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Amtsblatt der Stadt Nottertal-Heilinger Höhen
Ausgabe 6/2026
Nichtamtlicher Teil
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Fasching in Marolterode

Drei x 10 Jahre Faschingsjubel, -Trubel, -Heiterkeit= Das große Faschingsfinale in Marode …und Spaß ohne Ende…denn …darauf wartet man auch zukünftig!

Als am frühen Morgen des 22.02.26 gegen dreiviertel eins, verkündet wurde, dass man sich nun ausschließlich dem allgemeinen Tanzvergnügen widmen könne, war das hochverehrte närrische Auditorium im festlich geschmückten „Herbert-Rechenbach-Saal“ zu Marolterode sichtlich überrascht, dass man mit dieser Ansage bereits das große Faschingsfinale erreicht hatte.

Es war aber auch alles, was den sprichwörtlichen Maröder Fasching ausmacht, an diesem Abend mit dabei, um das Faschingsvolk in die gehörige Stimmung zu versetzen. Das Feuerwerk der guten Laune wurde gezündet mit den „gräzichickengörls“. Sie verbreiten Spaß ohne Ende und kamen mit -Guter Laune- ins Programm. Das taten auch die lieben Frauen von der „F.I.G. relouded“ und verwirklichen ihren Traum „man müßte noch mal 20 sein!“ „vor ewer jang“. F.I.G relouded: „Ihr schafft das selbstverständlich - wir lieben euch!“ Und das gilt auch für den Mann in der Bütt: Räbchen! Kein Ersatzmann - sondern eine schillernde Persönlichkeit im maröder Fasching. Schön, dass er beim großen Faschingsfinale 3x10 Jahre Programm der KFM mit dabei war.

Schön auch, dass die „Hauptstraßengäng“ wieder mit dabei war: Leben an der Hauptstraße- eine echte Herausforderung - und mit Bravur gemeistert - HTE marschiert! und Bodo baggert weiter. Das ist Spaß ohne Ende, so wie er uns auch immer wieder zelebriert wird von den Männern um Bürgermeister Joachim Haase. Sie versetzen das närrische Auditorium stets in karnevalistische Verzückung.

Diesmal mit der Hitparade der besonderen Art. Jux, Klamauk und Stimmung pur- das unverwechselbare Markenzeichen: Bürgermeister & Koll. Unverwechselbar auch unser aalglatter Bänkelsänger Langi. Da fragt man sich erstaunt: „Was haben wir doch für großartige Talente in unserem kleinen Marode?“

Wie Reinhard Mey schon sagte: „Da lob ich mir ein Stück Musik von Hand gemacht, von `nem richtigen Menschen mit dem Kopf erdacht“. Mit dem eigenen Kopf erdacht hat sich Karo auch, was die „jungschen Maröder“ zum Besten geben: Der schönste Spaß 2025 - Kanalbau ohne Ende, da simmer dabei! sagen die Jungs und Mädchen und das begeistert Narren und Narrenesen gleichermaßen. So wie auch der Auftritt der „maröder Kaugörl“ mit Siggi und Thomas aus Körner (Körner Schlamm, Schlamm!) das närrische Publikum immer wieder begeistert. Sie gehören einfach ins Programm.

„Laindänz“ das ist etwas für alle und die „maröder Kaugörls“ sind dafür der beste Beweis: Spaß ohne Ende für alle. Das gilt auch für die „alten Maröder“ - bühnenreifes Bauerntheater - da ist man sprachlos! Man muss es erlebt haben! Ihnen ist es zu verdanken, das marödsch von der Unesco als „Weltkulturerbe“ anerkannt wird. - also fleißig marödsch lernen! am besten im Schenkshaus.

Das närrische Treiben allerdings genießt man am besten in der „närrischen Walhalla“ zu Marolterode und da sind beim großen Faschingsfinale zum ersten Mal mit dabei: „Die Basenbinger-Glitzer-Maechen“ und der Ansager verkündete nicht ohne Stolz: „Mit Finja und Selma gemeinsam im Programm - daran hätte vor 30 Jahren keiner gedacht!“.

Aber schon von Anbeginn gab es Damen I, nun auch mit Männern und die da - und die da - und die da sind schon immer Damen I. Das Flagschiff unsere KFM. Und so wie sie, gehören auch die „Maröder Funken“ zu den besonderen Attraktionen im Programm. Alina und Juljetta begeistern mit ihren tänzerischen und akrobatischen Leistungen unsere holde Narrenschar und „Die Basenbinger-Glitzer-Maechen“ führen die Tradition weiter.

In Wahrung der Tradition und in Erinnerung an große Erfolge karnevalistischer Auftritte gab es im Jubiläumsprogramm die legendäre Aufführung: „Feuer und Wasser“. Das wurde vor 24 Jahren damals von Damen I und Damen II aufgeführt und heute sind zum Teil die Kinder der damaligen Akteure mit dabei. Ein gutes Zeichen dafür, dass es weitergeht, auch wenn mancher zukünftig nicht mehr dabei sein sollte - oder doch?

Immer dabei werden aber die Aaaaalglatten sein. Ach, was wäre maröder Fasching ohne die „Kaosmänner“ und sie sagen: „mea aalen zusammen, getreu der Losung: Einer für aaale - aaale für einen. So steuert die KFM sicher in die Zukunft! Danke euch, für viele Stunden Streß pur!!!

Mit dem Dank an die Requisitenverantwortlichen Raphi, Aaron und Thore, den Treppenbediener Lothar und an die Gemeinde und die Mitarbeiter des Bauhofes wollte sich der Ansager nach 30 Jahren KFM-Tätigkeit aus der Szene schleichen, hatte aber nicht mit dem Enthusiasmus der Faschingsaktiven gerechnet, die ihm überraschender Weise, ehrenhalber eine von der Tischlerei Beck handwerklich solide ausgeführte „Narrenkappe in Holz“ überreichten, die mit Liebe bemalt und geziert mit der Aufschrift: „me haalen zusamm!“, nicht ohne emotionale Wirkung blieb.

„Und wenn`s denn so gewollt ist, sehen wir uns sicher auch demnächst wieder, bei einem Karnevalsprogramm in Marolterode “, waren die Abschiedsworte des Ansagers. Zuvor allerdings versäumte er es nicht, der Haus- und Hofkapelle der KFM - TH-Musik-Boutique unter der Leitung des Herrn GMD Heinz Thon den gebührenden Dank auszusprechen: „Gott sei Dank das ihr da seid und das nun schon seit mehr als 20 Jahren - unglaubliche Leistung! Es ist eine Frage der Ehre: Da wo Heinz draufsteht, - da ist auch Heinz drin!!! Darauf kann man sich verlassen! Danke Mario, Danke Marvin.“

Danach gab es noch wie versprochen beim Faschingstanz Spaß ohne Ende in fröhlicher Runde und nicht ein Wehrmutstropfen trübte die ausgelassene Stimmung.