Titel Logo
Der Stadtkurier Tambach-Dietharz
Ausgabe 8/2026
Nichtamtlicher Teil
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Krankenstand im Kreis Gotha deutlich gesunken

*

Berufstätige aus dem Kreis Gotha sind im Jahr 2025 im Schnitt 25,5 Tage krankgeschrieben gewesen.

Im Jahr zuvor waren es 28,1 Tage.

*

Der Krankenstand ist von 7,7 auf 7 Prozent gesunken.

*

Der Thüringer Durchschnitt bei den Fehltagen beträgt 24,8 Tage.

*

André Pfannschmidt, Geschäftsführer der BARMER im Kreis Gotha: "Jeder vermiedene Krankheitstag ist ein Gewinn für die Beschäftigten, für die Betriebe und die gesamte Region."

Gotha, 16. Juli 2026 - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Kreis Gotha waren im Jahr 2025 weniger krankgeschrieben als im Vorjahr. Die Zahl der Fehltage sank von durchschnittlich 28,1 auf 25,5 Tage je Beschäftigten. Der Krankenstand ist somit von 7,7 auf 7 Prozent gesunken. "Wichtig ist, den Trend zu geringeren Fehlzeiten zu verstetigen. Jeder vermiedene Krankheitstag ist ein Gewinn für die Beschäftigten, für die Betriebe und die gesamte Region", sagt André Pfannschmidt, Geschäftsführer der BARMER im Kreis Gotha. Umso wichtiger sei es, Gesundheitsförderung und Prävention weiter zu stärken und gesundheitlichen Risiken frühzeitig entgegenzuwirken. Das sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der es auf jede und jeden Einzelnen, aber auch auf das Mitwirken von Kommunen und Unternehmen ankomme.

Fehlzeiten über Durchschnitt

Die Analysen der BARMER zeigen, dass die gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten im Kreis Gotha überdurchschnittlich hoch sind. Die Zahl der Fehltage liegt leicht über dem Thüringer Mittelwert von 24,8 Tagen und 16 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt von 22 Tagen. Die meisten Fehltage verursachen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, zumeist Rückenleiden, mentale Belastungen und Atemwegserkrankungen. Im Durchschnitt waren Beschäftigte im Kreis Gotha im Jahr 2025 etwa fünf Tage wegen Rückenleiden krankgeschrieben, ebenso viele Tage waren es aufgrund psychischer Probleme. Auf Atemwegsinfekte entfielen etwa viereinhalb Fehltage.

"Wegen Erkältungskrankheiten sind Beschäftigte etwa ein bis drei Mal im Jahr krankgeschrieben, dann meist nur wenige Tage", sagt BARMER-Geschäftsführer Pfannschmidt. Psychische Erkrankungen seien deutlich seltener, gingen aber häufig mit langen Ausfallzeiten von etwa vier bis sechs Wochen einher; das treibe den Durchschnitt. "Gesundheitsförderung und Prävention können dazu beitragen, Erkrankungen zu vermeiden oder deren Folgen zu begrenzen. Wer psychische Belastungen früh erkennt, Bewegung fördert und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen schafft, verbessert die Chancen auf ein langes und gesundes Erwerbsleben", betont André Pfannschmidt.

Die BARMER hat in Thüringen rund 185.000 Versicherte, rund 12.500 davon im Kreis Gotha.

Weitere aktuelle Nachrichten aus dem Thüringer Gesundheitswesen finden Sie auch unter www.barmer.de/p006141