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Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Straußfurt
Ausgabe 2/2026
Gemeinde Riethnordhausen
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Krippenspiel die Zweite

Am Samstag, den 31. Januar 2026, durfte das Krippenspiel der Kirchengemeinde Riethnordhausen noch einmal die Herzen der Nurznerinnen und Nurzner öffnen. Nach der ersten Aufführung am Heiligen Abend wurde das Spiel der Kinder ein weiteres Mal in der Sankt Bonifatius Kirche gezeigt. In seinen einleitenden Worten äußerte Pfarrer Matthias Polney die Hoffnung, dass sich aus dieser zweiten Aufführung vielleicht eine neue Tradition in der Gemeinde Riethnordhausen entwickeln könne. Zugleich erinnerte er daran, dass der Weihnachtsfestkreis in der Kirche offiziell erst mit Maria Lichtmess am 2. Februar und damit 40 Tage nach der Geburt Jesu, endet. Ein schöner Anlass also, die Weihnachtsbotschaft noch einmal bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Untermalt von der weißen Winterlandschaft draußen und der einsetzenden Abenddämmerung, die durch die großen Fenster der Kirche sichtbar wurde, entstand eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Kerzen auf dem Altar und der große, festlich geschmückte Weihnachtsbaum tauchten den Kirchenraum in warmes Licht und gaben dem Krippenspiel einen würdigen Rahmen. Mit viel Engagement und spürbarer Freude führten die Kinder die Weihnachtsgeschichte erneut auf. Ihr Spiel berührte die Gäste und schuf Momente der Ruhe und Besinnung. Alle lauschten aufmerksam den Worten und sangen die Lieder gemeinsam. Für eine Weile traten Alltagssorgen in den Hintergrund, stattdessen trat das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Mit langanhaltendem und herzlichem Applaus dankten die Besucherinnen und Besucher den Krippenspielkindern sowie allen Beteiligten für ihren Einsatz. Die Idee zu der erneuten Aufführung stammte von Pfarrer Matthias Polney. Die praktische Umsetzung und Leitung übernahmen Conny Schmidt, die als Gemeindepädagogin die Kinderstunden in der Gemeinde betreut, sowie Claudia Mönchgesang, die sich ehrenamtlich engagiert. Unterstützt wurden sie von mehreren Helferinnen und Helfern aus der Gemeinde. Die erneute Aufführung zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und verbindend die Weihnachtsbotschaft auch über die Feiertage hinaus wirken kann.

Ein Bericht von Christoph Vietzke

Ortschronist