Titel Logo
Tettauer Informationsblatt
Ausgabe 4/2026
Nachrichten aus dem Rathaus
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Prof. Dr. Grönemeyer zu Gast in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft „Leben in der alten Wasserburg“

Ein besonderer Besuch durfte heute in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft „Leben in der Alten Wasserburg" begrüßt werden: Prof. Dr. Grönemeyer nahm sich mehr als zwei Stunden Zeit, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Wohngemeinschaft, ihrer Arbeitsweise und der dahinterstehenden Struktur zu machen. Für alle Beteiligten war dieser Besuch eine große Freude und zugleich eine wertvolle Anerkennung der täglichen Arbeit vor Ort.

Während seines Aufenthalts zeigte sich Prof. Dr. Grönemeyer sehr interessiert an dem Konzept der ambulant betreuten Wohngemeinschaft und an den besonderen Rahmenbedingungen, die das Leben und Arbeiten in einer solchen Einrichtung prägen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die räumlichen Gegebenheiten der WG, sondern vor allem auch die organisatorischen und menschlichen Aspekte, die eine individuelle und würdevolle Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Ausführlich informierte er sich über die Abläufe im Alltag, die Zusammenarbeit im Team sowie über die Grundgedanken, die hinter dem Betreuungskonzept der Wohngemeinschaft stehen.

Da Prof. Dr. Grönemeyer selbst Mediziner und zudem Buchautor zum Thema Demenz ist, entwickelte sich sehr schnell ein intensiver, fachlich fundierter und zugleich persönlicher Austausch. Gerade das Thema Demenz sowie der Umgang mit den damit verbundenen Herausforderungen im Alltag bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für interessante Gespräche. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngemeinschaft war dieser Dialog von besonderer Bedeutung, da sie ihre Erfahrungen aus der täglichen Praxis einbringen konnten und gleichzeitig wertvolle Impulse aus medizinischer und fachlicher Sicht erhielten. Der Austausch wurde von allen als offen, bereichernd und sehr wertschätzend empfunden.

Initiiert und eingefädelt wurde dieser besondere Besuch durch den Ersten Bürgermeister des Marktes Tettau, Peter Ebertsch. Er verbindet mit Prof. Dr.

Grönemeyer seit über 15 Jahren eine enge Freundschaft. Durch diese persönliche Verbindung konnte ein Treffen ermöglicht werden, das in dieser Form für die Einrichtung etwas ganz Besonderes darstellt. Für diese Unterstützung und die Herstellung des Kontakts gilt ebenfalls ein herzlicher Dank.

Im Verlauf des Besuchs wurde deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch zwischen Fachleuten, Praktikern und Verantwortlichen ist, um neue Perspektiven zu gewinnen und die eigene Arbeit immer wieder weiterzuentwickeln. Die ambulant betreute Wohngemeinschaft „Leben in der Alten Wasserburg" versteht sich als Ort, an dem Menschen nicht nur betreut, sondern in ihrem Alltag begleitet, unterstützt und in ihrer Individualität wahrgenommen werden. Dass sich eine Persönlichkeit wie Prof. Dr. Grönemeyer die Zeit nimmt, diesen Ansatz kennenzulernen und sich intensiv mit den Mitarbeitenden auszutauschen, ist für das gesamte Team eine große Wertschätzung.

Neben den fachlichen Gesprächen kam auch der persönliche und herzliche Rahmen nicht zu kurz. Bei selbstgebackenem Kuchen wurden die bereits angestoßenen Themen in angenehmer Atmosphäre weiter vertieft. Gerade diese ungezwungenen Momente machten den Besuch für alle Beteiligten besonders wertvoll, da sie Raum für weiterführende Gespräche, persönliche Eindrücke und einen offenen Austausch boten.

Die Verantwortlichen sowie das gesamte Team der Wohngemeinschaft bedanken sich daher sehr herzlich bei Herrn Prof. Dr. Grönemeyer für seine Zeit, sein großes Interesse und seine aufrichtige Wertschätzung gegenüber der Arbeit in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft. Sein Besuch war nicht nur eine besondere Ehre, sondern auch eine schöne Bestätigung für das tägliche Engagement aller Mitarbeitenden.

Der heutige Tag wird den Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben - als eine Begegnung, die durch Interesse, Fachlichkeit, Menschlichkeit und gegenseitige Wertschätzung geprägt war.

Bilder und Bericht: Pflege ohne Grenzen