Frisch ausgelernt: Phil-Ramon Huland präsentiert das Ergebnis seiner praktischen Abschlussprüfung. Mitarbeiterin Lisa Burkhardt, Geschäftsführer Sven Fricke und Landrätin Peggy Greiser (v.l.n.r.) freuen sich über das gute Abschneiden des vormaligen Auszubildenden, der dem Unternehmen als Geselle die Treue hält.
Ein weiterer Unternehmensbesuch im Haselgrund führte Landrätin Peggy Greiser im Juli zu Regio Fuel Electric mit Sitz in Steinbach-Hallenberg. Das Unternehmen hat sich auf Elektrotechnik, Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur und intelligente Energielösungen spezialisiert.
Geschäftsführer Sven Fricke veranschaulichte zunächst die Entwicklung des Unternehmens. Er selbst blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung als Handwerksmeister zurück, ist seit sechs Jahren Geschäftsführer von Regio Fuel Electric und seit drei Jahren in Steinbach-Hallenberg ansässig, wo er derzeit fünf Mitarbeitende beschäftigt. Neben klassischen Elektroarbeiten, liegt der Schwerpunkt auf Photovoltaik, Batteriespeichern, Ladeinfrastruktur sowie der Kopplung verschiedener Energiesektoren wie Strom, Wärme, Kälte und Elektromobilität.
Besonders deutlich wurde beim gemeinsamen Firmenrundgang: Regio Fuel Electric versteht sich nicht nur als Installationsbetrieb, sondern als Partner für individuelle Energiekonzepte. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit regionalen Handwerksbetrieben zusammen, etwa Dachdeckern oder Heizungsbauern. Diese Kooperationen seien entscheidend, um größere und komplexere Projekte zuverlässig umzusetzen.
Ein besonderes Augenmerk galt auch der Ausbildung. Ein ehemaliger Auszubildender des Unternehmens hat seine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik vorzeitig abgeschlossen und bleibt dem Betrieb nun als Geselle erhalten. Perspektivisch soll er weitere Verantwortung im Service und Support sowie auf Baustellen übernehmen. Für die Landrätin war dies ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig die duale Ausbildung und regionale berufliche Perspektiven sind.
„Gerade kleine Unternehmen wie Regio Fuel Electric leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke unserer Region. Sie sind innovativ, bilden aus, arbeiten vernetzt und bringen konkrete Lösungen für die Energiewende vor Ort auf den Weg“, betonte Landrätin Peggy Greiser.
Auch Projekte an kreiseigenen Gebäuden kamen zur Sprache. Der Landkreis setzt bereits verstärkt auf Photovoltaik, Energiemanagement und Batteriespeicher. Regio Fuel Electric ist dabei über reguläre Ausschreibungsverfahren als Partner an der Seite der Kreisverwaltung.
Der Besuch machte deutlich: Die Energiewende findet greifbar und ganz praktisch im Handwerk, in kleinen Betrieben sowie bei Kunden vor Ort statt und wird von Menschen gestaltet, die neue technische Lösungen verständlich und zuverlässig umsetzen.