Spatenstich zum Glasfaserausbau in Rosa.
Doppelschlag in der Glasfaseroffensive im Landkreis Schmalkalden-Meiningen: Mit zwei symbolischen Spatenstichen im November in Rosa und Wallbach begann der geförderte Gigabit-Ausbau in den sogenannten Clustern 1 und 4. Beide Projekte werden durch die Thüringer Glasfasergesellschaft mbH (TGG) realisiert und bringen das schnelle Internet in zahlreiche Orte der Region.
Die Projekte der Cluster 1 und 4 umfassen insgesamt 3.550 förderfähige Adressen in folgenden Orten: Asbach, Aue, Breitenbach, Georgenzell, Haindorf, Heßles, Laudenbach, Mittelschmalkalden, Mittelstille, Möckers, Näherstille, Reichenbach, Rosa, Springstille, Wahles, Weidebrunn, Aschenhausen, Berkes, Birx, Dreißigacker, Einödhausen, Erbenhausen, Herpf, Melkers, Melpers, Reichenhausen, Reumles, Rippershausen, Schafhausen, Solz, Stedtlingen, Stepfershausen, Sülzfeld, Unterharles, Unterweid, Wallbach und Wohlmuthausen.
Damit wird der Weg für Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde geebnet - nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern auch für Mehrfamilienhäuser. Die Förderung des Bundes (Gigabit-Richtlinie 1.0) und des Landes Thüringen (Gigabitrichtlinie) garantiert dabei, dass die Investitionen dorthin fließen, wo bisher keine ausreichende Internetversorgung besteht.
Die Finanzierung der beiden Projekte erfolgt durch Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 58 Millionen Euro, bereitgestellt vom Bund und dem Land Thüringen. Während für Cluster 1 rund 105 Kilometer Tiefbauarbeiten und 519 Kilometer Glasfaserleitungen anfallen, werden in Cluster 4 rund 154 Kilometer Tiefbau und 652 Kilometer Glasfaserleitungen umgesetzt. Die Fertigstellung ist bis Oktober 2027 für Cluster 1 und bis November 2026 für Cluster 4 geplant.
Die Bauarbeiten erfolgen durch spezialisierte Unternehmen:
Die Rhön-Montage Fernmeldebau GmbH und FFK Kabel- und Rohrleitungstiefbau GmbH (Cluster 1) und die visco GmbH (Cluster 4).
Die Thüringer Netkom GmbH wird das Glasfasernetz als Netzbetreiber betreiben.
„Mit den Spatenstichen kommen wir unserem Ziel, den Landkreis flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen, einen großen Schritt näher. Gerade in ländlichen Regionen legen wir so das Fundament für Wachstum, Innovation und Lebensqualität“, betonte Landrätin Peggy Greiser.
Mit Fördergeldern von insgesamt über 100 Millionen Euro gehört der Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu den größten Pilotprojekten für den Breitbandausbau in Thüringen. Der geförderte Ausbau wird durch private Investitionen von Telekommunikationsunternehmen ergänzt, die rund 40.000 Adressen im Kreisgebiet bis 2026 eigenwirtschaftlich mit schnellem Internet versorgen wollen.
Bis 2030 soll der Landkreis Schmalkalden-Meiningen flächendeckend mit einer zukunftssicheren Infrastruktur ausgestattet sein.