenzuwirken. Das sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der es auf jede und jeden Einzelnen, aber auch auf das Mitwirken von Kommunen und Unternehmen ankomme.

Mentale Belastungen, Rückenbeschwerden, Erkältung

Die Analysen der BARMER zeigen, dass die gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten im Kreis Sömmerda im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich sind. Die Zahl der Fehltage liegt zwar leicht unter dem Thüringer Mittelwert von 24,8 Tagen, der bundesweite Schnitt von 22 Tagen wird jedoch um 12 Prozent überschritten. Die meisten Fehltage verursachen Atemwegserkrankungen, mentale Probleme und Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, zumeist Rückenleiden. Im Durchschnitt waren Beschäftigte aus dem Kreis Sömmerda im Jahr 2025 jeweils etwa fünf Tage aufgrund von Atemwegsinfekten bzw. psychischen Problemen arbeitsunfähig gemeldet. Im Schnitt viereinhalb Tage entfielen auf Rückenleiden.

„Wegen Erkältungskrankheiten sind Beschäftigte etwa ein bis drei Mal im Jahr krankgeschrieben, dann meist nur wenige Tage“, sagt BARMER-Geschäftsführer Hodermann. Psychische Erkrankungen seien deutlich seltener, gingen aber häufig mit langen Ausfallzeiten von etwa vier bis sechs Wochen einher; das treibe den Durchschnitt. „Gesundheitsförderung und Prävention können dazu beitragen, Erkrankungen zu vermeiden oder deren Folgen zu begrenzen. Wer psychische Belastungen früh erkennt, Bewegung fördert und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen schafft, verbessert die Chancen auf ein langes und gesundes Erwerbsleben“, betont Markus Hodermann.

Die BARMER hat in Thüringen rund 185.000 Versicherte, rund 6.000 davon im Kreis Sömmerda.

Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Thüringer Gesundheitswesen finden Sie auch unter www.barmer.de/p006141