Wir alle wussten, dass dieser Tag kommen wird, dennoch traf es viele von uns unerwartet. Der Aschermittwoch ist da und das heißt: Abschied nehmen von der Session 22/23. An dieser Stelle können wir wohl für alle Vereine sprechen, wenn wir sagen, dass diese Session eine Herausforderung war. Nach zwei Jahren, in denen sich die Vereine über Wasser halten mussten, geht ein großes Lob an alle raus, die die Faasend so stark zurückgebracht haben. Ein großes Lob an alle Akteure, Trainer, Büttenredner, Kulissenmaster, Bands, Techniker, Helfer, Make-up Künstler, Fotografen, Vorstände, Unterstützer und alle, durch dessen Engagement und Durchhaltevermögen die Faasend immer noch einen Platz bei uns hat. Vielen Dank für eure Mühe. Ihr seid wahrhaft spitze!
Doch bevor wir nun unsere Taschentücher zücken und der alten Session endgültig Lebewohl sagen, werfen wir noch einmal einen Blick zurück, zum Tag der Faasendtage. Fetter Donnerstag.
15:11Uhr. Gerade einmal eine Treppe trennte die Narren von der politischen Großmacht. Doch auch so eine Großmacht hat gegen einen vollgestellten Fabrikplatz nichts entgegenzusetzen. Zwischen einem Meer aus kunterbunten Kostümen, worunter sich unter anderen Wikinger, Magier und Ritter befanden und dem donnernden „Alleh Hopp“-Schlachtruf, musste sich Team Rathaus den Narren geschlagen geben und die Macht an uns abtreten. Und genau das sollte auch ganz Wallerfangen mitbekommen. Kaum war der Bürgermeister festgenommen, setzte sich der kunterbunte Umzug in Bewegung. Am Straßenrand lauerten schon kleine und große Faasendboozen auf süße Leckereien von den chilligen Cool Runnings, süßen Erdbeeren, einem Volk der First Nation und geheimnisvollen Frauen in der Tracht zur Ehrung des Día de Muertos. Mit lauter Musik und Konfetti im Gepäck zog es uns einmal quer durch Wallerfangens Straßen zu unserer geliebten Festhalle, wo bereits leckere Getränke und gute Laune Musik auf uns warteten. Und es wirkte, als hätte die Tanzfläche einen magischen Bann, als plötzlich die Freestyler gefragt waren. Ein Pulk aus Tänzern zog es in die Mitte der Fläche, wo direkt die synchrone Choreo begann und zum must do wurde. Wer danach erst einmal verschnaufen musste, hatte drei Anlaufstellen, um sich für die nächste Tanzsession zu stärken. Die ausgelassene Stimmung hielt bis in die späten Abendstunden.
Vielen Dank an alle Helfer und Umzugsteilnehmer (sowohl auf als auch neben der Straße), dass ihr den Fetten Donnerstag zu einem tollen Faasendtag gemacht habt.
Nun lässt es sich wohl nicht länger hinauszögern. Alles Schöne hat einmal ein Ende und so auch die wundervolle Session 22/23. Aber seid nicht traurig. Nach der Faasend ist bekanntlich vor der Faasend und unser Ideenpool für dieses Jahr ist noch voll. Also haltet Augen und Ohren offen und bleibt gespannt, was dieses Jahr noch alles auf euch wartet.
Büttenmarsch zum Ausmarsch und haut rein!