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VG Dolmar-Salzbrücke
Ausgabe 5/2026
Nichtamtlicher Teil
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Nachrichten aus dem „Zwergenland“

Liebe Gäste,

schön zu sehen, dass so viele Interessenten unserer Einladung gefolgt sind.

Ich habe mich schon sehr lange mit dem Gedanken getragen, so eine Veranstaltung in dieser Art und Weise, bei der man unsere Einrichtung und nicht zuletzt unsere Arbeit vorstellen kann, durchzuführen.

Es war jedoch nie so recht der richtige Zeitpunkt. Da standen andere Feste und Projekte im Vordergrund und ich habe immer wieder den Gedanken daran verworfen, aber nie vergessen.

Aber jetzt, gerade in der Zeit, in der man spürt, wie jeder Kindergarten um seine Existenz bangt, wo jede Erzieherin sich überlegen muss, vielleicht doch noch mal einen anderen Beruf zu erlernen, fand ich es den richtigen Zeitpunkt, um sowohl unseren schönen, neugestalteten Kindergarten, als auch unsere pädagogische Arbeit der Öffentlichkeit zu zeigen.

Und ja, wir haben einen schönen Kindergarten, aber was besagt eigentlich das Wort „schön“, schön im Sinne von, „Wow, sieht toll aus!“ Ja, natürlich möchten wir für unsere Kinder immer Räumlichkeiten schaffen, in denen sie sich wohlfühlen. Helle, einladende Räume, welche die Kinder über die Farben, Möbel, das Spiel- und Beschäftigungsmaterial ansprechen.

Von all dem könnt ihr euch später gleich selbst überzeugen.

Als die Malerfirma vor ein paar Wochen unsere Einrichtung betrat und mit ihrer Arbeit begann, wurde mir gleich gesagt, dass es wohl kein neuer Kindergarten werden wird.

Ich habe darauf geantwortet, dass er neu auch nicht werden muss. Auch wir haben Gebrauchsspuren, welche sich mit Farbe nicht mehr überstreichen lassen und trotzdem bleibt unsere pädagogische Arbeit anspruchsvoll wie eh und je!

Und in unserem Kindergarten soll man auch sehen, dass hier Kinder leben, spielen, malen, basteln, sich kämpeln, wo schon mal die Füße an der Wand landen, oder beim Experimentieren die Materialien rumspritzen. Aber ich kann auch versichern, die Kinder fühlen sich wohl und haben Spaß und das ist das Wichtigste.

Lieber Leser,

sicherlich wundert ihr euch jetzt über den Inhalt des Artikels. Dies ist ein Auszug aus meiner Eröffnungsrede, welche ich ursprünglich halten wollte.

Zu einer offiziellen Rede bin ich gar nicht gekommen und wie ich später feststellte, war das auch überhaupt nicht notwendig.

Denn die Dankesworte, welche ich anbringen wollte, finde ich jetzt viel, viel besser platziert.

Ich kann meine Begeisterung gar nicht in Worte fassen. Schon während der Organisation bin ich aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen.

Ich kann auch nur wiedergeben, was auch eine Vielzahl an Gästen geäußert haben.

Es ist kaum zu glauben, wie viele Bürger in Schwarza künstlerisch tätig sind. Während unserer Vernissage gab es Kunst in all seinen Facetten zu sehen und natürlich auch zu kaufen.

Ob Malerei mit unterschiedlichen Techniken, ob Getöpfertes, ob Schmuckherstellung, ob Buchbinderei, ob Gebasteltes, alle Kunstwerke waren sinnbildlich ein Genuss für unsere Besucher.

 

 

Und nicht zuletzt ein großes Dankeschön, an unsere Familien, welche während der Vorbereitung etwas zurückstecken mussten. Vielen Dank für euer Verständnis!

Die Begeisterung der Besucher zeigte sich auch in schon einigen Neuanmeldungen und Beteiligungen für Kunstwerke an einer neuen Vernissage.

Ich kann nur sagen, es war rundum eine gelungene Veranstaltung!!!

Anke Lorenz

im Namen des gesamten Teams