Ab Montag, dem 23.02.2026 (erster Tag nach den Winterferien) bis zum 04.07.2026 werden die Linien 134 und 135 (bedient durch den Omnibusbetrieb und Reiseservice Olaf Weingart e.K) im Rahmen eines Modellprojektes um die Orte Kleinwelsbach, Großwelsbach und Bothenheilingen erweitert. An Schultagen (nicht in den Ferien, an Wochenenden oder Feiertagen) werden diese Orte mit zwei Direktanbindungen in Richtung Schlotheim bedient. Weiterhin gibt es bereits nach der sechsten Stunde der Schlotheimer Schulen eine Umsteigeanbindung in Kirchheilingen an die Linie 728, bedient durch die Regionalbus-Gesellschaft Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis mbH, in Richtung Kleinwelsbach, Großwelsbach und Bothenheilingen. Die angepassten Fahrpläne mit den neuen Abfahrts- und Ankunftszeiten sind beigefügt.
Im Ort Großwelsbach wird dafür vorübergehend eine neue Haltestelle auf dem Fußweg Ecke Hauptstraße / Neunheilinger Straße in Fahrtrichtung Schlotheim eingerichtet.
Die betreffenden Schulen wurden bereits durch den Omnibusbetrieb und Reiseservice Weingart umfangreich über die Anpassungen informiert.
Die Änderungen der Fahrplanaushänge an den Haltestellen werden in der Zeit vom 16.02.2026 bis 20.02.2026 vorgenommen. Auch können die angepassten Fahrpläne auf der Internetseite des Omnibusbetriebes Weingart eingesehen werden.
Ziel ist es, das Zusammenwachsen der Landgemeinde Nottertal-Heilinger-Höhen nachhaltig zu fördern. Gleichzeitig soll der Schulstandort Schlotheim gezielt gestärkt und in seiner Erreichbarkeit verbessert werden. Durch die erweiterten Direktanbindungen erhalten Schülerinnen und Schüler aus Kleinwelsbach, Großwelsbach und Bothenheilingen eine verlässliche ÖPNV-Anbindung. Dies führt nicht nur zu einer Entlastung der Familien im Alltag (Wegfall Elterntaxi/Fahrgemeinschaften), sondern trägt auch zur Verkehrssicherheit im Schulumfeld bei. Insgesamt erhöht die Maßnahme die Attraktivität des Schulstandortes und stärkt dessen langfristige Entwicklungsperspektive.
Sowohl der Bürgermeister der Landgemeinde, Alexander Blankenburg, als auch Landrat Thomas Ahle begrüßen ausdrücklich, dass das Modellprojekt erstmals seit rund 30 Jahren testweise umgesetzt werden konnte. Beide sehen darin ein wichtiges Signal für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs im ländlichen Raum sowie für eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommune, Landkreis und Verkehrsunternehmen.