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Uhlstädt-Kirchhaseler Anzeiger
Ausgabe 13/2019
Informationen aus der Gemeinde
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Haushalt für 2020 beschlossen

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 03.12.2019 mehrheitlich und ohne Gegenstimmen den Haushaltsplan für 2020 sowie der Finanzplan und das Investitionsprogramm für die Folgejahre beschlossen, so dass die Verwaltung nach der noch ausstehenden rechtsaufsichtlichen Würdigung durch die Kommunalaufsicht bereits ab Januar 2020 danach arbeiten kann.

Es ist gelungen einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, der alle Aufgabenbereich bedienen kann. Wir werden den Kindergarten Zeutsch sanieren und den Feuerwehranbau Kirchhasel erstellen. Für den Kindergarten Uhlstädt wurden auch nochmal Mittel eingestellt, um den Außenbereich soweit herzustellen, dass die Inbetriebnahme gewährleistet wird.

Wir werden die Erneuerung der FW-Schutzbekleidung vorantreiben und die Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges für die Löschgruppe Kolkwitz vornehmen. In einigen Gerätehäusern wollen wir dringend notwendige Reparaturen umsetzen. Außerdem wollen wir auch mit der Entwurfsplanung für die dringend benötigte Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Großkochberg beginnen, so dass bis zum 30.06.2020 ein Förderantrag gestellt werden kann.

Die Sanierung der Ortsstraße in Naundorf musste wegen zu geringer Eigenmittel auf das Jahr 2021 verschoben werden. Wir werden den Fördermittelantrag aber bereits jetzt stellen, um eine ausreichende Planungssicherhit für das Jahr 2021 zu erlangen. In Naundorf soll eine Löschwasserzisterne errichtet werden. Der Fördermittelbescheid liegt hierzu bereits vor, so dass mit der Planung begonnen werden kann.

Insgesamt hat der Haushalt ein Volumen von 10 Mio. Euro davon entfallen 8,5 Mio. Euro auf den Verwaltungshaushalt und 1,5 Mio. Euro auf den Vermögenshaushalt. Um die Investitionen tätigen zu können, sind wir gezwungen, den Schuldenabbau etwas zu verlangsamen. Wir werden aber trotzdem noch 342 T€ tilgen und keine neuen Schulden aufnehmen. Beim Abbau der Pro-Kopf-Verschuldung werden wir im Landkreis weiterhin einen Spitzenplatz einnehmen.

Die kommunalen Spitzenverbände und mehrere Fraktionen des Landtages fordern ein kommunales Investitionsprogramm. Wenn man unseren Haushalt und unsere Bedarfsanalysen sieht, dann wäre das auch dringend geboten. In der Hoffnung darauf, dass das diskutierte Investitionspaket auch beschlossen wird, könnten wir weitere dringend notwendige Projekte in Angriff nehmen.

Im Gegensatz zum Bund, wo über Kreditaufnahmen diskutiert wird, haben wir eine „schwarze 0“ ausgewiesen und tilgen in Größenordnung. Dank des frühen Haushaltsbeschlusses können wir zeitnah mit den geplanten Investitionen beginnen.