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Waldfischbach-Burgalben Aktuell
Ausgabe 19/2024
Waldfischbach-Burgalben
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...aus den Polizeiberichten

Eine Polizeidiensthundeführeren während einer Vorführung mit ihrem Polizeihund.

Polizeipräsidium Westpfalz: Betrüger lenken ihr Opfer ab

Kaiserslautern (ots) Sogenannte "Shoulder-Surfer" haben am Montag, 22.4. am Pfaffplatz zugeschlagen. Die beiden Trickbetrüger beobachteten ihr Opfer gegen 9.30 Uhr beim Geldabheben an einem Geldautomaten und spähten die Eingabe des PIN-Codes des Mannes aus. Bevor der Automat anschließend die EC-Karte des Seniors wieder ausspuckte, wurde er von den beiden Unbekannten abgelenkt. So gelang es den Tätern, die Karte des 70-Jährigen unbemerkt gegen eine fremde Bankkarte auszutauschen (wir berichteten: https://s.rlp.de/73qQr)

Nach den ersten Ermittlungen liegt inzwischen von den Trickbetrügern folgende Beschreibung vor: Einer der Täter war circa 1,85 Meter groß, zwischen 40 und 50 Jahre alt und von äußerst schlanker Statur. Seine Haare waren dunkelbraun und sehr kurz. Auffallende Gesichtsmerkmale: markante und knochige Wangen, eine etwas größere Nase, leicht abstehende Ohren sowie um den Mund ein sogenannter Henriquatre-Bart (er führt um den Mund herum und verbindet den Oberlippenbart mit einem Kinnbart). Der zweite Täter war circa 1,83 Meter groß und ein wenig korpulenter (geschätztes Gewicht: knapp 100 Kilogramm). Er dürfte etwa im selben Alter sein und hatte ebenfalls kurze, dunkelbraune Haare, wobei schon einige graue Haare zu erkennen waren. Sein Gesicht schien etwas rundlicher mit einer kleinen Nase und einem Vollbart. Beide Täter waren mit blauen Jeans, dunklen Schuhen und dunklen Jacken bekleidet.

Zeugen, denen die Männer ebenfalls aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-2620 bei der Kriminalpolizei zu melden. |cri

Polizeipräsidium Westpfalz: Mit Nacktbildern erpresst

Kaiserslautern (ots) Weil er mit seinen eigenen Nacktbildern erpresst wird, hat sich ein junger Mann aus dem Stadtgebiet Hilfe suchend bei der Polizei gemeldet. Wie der 28-Jährige anzeigte, war er über eine Plattform in den Sozialen Medien von einer unbekannten Frau angeschrieben worden. Nach anfänglichem Smalltalk habe man den Chat auf einen Handy-Messengerdienst verlegt. Dort wurden dann Nacktbilder ausgetauscht. Noch am gleichen Tag erhielt der Mann eine Drohung: Falls er nicht umgehend mehrere hundert Euro überweise, würden die Bilder von ihm veröffentlicht und an alle seine Follower weitergeleitet.

Der 28-Jährige ließ sich zunächst von der Erpressung einschüchtern und überwies einen geringen Betrag. Dann entschloss er sich aber dazu, auf keine weiteren Forderungen einzugehen, sondern stattdessen die Polizei einzuschalten. Die Ermittlungen nach den jeweiligen Konto-Inhabern laufen.

Solche "sexuellen Erpressungen" sind in der heutigen Zeit leider keine Seltenheit. Am besten schützen Sie sich davor, indem Sie keine Nacktaufnahmen verschicken - erst recht nicht an (Internet-Bekanntschaften), die Sie erst seit kurzem kennen.

Falls Sie bereits erpresst werden: Überweisen Sie kein Geld! Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf. Geben Sie den Forderungen der Erpresser generell nicht nach. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Weitere Informationen und hilfreiche Tipps finden Sie im Internet auf den Seiten der Polizeiberatung unter https://s.rlp.de/i3Kil |cri

Polizeidirektion Pirmasens: Contwig (Kreis Südwestpfalz) - Unbekannter Frau Fernzugriff auf den Computer gewährt: zunächst 2.000 Euro weg

Contwig (Kreis Südwestpfalz) (ots)

Zeit: 21.04.2024, 20.11 Uhr Ort: 66497 Contwig. SV: Nachdem auf dem Computer einer Frau aus Contwig eine gefälschte Viren-Warnmeldung erschienen war, rief sie die eingeblendete Hotline-Nummer des angeblichen Microsoft-Supports an. Während des Telefonats erlangte die unbekannte Frau am anderen Ende der Leitung durch Installation diverser Programme die komplette Kontrolle über den Rechner der Contwigerin. Nachdem die Angerufene der Unbekannten die Zugangsdaten zu ihrem Online-Konto genannt hatte, buchte diese innerhalb kurzer Zeit einen Gesamtbetrag von 1.998 Euro auf ein deutsches und ein litauisches Konto um. Nur weil die Contwigerin sofort die Sparkasse Südwestpfalz über die unberechtigten Abbuchungen informierte, gelang es der Sparkasse die 1.998 Euro wieder zurück zu buchen. Glück im Unglück für die Contwigerin, die im Verbund mit dem engagierten Personal der Sparkasse ihren Fehler gerade noch einmal ausbügeln konnte. Die Polizei rät: Gestatten Sie niemanden Fernzugriff auf ihren Computer und geben Sie niemals fremden Personen die Zugangsdaten zu Ihrem Online-Banking bekannt. |pizw

Polizeipräsidium Westpfalz: Angeblicher Handwerker kommt unangemeldet und kassiert ab

Sembach (Kreis Kaiserslautern) (ots) Eine 68-Jährige ist am Donnerstag, 25.4. Opfer eines Betrügers geworden. Der angebliche Handwerker bot der Frau an, das Dach ihres Wohnhauses von Moos zu reinigen. Die Seniorin ging auf das Angebot ein und zahlte dem Unbekannten 2.000 Euro. Noch bevor der Mann mit den Arbeiten begonnen hatte, machte er sich unter dem Vorwand, noch Material besorgen zu müssen, auf und davon. Mit ihm war dann auch das Geld weg. Jetzt ermittelt die Polizei und bittet unter der Telefonnummer 0631 369-2620 um Hinweise zu dem Unbekannten.

Die Beamten warnen: Lassen Sie sich nicht auf vermeintliche Handwerker ein, die unangemeldet und ohne Auftrag zu Ihnen kommen! Als Arbeiter ohne vorherigen Auftrag kommen beispielsweise angebliche Dachdecker, die einen Schaden am Dach oder der Regenrinne entdeckt haben wollen. Sie versprechen ihren Opfern den vermeintlichen Schaden für kleines Geld zu reparieren, und verlangen dann eine horrende, ungerechtfertigte Summe für die meist unfachmännisch ausgeführten "Reparaturen". Oftmals werden die Opfer unter Druck gesetzt. Bei ähnlichen Maschen treten Betrüger auch als Pflasterarbeiter oder Teerkolonnen auf.

Unser Tipp: Gehen Sie auf solche dubiosen Haustür-Angebote am besten nicht ein! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, holen Sie Familienmitglieder oder Nachbarn dazu und informieren Sie die Polizei! Wenn Ihnen Fahrzeuge oder Personen verdächtig vorkommen, rufen Sie die Polizei! |erf

Polizeipräsidium Westpfalz: Mehr als 2.000 Besucher beim Tag der offenen Tür der Polizei

Landstuhl (Kreis Kaiserslautern) (ots) Ein "Blaulichtmeer" in der Bahnstraße - aus der Ferne betrachtet war hier am Wochenende ein größerer Polizeieinsatz am Laufen. Am Sonntag, 28.4. war es jedoch ein Einsatz der etwas anderen Art: Die Polizeiinspektion Landstuhl hat zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Im Oktober 2021 bezogen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Inspektion die neue Dienststelle in der Bahnstraße (wir berichteten: https://s.rlp.de/buG8W). Wenige Monate nach der offiziellen Schlüsselübergabe stellten sie bei einem Tag der offenen Tür "ihre" neue Liegenschaft auch der Bevölkerung vor. Weil die erste Veranstaltung gut ankam, fand nun ein weiteres Familienfest bei der Polizei statt.

Hans Kästner, Behördenleiter des Polizeipräsidium Westpfalz, freute sich: "Die Liegenschaft in Landstuhl zählt zu den mordernsten Polizeidienststellen im Land, davon bin ich überzeugt". Kästner eröffnete mit einer Ansprache die Veranstaltung. "Eine zukunftsorientierte Polizei muss nicht nur gut ausgestattet sein, sondern auch über gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen. Und stolz möchte ich sagen: Das Team in Landstuhl ist hervorragend aufgestellt", so der Behördenleiter.

Bei der Polizei in Landstuhl sind etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt - Polizistinnen und Polizisten, Verwaltungsangestellte, Techniker und Hausmeister. Der Altersdurchschnitt der Dienststelle liegt bei 37,44 Jahren, bei den Einsatzkräften im Wechselschichtdienst der Schutzpolizei sogar bei 33,48 Jahren. "Die Polizei Landstuhl ist eine junge Dienststelle, mit einer motivierten und engagierten Mannschaft.", sagte Kästner.

"Wir fühlen uns sehr wohl in unserer neuen Inspektion", so Siegfried Ranzinger. Der Erste Polizeihauptkommissar ist der Hausherr in der Bahnstraße. Über die Inspektion sagt er: "Landstuhl gehört sicherlich mit zu den schönsten Dienststellen, in denen ich während meiner polizeilichen Laufbahn Dienst verrichten durfte. Wir haben hier nicht nur ein tolles Dienstgebäude, sondern auch ein ausgezeichnetes Betriebsklima." Der heute 60-Jährige wurde 1980 bei der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz in Schifferstadt eingestellt. Es folgten Stationen in Mainz, der Vorderpfalz und seit 1996 im Polizeipräsidium Westpfalz. Ranzinger leitete bereits den technischen Einsatzstab des Polizeipräsidiums Westpfalz, später die Polizeiautobahnstation Kaiserslautern und seit 2017 die Inspektion in der Sickingenstadt.

Vor zwei Jahren organisierte das Team um den Südwestpfälzer den ersten Tag der offenen Tür in Landstuhl. "Die positive Resonanz bei den Besucherinnen und Besuchern und auch der vielfache Wunsch nach einer zweiten Veranstaltung, war letztlich maßgeblich, einen weiteren Tag der offeneren Tür in Landstuhl anzubieten", so Ranzinger. "Die Veranstaltung ist nicht nur ein Familienfest, sondern bietet Interessierten auch eine einmalige Gelegenheit in den Polizeiberuf reinzuschnuppern. Wann sonst besteht die Möglichkeit, sich in einen Funkstreifenwagen zu setzen, eine Polizeidienststelle zu besichtigen oder Polizistinnen und Polizisten Fragen rund um den Beruf zu stellen" ergänzte Hans Kästner.

Der Behördenleiter bedankte sich bei den Kooperationspartnern der Polizei: dem Musikverein Hauptstuhl 1929 e.V. unter der Leitung von Andreas Zulian, den US-amerikanischen Streitkräften, der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz Landstuhl und dem Jugendrotkreuz des Landkreises Kaiserslautern, der Verkehrswacht, dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, des Westpfalz-Werkstätten, den Gastronomen, den benachbarten Geschäften für die Bereitstellung ihrer Parkflächen, der Verbandsgemeinde Landstuhl, den Unterstützungskräften des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik sowie den Kolleginnen und Kollegen, die in Verstärkung für die Landstuhler Belegschaft den täglichen Einsatzdienst am Sonntag übernahmen. "Ohne die Kolleginnen und Kollegen, den vielen helfenden Händen und dem Organ-Team der Polizei Landstuhl, wäre ein solches Fest nicht möglich. Mein besonderer Dank gilt auch dem Landfrauenverein Steinwenden-Weltersbach und allen Kuchenspenderinnen und Kuchenspendern", so der Polizeichef. "Lassen Sie die süßen Teilchen nicht länger auf uns warten." |erf