Titel Logo
Uhlstädt-Kirchhaseler Anzeiger
Ausgabe 2/2020
Informationen aus der Gemeinde
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Gemeinde will Unterhaltungsstau in Feuerwehr abbauen

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 04.02.2020 für die Ausrüstung der Feuerwehr zusätzlich 12.000,00 € zur Verfügung gestellt. Hiermit soll insbesondere die veraltete Dienstbekleidung (Orange), welche in den kleineren Löschgruppen noch häufig getragen wird, durch neue ersetzt werden. Die restlichen Mittel sollen zum Abbau des Unterhaltungsstaus verwendet werden.

In der unmittelbar davor stattgefundenen Sitzung des Vergabeausschusses konnte für die Löschgruppe Kolkwitz ein neues Fahrzeug - Gerätewagen Nachschub - vergeben werden, dass jetzt noch auf die Bedürfnisse unserer Feuerwehr angepasst wird.

Da das Feuerwehrhaus in Großkochberg den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird und die vorhandenen Stellplätze für die neuen Kreisfahrzeuge (geplante Ersatzbeschaffungen) zu klein sind, wollen wir einen An- und Umbau vornehmen. Die dazu erforderliche Vorplanung wurde ebenfalls am 04.02.2020 vergeben. Unser Ziel ist es bis zum 30.06.2020 einen qualifizierten Fördermittelantrag zu stellen, so dass wir das Projekt in den nächsten Jahren umsetzen können.

Gemeinsam mit den Wehrführern und dem Ortsbrandmeister wurde durch die Verwaltung eine neue Feuerwehrentschädigungssatzung erarbeitet, die so durch den Gemeinderat bestätigt wurde. Nach der erforderlichen Würdigung durch die Kommunalaufsicht und anschließender Veröffentlichung im Amtsblatt, wird die Auszahlung nach den neuen Aufwandsentschädigungssätzen sowie die Nachzahlung rückwirkend bis zum 01.12.2019 erfolgen. Die dafür benötigten Haushaltsmittel von ca. 14.000,00 € hat der Gemeinderat ebenfalls bestätigt. Mit der Neuregelung galt es die besonderen Funktionen der Feuerwehr entsprechend dem Aufgabenzuwachs mehr zu würdigen.

Wie wichtig die Feuerwehr ist, hat man zuletzt beim Brandereignis in Heilingen gesehen. Ich möchte mich nochmals bei allen Kameradinnen und Kameraden der beteiligten Löschgruppen aus der Gemeinde und aus den umliegenden Städten und Gemeinden bedanken. Ebenso geht der Dank an die Anwohner von Heilingen und Röbschütz sowie die ortsansässigen Vereine, welche mit heißen Getränken und geschmierten Broten die Feuerwehrkameraden versorgten. Dies zeigt, den dörflichen Zusammenhalt und die Wertschätzung gegenüber der Feuerwehr.

Bei der Auswertung des Brandereignisses durch die Löschgruppenführer wurde die Löschwassersituation in Heilingen nochmals analysiert und nach Optimierungen gesucht. Nach Umstellung der Trinkwasserversorgung von Heilingen und Röbschütz will die Gemeinde den dann nicht mehr benötigten Hochbehälter von Heilingen als Löschwasserzisterne umrüsten. Des Weiteren ist zwischen dem Löschgruppenführer Heilingen und dem Wehrführer Kirchhasel vereinbart wurden, die in der Gemeinde bereits vorhandene mobile Staustufe Biber in Heilingen zu testen, um danach über die Anschaffung einer solchen Staustufe für die Löschgruppe Heilingen zu entscheiden.