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Amtsblatt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen
Ausgabe 7/2026
Nichtamtlicher Teil
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Neue Stützmauer am Berufsbildungszentrum Meiningen offiziell eingeweiht

Nach 14 Monaten Bauzeit wurde die neue Stützmauer an der Zufahrt zum BBZ Meiningen unterhalb des „Drachenbergs“ durch das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen feierlich fertiggestellt und übergeben.

 

Nach einer Bauzeit von rund 14 Monaten ist es geschafft: Die neue Stützmauer entlang der Zufahrt zum Berufsbildungszentrum (BBZ) Meiningen unterhalb des „Drachenbergs“ ist fertiggestellt. Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen hat das neue Bauwerk gemeinsam mit den Projektbeteiligten sowie Vertretern der beauftragten Unternehmen am 2. Juli 2026 im Rahmen einer feierlichen Einweihung offiziell übergeben.

Die alte Stützwand, die den Hang entlang der Zufahrt zum BBZ über Jahrzehnte gesichert hatte, war zunehmend instabil geworden. Seit Juni 2021 wurde ihre Entwicklung durch das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen intensiv überwacht. Untersuchungen zeigten schließlich: Eine nachhaltige Sicherung des Hangs war nur durch einen vollständigen Neubau möglich.

Im Jahr 2023 begann die konkrete Planung. Das Ingenieurbüro Pierson & Partner aus Suhl entwickelte ein Konzept für eine moderne Schwergewichtswand, die höchsten technischen Anforderungen gerecht wird und sich zugleich harmonisch in das Umfeld des Berufsbildungszentrums einfügt.

Mit der Umsetzung wurde die Bauunternehmung Ernst Wenk aus Themar beauftragt. Das Bauvorhaben mit einem ursprünglichen Auftragsvolumen von rund einer Million Euro stellte die Beteiligten vor große Herausforderungen. Insgesamt investierte der Landkreis Schmalkalden-Meiningen als Eigentümer der Berufsschule rund 1,2 Millionen Euro aus eigenen Mitteln in Planung und Bau.

Neubau unter schwierigen Voraussetzungen

Die Arbeiten erfolgten unter besonderen Bedingungen: Die alte Mauer musste abschnittsweise zurückgebaut werden, während der dahinterliegende Hang gleichzeitig gesichert wurde. Dazu entstand schrittweise eine Spritzbetonwand, die mit tief im Untergrund verankerten Stahl-Erdankern stabilisiert wurde. Erschwert wurden die Arbeiten durch lockeres Muschelkalkgestein im Untergrund sowie notwendige Kampfmitteluntersuchungen im Risikogebiet.

Erst nach der vollständigen Hangsicherung konnte die neue Stützkonstruktion errichtet werden. Abschnitt für Abschnitt wuchs die Stahlbetonwand in die Höhe. Eine besondere technische Herausforderung stellte dabei ein geschwungener Mauerbereich dar, der aufwendig als Bogen ausgeführt werden musste.

Den Abschluss bildet eine hochwertige Natursteinverblendung, die der neuen Stützmauer ein markantes Erscheinungsbild verleiht und gleichzeitig zur zusätzlichen Stabilität beiträgt.

Ein besonderer Dank gilt dem Ingenieurbüro Pierson & Partner, das mit hoher fachlicher Expertise die Planung begleitete und die Interessen des Landkreises Schmalkalden-Meiningen während der Bauphase als örtliche Bauüberwachung vertrat.