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Amtsblatt der Stadt Steinbach-Hallenberg
Ausgabe 8/2026
Steinbach-Hallenberg
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Starkes Zeichen für Respekt und Zusammenhalt:

Alexandra Rangger und Bernhard Witsch sind die Initiatoren des im Jahr 2021 entstandenen Kunstprojektes „NO HATE“

Schmiede-Kunstprojekt „NO HATE“ kommt nach Steinbach-Hallenberg

Steinbach-Hallenberg setzt ein sichtbares Zeichen gegen Hass, Ausgrenzung und Intoleranz - und knüpft dabei an eine jahrhundertealte Tradition an. Die eindrucksvolle Skulptur „NO HATE“ wird ab dem 12. August als „Kunst vor dem Rathaus“ zu sehen sein. Das sieben Meter breite, ein Meter hohe und rund 750 Kilogramm schwere Kunstwerk wird in den kommenden Monaten das Stadtbild prägen und Menschen zum Innehalten und Nachdenken anhalten.

Mit der Präsentation der Skulptur reiht sich Steinbach-Hallenberg in den Kreis der europäischen Schmiedestädte ein, die dieses außergewöhnliche Kunstwerk bereits gezeigt haben. Die enge Verbindung zur Schmiedetradition verleiht der Botschaft des Projekts dabei eine besondere Bedeutung: So wie Eisen im Feuer geformt wird, entstehen auch Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt nicht von selbst - sie brauchen Begegnung, Offenheit und die Bereitschaft, gemeinsam an einer guten Zukunft zu arbeiten.

Steinbach-Hallenberg eignet sich bestens für die Darstellung dieses Projektes. Als traditionsreiche Schmiedestadt steht sie seit Jahrhunderten für Handwerkskunst, Präzision und die Kunst, aus vielen einzelnen Teilen etwas Dauerhaftes und Wertvolles zu schaffen. Genau diesen Gedanken greift auch die Skulptur „NO HATE“ auf: 71 Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland haben ihre individuellen Arbeiten zu einem gemeinsamen Kunstwerk verbunden. Entstanden ist es 2021 auf Initiative von Alexandra Rangger und Bernhard Witsch - als Symbol dafür, dass unterschiedliche Meinungen und Perspektiven nicht trennen müssen, sondern im respektvollen Dialog zu etwas Gemeinsamem werden können.

 

 

Eröffnung am 12. August - Mehr als eine Ausstellung

Die Skulptur soll nicht nur betrachtet werden, sondern Ausgangspunkt für Begegnungen, Gespräche und gemeinschaftliche Aktionen sein. Deshalb wird sie von einer vielfältigen Veranstaltungsreihe begleitet, die derzeit gemeinsam mit zahlreichen Partnern vorbereitet wird. Geplant sind unter anderem Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Konzerte für Jung und Alt. Die offizielle Eröffnung findet am Mittwoch, den 12. August, um 10:00 Uhr im Rahmen des Schauschmiedens für Einheimische und Gäste - diesmal nicht im Metallhandwerksmuseum sondern auf dem Rathausplatz - statt. Am Samstag, den 15. August folgt von 15:00 bis 20:00 Uhr mit dem „Rathausplatz der Vielfalt“ eine Veranstaltung zum gemütlichen Beisammensein mit Mundart, Modenschau und Musik.

Darüber hinaus ist auch ein bleibendes Schmiedeprojekt vorgesehen, welches auch über das Kunstprojekt hinaus nachhaltig im Stadtbild verankert sein soll.

Das vollständige Programm wird in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Ein Zeichen, das verbindet

Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft von Ausgrenzung und gegenseitigen Vorwürfen geprägt sind, möchte die Stadt Steinbach-Hallenberg gemeinsam mit ihren Partnern ein anderes Signal setzen: Respekt beginnt im Miteinander und im Gespräch. Bürgermeister Markus Böttcher freut sich, dass das Kunstprojekt nun in Steinbach-Hallenberg zu Gast ist:

"NO HATE ist weit mehr als eine Skulptur. Sie erinnert uns täglich daran, wie wichtig gegenseitiger Respekt, Offenheit und ein wertschätzender Umgang miteinander sind. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich die Skulptur anzusehen und die begleitenden Veranstaltungen zu besuchen. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass Steinbach-Hallenberg für Zusammenhalt, Dialog und ein friedliches Miteinander steht."

Pressestelle