Am Dienstag, dem 11. März 2026, fand im Haus der Vereine in Schwarza eine Sitzung des Gemeinderates statt. Nach der Eröffnung und Begrüßung wurden die Tagesordnung sowie die Niederschrift der letzten Sitzung bestätigt.
In der Bürgerfragestunde wurde erneut auf das Problem der weiterhin vorkommenden wilden Müllentsorgung hingewiesen.
Ein weiterer Beratungspunkt betraf die Antennengemeinschaft. Seit einiger Zeit findet kein aktives Vereinsleben mehr statt. Die Gemeinschaft plant daher eine Versammlung mit dem Ziel, eine aktuelle vereinsrechtliche Grundlage zu schaffen. Die Gemeinde stellt hierfür die Räumlichkeiten zur Verfügung. Alle angeschlossenen Haushalte sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen, da andernfalls langfristig auch eine Abschaltung der Anlage drohen könnte.
Der Gemeinderat bestätigte außerdem die Sanierung der Schule sowie eine Änderung des Bauantrages für den geplanten Supermarkt. Vorgesehen ist dabei ein Tausch von Kunden- und Liefereingang. Durch diese Anpassung kann künftig ein barrierefreier Zugang zum Markt ermöglicht werden. Die Baufirma plant weiterhin mit einem Baubeginn im April.
Weitere Beschlüsse betrafen Investitionen in kommunale Einrichtungen und Technik. Für die Erneuerung der Gruppenräume im Kindergarten wurde der Auftrag an die Firma Farben Vier in Höhe von 16.236 € vergeben. Zudem wurde die Generalüberholung des Mulcharm-Traktors an Fischer Maschinenbau für 7.348 € beschlossen.
Mehrere Maßnahmen betreffen den Kommunalwald Schwarza (Revier Marisfeld). Hierzu zählen die Reparatur und Instandsetzung von Haupt- und Maschinenwegen, die Jungwaldpflege sowie die Lieferung und Pflanzung von jeweils 2.000 Buchen und 2.000 Lärchen.
Ein weiterer Beschluss betrifft das Vereinsheim im Außenbereich der Gemeinde. Das Gebäude wurde durch einen Brand erheblich beschädigt. Ein Wiederaufbau gestaltet sich aufgrund der baurechtlichen Situation außerhalb der Ortslage schwierig. Daher wurde beschlossen, ein Vergleichsangebot der Versicherung anzunehmen und den Rückbau sowie Sicherungsmaßnahmen auszuschreiben. Perspektivisch soll an dieser Stelle ein Erholungsbereich entstehen.
Beim Friedhof wurde beschlossen, den bisherigen Grünschnitt-Container künftig nicht mehr aufzustellen. Stattdessen wird für den Grab-Grünschnitt ein Anhänger auf dem Friedhofsgelände bereitgestellt.
Unter dem Punkt Anfragen und Informationen informierte der Gemeinderat unter anderem über folgende Themen:
Für den Gemeinderat: Dirk Keiner