Ben Hessenmöller, Gianluca Rothämel und Jeremy Berthold aus Schmalkalden präsentieren „Autobin“ - ihre selbstfahrende, selbstsortierende und selbstentleerende Mülltonne, die Technik und Alltag auf clevere Weise verbindet.
Strahlende Gesichter, starke Ideen: Die Regionalsiegerinnen und Regionalsieger des Wettbewerbs „Jugend forscht“ präsentieren stolz ihre ausgezeichneten Projekte im Audimax der Hochschule Schmalkalden - und freuen sich auf den Landeswettbewerb in Jena.
Volles Haus, kluge Köpfe und jede Menge Aha-Momente: Beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ präsentierten 48 junge Forscherinnen und Forscher aus Südwestthüringen insgesamt 19 kreative Projekte an der Hochschule Schmalkalden. Vom cleveren Alltagshelfer bis zu tiefgreifenden Gesundheitsprojekten war alles dabei - und vor allem eines: beeindruckender Forschergeist.
Mitten im Geschehen: Jeremy Berthold, Gianluca Rothämel und Ben Hessenmöller vom Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden. Ihr Projekt „Autobin - Die Mülltonne, die für dich denkt“ sorgte erneut für Aufsehen. Die robotergesteuerte Tonne entleert und sortiert sich selbst - smarter geht’s kaum. Bereits im vergangenen Jahr reisten die drei mit ihrer Idee bis ins Finale der World Robot Olympiad nach Manila. Nun sicherten sie sich abermals den Regionalsieg in der Sparte Technik.
Zeitgleich wurde die Hochschule auch zum Entdeckerparadies für die Jüngsten: Rund 70 Grundschüler waren vor Ort und nahmen am MINT-Forschungstag teil. An liebevoll vorbereiteten Mitmach-Stationen konnten sie selbst aktiv werden - in die Welt der Robotik eintauchen, den Mikrokosmos unter dem Mikroskop erkunden, die faszinierende Welt der Insekten entdecken oder sogar ein Fachwerkhaus eigenhändig zusammensetzen. Der lebendige Forschergeist der Großen sprang dabei spürbar auch auf die Kleinen über - beste Voraussetzungen für die nächste Generation von „Jugend forscht“-Teilnehmenden.
Eine achtzehnköpfige Jury aus MINT-Lehrern, Professoren sowie Vertretern aus Forschung und Wirtschaft hatte die anspruchsvolle Aufgabe, die besten Projekte zu küren. Die Regionalsieger in den Sparten „Jugend forscht“ und „Jugend forscht junior“ qualifizierten sich damit für den Landeswettbewerb Thüringen am 1. April in Jena. Zusätzlich wurden zahlreiche Sonderpreise vergeben.
Die feierliche Würdigung fand im Audimax der Hochschule statt - gemeinsam mit Teilnehmenden, Lehrkräften, Betreuern sowie stolzen Eltern und Großeltern. Wettbewerbsleiter Thomas Bischof und Organisator Prof. Frank Schrödel dankten allen Beteiligten und freuten sich über die durchweg positive Resonanz.
Ein besonderer Moment: Der Sonderpreis der Landrätin ging an das Staatliches Thüringisches Rhön-Gymnasium Kaltensundheim. Zudem erhielt Luise Merbach vom Schülerforschungszentrum für ihr Engagement eine Sonderehrung durch Bürgermeister Thomas Kaminski.
Arbeitswelt
Arthur Weimar, Yann Remy Preidel & Haidar Muhsin -
Bau eines Reinigungsroboters für stark geneigte Photovoltaikanlagen
Goetheschule Ilmenau
Biologie
Simon Friedrich, Oskar Kirchner & Nils Bauer -
Die Mundgesundheit als Spiegel unserer Ernährung
Staatl. Thüringisches Rhön-Gymnasium Kaltensundheim
Mathematik/Informatik
Vladyslav Starovir -
Fair Einwahl
Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden
Bestes interdisziplinäres Projekt
Robin Ritzmann & Max Roth -
Versuche zur Schwarmintelligenz II
Friedrich-König-Gymnasium Suhl
Technik
Jeremy Berthold, Gianluca Rothämel & Ben Hessenmöller -
Autobin - Die Mülltonne, die für dich denkt
Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden
Arbeitswelt
Tim Ebert, Malte Wedekind & Lennert Raphael Rehm -
LineBot - Der Roboter, der Arbeit wegstreicht
Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden
Chemie
Jonas Volk, Johanna Gössinger & Jaron Staudemeyer -
Der Finelinerkiller
Henfling-Gymnasium Meiningen
Bestes interdisziplinäres Projekt
Anna Sofie Schröder -
Untersuchung von Schärfe
Henfling-Gymnasium Meiningen
Der Regionalwettbewerb hat einmal mehr gezeigt: Der wissenschaftliche Nachwuchs in der Region Südwestthüringen steckt voller Ideen, Engagement und Innovationskraft. Jena darf sich auf starke Projekte gefasst machen.