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Amtsblatt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen
Ausgabe 9/2025
Nichtamtlicher Teil
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Informationen

Förderanträge bis 30. August 2025 einreichen / Hilfe beim Online-Antrag

Meiningen/Schmalkalden/Suhl. Die Regionale LEADER-Aktionsgruppe (RAG) „Henneberger Land“ hat den Projektaufruf für 2026 gestartet. Auch im kommenden Jahr werden innovative Vorhaben auf dem Lande wieder unterstützt. Umgesetzt werden sollen diese in der gesamten Region, zu der der Landkreis Schmalkalden-Meiningen und die ländlichen Ortsteile der Stadt Suhl gehören.

In den Genuss von Fördergeldern können sowohl kommunale als auch private Antragsteller kommen. Ganz oben steht dabei das Ziel, die Entwicklung auf dem Lande auch kommendes Jahr voranzubringen. Schritt für Schritt wird so die Regionale Entwicklungsstrategie (RES) umgesetzt. Weil dabei vor allem die noch offenen Ziele erreicht werden sollen, sind insbesondere Projekte willkommen, die einen innovativen und regionalen Ansatz haben. Themenfelder wie Grund- und Daseinsvorsorge, Vereinsleben, Infrastruktur (medizinische Grundversorgung und Mobilität), Kultur, Bildung, Umwelt (Umweltbildung und Sensibilisierung) und Wirtschaft sowie weitere Bereiche passen dabei gut.

Inhalte und Ziele der Regionalen Entwicklungsstrategie sind auf der Homepage der RAG ebenso nachzulesen wie erste Schritte und Hinweise auf dem Weg zur Projektumsetzung (https://www.leader-rag-henn.de/projekte/leader und https://tlllr.thueringen.de/landentwicklung/integrierte-laendliche-entwicklung/leader). Das LEADER-Regional-Management empfiehlt, vor Einreichen des Vorhabens einen Beratungstermin zu vereinbaren bzw. den Kontakt zu den Fachbehörden wie u.a. dem Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) in Meiningen zu suchen.

„Es ist wichtig, die Projektbeschreibung so konkret wie möglich zu formulieren“, raten die LEADER-Regional-Managerinnen Manuela Sbeih, Pauline Neuber und Vanessa Linß vom Planungsbüro Sweco GmbH, die das LEADER-Management für die RAG realisieren. „Fragen wie die Trägerschaft des Vorhabens und die Finanzierung müssen geklärt sein.“

Die Antragssteller werden zudem daran erinnert, auch bei den Planungsleistungen einen entsprechenden Wettbewerb durchzuführen. Ebenso sollten bereits notwendige Angebote rechtzeitig eingeholt sowie Mitstreiter für die Projektidee gewonnen und eingebunden werden, heißt es.

Und wie wird nun der Antrag auf Förderung gestellt?

Hier gibt es 2025 eine Neuerung: Die Ideenblätter für die Projektumsetzung 2026 sind per E-Mail an pauline.neuber@sweco-gmbh.de bis spätestens 30. August 2025 zu senden. Wenn der Vorstand der RAG für die jeweilige Projektidee im September grünes Licht gibt, kann offiziell der Antrag gestellt werden. Und dies erfolgt nun online über PORTIA – so heißt das Antrags- und Fachinformationsportal des Freistaats Thüringen. Näheres zum zeitlichen Ablauf wird es in einem Beratungsgespräch geben, teilte das LEADER-Management mit.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres erfolgt in Thüringen die Antragsstellung für die LEADER-Förderung ausschließlich über das Online-Antragsverfahren. Ziel ist es, eine digitale, sichere und schnelle Antragsstellung und Bearbeitung zu ermöglichen. Im Bereich der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) steht ab sofort das Online-Antragsverfahren über das digitale Portal PORTIA zur Verfügung. Den 28. August 2025 sollten sich die Akteure schon mal vormerken. Dann wird es weiterführende Informationen zu PORTIA im Rahmen einer Schulung geben.

(tlllr.thueringen.de/landwirtschaft/foerderung/portia

tlllr.thueringen.de/landentwicklung/integrierte-laendliche-entwicklung

portia.thueringen.de/web/guest/logininfo

id.bund.de/de)

Fachliche Fragen zu PORTIA können aber auch schon im Vorfeld an die E-Mailadresse laendlicherraum@tlllr.thueringen.de bzw. das Infotelefon Landentwicklung: +49 361 5740 62-999 gerichtet werden.

Geht es um technische Fragen, finden Akteure unter der Adresse portia.post@tlllr.thueringen.de oder der Portia-Hotline: +49 361 5740 13-333 einen Ansprechpartner.

Und wie in den vergangenen Jahren auch steht selbstverständlich weiterhin die RAG-Geschäftsstelle für Fragen zur Verfügung (Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Manuela Sbeih I Architektin für Stadtplanung & M. Sc. Vanessa Linß I Geographin & M. Sc., Pauline Neuber I Umweltplanung)

Geschäftsstelle: RAG LEADER "Henneberger Land" e.V.

Rippershäuser Straße 16, D-98639 Rippershausen

T +49 (0) 3693 5050-821 / Do 10-14 Uhr / www.leader-rag-henn.de

T +49 (0) 3643 863120

Was ist LEADER?

Der Begriff LEADER stammt aus dem Französischen = Liaison entre actions de développement de l'économie rurale und bedeutet so viel wie die Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft.

Einst der Name eines Förderprogramms der Europäischen Union steht er heute für eine Herangehensweise:

Akteure vor Ort entscheiden über die Vergabe der Fördergelder, um den ländlichen Raum stark zu machen.