Druckerei Wagner 27.04.2013
Es gibt noch viele Dinge über unsere Feuerwehr zu berichten. Viele Dinge sind überliefert und mit Schriftstücken und Dokumenten bewiesen. Leider nimmt die Zahl der Zeitzeugen im Laufe der Jahre immer mehr ab. Aber auf unsere Feuerwehr zurück zu kommen, es wurde immer viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt. Denn eine gut eingeübte Feuerwehr war die Zierde einer jeden Gemeinde. Feuerwehrleute und Spritzendrücker erhielten nach Übungen und Brandeinsätzen als Lohn eine Erfrischung, bestehend aus einer Kanne Bier (goth. Maß = 1,8193 Liter). Ab dem Jahr 1866 wurden Feuerwehrleute und Spritzendrücker nach Tarif der Bauhandwerker bezahlt. Bei Bränden wurden die umliegenden Orte um Hilfe gerufen, aber oft waren sie schon aufmerksam gemacht, durch Lärm und Glockenschlag und eilten zur Hilfe. Die meisten Brände entstanden durch Unachtsamkeit, Blitzschlag, Räucherkammern, Petroleumlampen und nicht zuletzt durch Brandstiftung.
Mit diesem Ausflug in die Vergangenheit beende ich vorläufig diese Geschichte. Es gibt noch viel zu berichten aber ich weis auch das mit diesem Thema nur ein kleiner Teil von Interessenten angesprochen wird.
Viele Begebenheiten und Ereignisse liegen noch in Ordnern und alten Akten verborgen. Die meisten Ereignisse müssen jedoch mühsam in alten Dokumenten oder Zeitschriften aufgefunden und für jene die an unserer Dorfgeschichte Interesse haben aufgearbeitet werden.
Oft benötigt man auch entsprechende Hintergrundinformationen aus anderen Quellen, um für die Leser und Nachwelt verständlich zu sein. Körner hat viele und schöne Traditionen, wir sollten sie nur mehr und besser pflegen, damit nicht noch mehr davon verlorengeht.
— Ende
Helmut Groß