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VG Dolmar-Salzbrücke
Ausgabe 6/2026
Nichtamtlicher Teil
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Nachrichten aus dem Zwergenland

„Ein Tag in der Natur ist ein Tag für die Seele“

Und da wir bestrebt sind gemeinsam mit unseren Kindern und Eltern sowohl unsere Seele als auch die Natur zu pflegen haben wir am Samstag, den 06. Juni 2026 unseren diesjährigen Familienwandertag durchgeführt und haben so etwas für unsere gesunde Seele, die der Eltern und natürlich auch die unserer Kinder getan.

Ja, auch wir und alle Eltern hätten zu Hause etwas zu tun gehabt. Saubermachen, Straße kehren, Gartenarbeit, und vieles mehr. Denn auch Haus und Hof wollen gepflegt werden.

Aber nein, dieses Wochenende nicht. Wir haben uns spontan die Zeit genommen uns eine kleine Auszeit zu gönnen.

In Absprache mit dem Revierleiter durfte unser Treffpunkt der obere Parkplatz auf der „Wuhlheide“ sein. Am Naturparktor Thüringer Wald ging unsere Wanderung mit unseren Kindern, Geschwisterkindern und Eltern los. Zu Beginn wurden erst mal noch die Waldregeln für die Eltern erklärt. Falls jemand über die Jahre sie vergessen hatte. Unsere Kinder sind darin fit. Mit einer kurzen Beschreibung der Wanderroute ging es dann in Richtung Christes los. Immer schön den Rundweg entlang.

Mit einer Waldschatzsuche hielten wir unsere kleinen Wandersmänner bei Laune. Man glaubt gar nicht wie schnell so eine lange Strecke mit so kurzen Beinen bewältigt werden kann, wenn man viele Dinge in der Natur sucht oder sammelt, Geräuschen lauscht oder Insekten beobachtet. Stationen, aus Spaß und Spiel, um mit der Natur achtsam umzugehen und gleichzeitig unsere Gesundheit zu fördern, sorgten für Abwechslung der Wanderroute.

An der Mordfleckhütte angekommen, welche vom Thüringen Forst für Schulklassen oder Kindergruppen zur Verfügung gestellt wird, gab es hier erst mal eine wohlverdiente Pause und etwas zur Stärkung für die weitere Wegstrecke. Bevor der Weg uns weiter führte zum angelegten Naturlehrpfad konnten unsere Familien sich erst einmal als kleine „Raupen“ beweisen und sich einspinnen.

Denn so konnten Teile des laufenden Projektes „Die kleine Raupe Nimmersatt“, unserer Mäusekinder, der ein und zweijährigen Kinder, perfekt von jeder Familie umgesetzt werden.

 

 

Alle kleinen und großen Raupen wurden im Kokon eingesponnen und es schlüpften wunderschöne bunte Schmetterlinge.

Streckenteile durften nur auf „Steinen“ um die Wette zurückgelegt werden.

Am Ende sorgte noch einmal ein Reaktionsspiel für großen Spaß hauptsächlich bei den Erwachsenen, denn auch sie entwickelten großen Ehrgeiz, um das Spiel zu gewinnen. Stöcke übernehmen, welche ein anderer Erwachsener loslässt, ohne ihn fallen zu lassen, stellt für manch einen eine große Herausforderung dar.

Der in der Wanderroute integrierte Naturlehrpfad war für uns alle sehr interessant und lehrreich. Wobei unsere Kinder feststellten, dass zwei der angegebenen Pflanzen nicht mehr zu finden sind. Das wird die Aufgabe des Revierleiters sein, diese neu anzupflanzen.

Zum Abschluss hat sich jedes Kind einen bemalten Stein mit einem Sprüchchen, als Glücksbringer aussuchen dürfen, welches er auf seine nächste Wanderung mitnehmen kann.

„Ich bin ein kleiner Talisman, der deinen Kummer fressen kann.

Ein Sorgensteinchen winzig klein, das möchte dein Begleiter sein.

Pack‘ mich ein und nimm mich mit.

Ich schenke dir Glück auf Schritt und Tritt!“

In diesem Sinne sind wir Erzieherinnen schon angehalten, die nächste Familienwanderung zu organisieren. Was wir natürlich sehr gerne tun werden, denn auch wir lieben die Natur und wissen um ihre Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Jedoch auch umgekehrt möchten wir der Natur etwas zurückgeben, um ein kleines Stück zu Ihrer Gesundung beizutragen.

So haben unsere Igelkinder vergangene Woche ein von unserem Träger, der Gemeinde Schwarza, gesponsertes Buchenbäumchen eingepflanzt. Das heißt, jedes Igelkind brachte von zu Hause einen entsprechend großen Pflanztopf mit, damit sein Bäumchen auch ausreichend Platz zum Wachsen hat. Die Kinder befüllten ihren Topf mit einem Gemisch aus Waldboden, mit schon etwas älteren Buchenblättern versetzt und etwas Mutterboden. Jedes einzelne Kind pflanzte ein Bäumchen in seinen Topf und taufte das Bäumchen auf seinen Namen. Die kleinen gesetzten Buchen durften die Igelkinder mit nach Hause nehmen. Unterstützt durch eine kleine Pflegeanleitung wird sich nun jedes Igelkind ein Jahr lang um seinen Baum kümmern. Im nächsten Jahr, um die gleiche Zeit, treffen wir uns zu einer gemeinsamen Pflanzaktion im Wald zur Aufforstung des Gemeindewaldes wieder.

Auch so können schon die Jüngsten einen kleinen Beitrag zum Schutz und Pflege unserer Natur leisten. Denn wir Erwachsenen sind bemüht und auch in der Pflicht, unseren Kindern die Bedeutung der Natur für Mensch und Tier nahezubringen.

 

 

„Jeder starke Baum war einmal eine kleine Pflanze und jede große Tat beginnt mit einem kleinen, guten Gedanken!“ (unbekannt)

Anke Lorenz

im Namen des Erzieherteams