Schnappschuss vorm Start der Rettungsaktion: Zahlreiche Helfer legten sich bei der Frühjahrsmahd für die jungen Rehkitze ins Zeug.
Luisa Schleicher mit einem von neun jungen Rehkitzen, das sich im hohen Gras versteckt hielt.
Immer wieder sterben Rehkitze bei der Mahd. Rehkitze, die bei Gefahr nicht flüchten, sondern sich ins hohe Gras drücken, werden oft Opfer von Mähwerken. Vom 7. bis 9. Juni konnten freiwillige Helfer, darunter Jäger und Naturfreunde, bei der Rehkitz-Rettungsaktion der Kreisjägerschaft Meiningen neun Rehkitze und einen Jungfuchs vor dem Mähtod bewahren.
Gemeinsam mit dem Verein „Kitzretter Straufhain“ unterstützten die Helfer das Agrarunternehmen Kohne aus Untermaßfeld bei der Mahd. Über 30 engagierte Helferinnen und Helfer nahmen an den insgesamt drei Einsatztagen nasse Füße und das frühe Aufstehen für das Tierwohl in Kauf und leisteten gemeinsam aktiven Naturschutz. Wer nicht vor Ort unterstützen konnte, aber auch etwas zur Sache beitragen wollte, hatte zum Sommerfest der Kreisjägerschaft Meiningen die Gelegenheit das Projekt mit einer kleinen Spende zu unterstützen. Auch Landrätin Peggy Greiser zeigte sich begeistert und überreichte zu dieser Gelegenheit eine großzügige Summe an Luisa Schleicher, die das Projekt leitete.
Die Spenden sollen dazu beitragen, auch in den kommenden Jahren Rehkitze im Landkreis Schmalkalden-Meiningen bei der Frühjahrsmahd zu retten. Weitere Unterstützung für das Projekt ist jederzeit willkommen. Spenden können an die Kreisjägerschaft Meiningen (IBAN: DE29790691650001191527, VR Bank Rhön-Grabfeld, Verwendungszweck: Kitzrettung) geleistet werden.
Für das nächste Jahr sind bereits weitere Einsätze geplant.