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Amtsblatt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen
Ausgabe 9/2025
Nichtamtlicher Teil
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Informationen

Neuer Kreiswegewart für das Grabfeld und die Rhön: Frank Förtsch (l.) wurde in der Kreistagsitzung am 27. Juni 2025 von Landrätin Peggy Greiser (r.) berufen.

Auf sicherem Weg durch die Prachtregion:

Frank Förtsch ist neuer Kreiswegewart für Rhön und Grabfeld

Wo andere Urlaub machen oder einfach beim Wandern entspannen, sind sie im Einsatz: Die Kreiswegewarte sorgen dafür, dass die Wanderwege im Landkreis nicht nur begehbar, sondern auch erlebbar bleiben. Mit ihrer Arbeit halten sie das Wegenetz in Schuss, kümmern sich um Markierungen, Schilder und die Verbindung zu Kommunen, Vereinen und Landesbehörden.

Bei der jüngsten Kreistagssitzung am 27. Juni 2025 hat Landrätin Peggy Greiser nun offiziell Frank Förtsch aus Untermaßfeld zum neuen Kreiswegewart für die Region Rhön/Grabfeld berufen. Der 62-Jährige geht ab November in den Ruhestand und übernimmt das Ehrenamt mit großer Vorfreude – nicht zuletzt, weil er die Region wie seine Westentasche kennt: Als passionierter Jäger ist er nahezu täglich mit seinem Hund in der Natur unterwegs.

„Frank Förtsch bringt genau das mit, was ein guter Kreiswegewart braucht: Heimatverbundenheit, Fachwissen, Naturverständnis – und vor allem ein großes Herz für die Region“, würdigte Landrätin Peggy Greiser bei der Übergabe der Berufungsurkunde.

In großen Fußstapfen

Frank Förtsch folgt auf Ulrich Ganß, der das Amt seit 2019 mit großem Engagement und spürbarer Leidenschaft ausgefüllt hat. Unter seiner Mitwirkung entstanden neue Wegeprojekte, Kooperationen und ein dichtes Netzwerk an ehrenamtlich Aktiven, das bis heute die Wanderwegepflege in den Kommunen des Landkreises trägt. Ganß war Anfang des Jahres nach schwerer Krankheit verstorben.

Er folgte 2019 auf den langjährigen Wegewart Ernst Seeber, der das Amt seit 1992 innehatte und ebenfalls Maßstäbe setzte. In einer Zeit, in der die Rhön, das Grabfeld und das Werratal touristisch erst entwickelt werden mussten, baute er das gesamte Wanderwegenetz im Altkreis Meiningen auf – und prägte es bis heute sichtbar.

Vielseitige Aufgaben

Mit Frank Förtsch tritt nun ein neuer Kreiswegewart in die Fußstapfen dieser beiden engagierten Vorgänger – mit dem Auftrag, das Erbe zu bewahren und den Wandertourismus im Landkreis zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Als Kreiswegewart übernimmt er die ökologische, personelle und organisatorische Abstimmung der Wegearbeit im Landkreis – in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Wegewarten, Gemeinden, dem Landratsamt sowie landesweiten Partnern wie dem Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, der Thüringer Tourismus GmbH und dem Landeswegewart. Ziel ist unter anderem eine landesweit einheitliche Beschilderung und Markierung der Wanderwege.

Frank Förtsch wird künftig die örtlichen Wegewarte fachlich anleiten und auch die Zusammenarbeit mit Verbänden, Vereinen, Forstämtern und Nachbarlandkreisen koordinieren. Mit seinem ehrenamtlichen Einsatz leistet er einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des touristischen Wegenetzes im Landkreis.