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Uhlstädt-Kirchhaseler Anzeiger
Ausgabe 13/2019
Nachrichten aus den Kindertagesstätten
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Johanniter Kindertagesstätte "Wiedbachspatzen" Zeutsch

Die „Wiedbachspatzen“ schauen zurück auf einen abwechslungsreichen Herbst und einen zauberhaften Beginn der Winter- und Weihnachtszeit

Im noch sehr schönen und warmen September war doch plötzlich unsere Gartentreppe weg. Wie sollten wir denn nun in unseren Garten kommen?! Hüpfen? Ne – zu hoch! Klettern? Ging auch nicht. Also mussten wir außen herum gehen. Was war da los? In den nächsten Tagen sägte und hämmerte es ganz oft. Da waren Handwerker im Garten und brachten uns tatsächlich eine neue Treppe. Niegelnagelneu war sie, wie für einen König. Sie war auch frisch gestrichen. Deshalb mussten wir auch noch ein bisschen warten, bis wir sie benutzen durften. Alle großen und kleinen „Wiedbachspatzen“ freuen sich über eine neue Gartentreppe. Danke, ihr tüchtigen Männer vom Bauhof!

Im Oktober war es ganz schön eng bei uns. Aber selbst im kleinsten Kindergarten ist genug Platz für viele liebe Großeltern. Mit schöner Naturdeko haben wir unseren Kindergarten geschmückt und alles liebevoll vorbereitet. Für unsere Omas und Opas haben wir 4 verschiedene Sorten Brot gebacken und Dip´s selbst gemacht. Unsere Salbei- und Tomatenbutter, der Kräuter- und der Blütenquark waren bei den Großeltern der Renner. „Fehlt nur noch ein STEAK!“, hat ein Opa gesagt. Vielleicht gibt´s das ja im nächsten Jahr – hi hi.

Zum Oma-Opa-Tag haben die Großen haben das Märchen vom „Hähnchen Schreihals“ aufgeführt. Wer das Märchen kennt, der weiß, das Hähnchen Schreihals den Kuchen am Ende ganz alleine verzehrt. Aber unser Hähnchen hat dann doch mit allen geteilt. Schließlich war der Kuchen auch selbst gebacken und duftete einfach köstlich. Für alles, was unsere lieben Omas und Opas so oft für und mit uns tun haben wir uns mit Tee und Kräutersäckchen bedankt. Natürlich haben wir alle Pflanzen und Kräuter selber gesucht, getrocknet und verpackt. Damit kennen wir uns schon richtig gut aus. Gemeinsam haben wir einen schönen Nachmittag verbracht und uns so richtig wohl gefühlt.

Langsam wurde es kälter. Die dicken Matschsachen und Gummistiefel zogen wieder in den Garderoben ein. Am Martinstag kam Fr. Thiel zu den großen und brachte ein Holzpferd mit einem echten Zaumzeug mit. War sie damit vielleicht in unseren Kindergarten geritten?? Natürlich nicht. Sie hat die Geschichte vom „Heiligen Martin“, seinem treuen Pferd und vom geteilten Mantel erzählt. Teilen ist auch gar nicht schwer. Die Älteren haben Martinsgänse aus leckerem Teig gebacken und untereinander, aber auch mit den Jüngeren, geteilt. Das war lecker und hat uns allen Spaß gemacht. Mit den Erzieherinnen zu teilen war allen Kindern besonders wichtig.

Nun ist es schon Dezember und in unserem weihnachtlich geschmückten Kindergarten raschelt, duftet und glitzert es. Wir hören und singen Weihnachtslieder und sind gespannt, ob der Weihnachtsmann uns dieses Jahr wieder besucht. Artig waren wir schließlich alle. Naja, nur manchmal nicht – ein kleines bisschen. Vielleicht hat das der Weihnachtsmann gar nicht gesehen! Aufgeregt sind wir schon! Zur Weihnachtsfeier mit unseren Eltern haben wir uns dieses Jahr einen Lampionumzug ausgedacht. Wir haben eine echte Kapelle, die uns musikalisch begleitet und wunderschöne Lampions, die unsere Eltern heimlich abends im Kindergarten gebastelt haben. Anschließend treffen wir uns in unserem Garten bei Kinderpunsch, Glühwein und Würstchen. Damit keiner frieren muss, haben alle großen und kleinen „Wiedbachspatzen“ fleißig Holz für unser „Würstchenfeuer“ gesammelt. Unser Bollerwagen und die Kindertragekörbe waren voll bis obenhin. Natürlich haben wir auch ganz heimlich gebastelt. Alle Eltern können sich auf ein schönes Geschenk freuen.

So viel Heimlichkeit, in der Weihnachtszeit – die gibt´s auch bei uns. Zwei wunderschöne Weihnachtsknusperhäuschen standen plötzlich in unseren Zimmern. (Danke liebe Oma Schaak und Oma Grunert für die süße Leckerei!) Und an unserem Ast hingen rote Socken, die knisterten und raschelten. Was da wohl drinnen ist? Vielen Dank für´s Nähen liebe Fr. Windorf. Und dann war da noch ein großer Sack mit 2 Adventskränzen, Kerzen und vielen kleinen Dingen zum Schmücken. 2 wunderschöne Kränze sind entstanden und die Kerzen brennen für eine gemütliche Adventszeit. Unser Dank geht an Oma Widera.

Ein Weihnachtsfest ohne Backen, das gibt es wohl nicht. Stimmt! Frau Schaak, eine Oma unserer kleinen Wiedbachspatzen, wollte das gerne einmal im Kindergarten ausprobieren. Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Fröhlichkeit hat sie mit den Kindern ausgerollt und ausgestochen. Alle Kleinen waren mit Begeisterung dabei. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Viele kleine, leckere Weihnachtsbäume, Engel, Sterne, Elche, Nikoläuse, Pferdchen, Männchen… sind entstanden. Durch die Scheibe vom Herd konnten wir zuschauen, wie sie gebacken wurden. Aber nur schauen, nicht anfassen – das wissen wir. Ganz heimlich muss dann doch jemand genascht haben. Die Plätzchen wurden immer weniger?! Sie duften aber auch soo lecker! Liebe Fr. Schaak, wir danken für die unkomplizierte Hilfe. Nun machen wir es uns die letzten Tage gemütlich, verbringen die Zeit mit weihnachtlichen Traditionen und freuen uns auf den Weihnachtsmann.

Zum Schluss wünschen wir allen lieben Menschen um uns herum ein friedliches Weihnachtsfest mit glitzernden Tannenbäumen, leuchtenden Kinderaugen, Ruhe und Besinnlichkeit.

Mit einem kindlichen Feuerwerk lassen wir es krachen und freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf ein gutes neues Jahr 2020!

A.L. von den „Wiedbachspatzen“ in Zeutsch