Am 20. November 2025, dem internationalen Tag der Kinderrechte, war es soweit: Unter dem Motto „Jedes Kind ist einzigartig und genauso wunderbar“, standen die Kinder mit ihren Rechten besonders im Fokus.
Im Rahmen des Projekts fanden nicht nur Gespräche über Kinderrechte (Recht auf Information) statt, sondern die Kinder konnten auch gleich thematisch passend ihr Recht, sich auszudrücken und mitzuentscheiden, umsetzen: malen, bauen, basteln, um ihre Gedanken und Wünsche sichtbar zu machen. Die entstandenen Kunstwerke wurden auf Wunsch des Kindes für die Eltern ausgestellt. Besondere Highlights dabei waren der „Turm der Wünsche“ und ein großes Wandbild, das die wichtigsten Kinderrechte anschaulich auf den Handabdrücken der Kinder darstellt. Darüber hinaus wird dem Recht auf Information auch auf neuem Wege Sorge getragen: einen bebilderten Speiseplan gibt es schon lange, nun wird er aber ergänzt durch einen Wandtaster, der den Kindern täglich ansagt, was es zum Mittagessen gibt. Mit großer Freude versammeln sie sich davor, um das Mittagsangebot anzuhören. Und auch Eltern begeistern sich für diesen Ansatz, so die Selbstständigkeit ihrer Kinder zu fördern.
Ebenfalls im November nahmen wir am bundesweiten Vorlesetag teil. Mehrere Freiwillige, darunter Eltern, Großeltern und natürlich unser Bürgermeister Frank Dietzel, nahmen sich die Zeit, den Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren spannende, fröhliche und liebevoll ausgewählte Geschichten vorzulesen.
In der Krippe lauschten die Jüngsten mit großen Augen der Geschichte vom „rollenden Pfannkuchen“, die für viele Lacher und neugierige Fragen sorgte. Die älteren Kindergartenkinder erwartete ebenfalls eine vielseitige Auswahl an Erzählungen: moderne Geschichten wie „Die kleine Spinne Widerlich“ oder die „Olchis“, aber auch klassische Märchen nahmen die Kinder mit auf eine Reise in die Welt der Fantasie. Nach dem Vorlesen erhielten jedes Kind und jeder Vorleser eine Urkunde als Erinnerung an diesen besonderen Tag.
Am Nachmittag besuchte uns eine echte Kinderbuchautorin und stellte ihre Bücher vor: Jana Wunder begeisterte uns mit ihrem „Kleinen Glück“, das uns anhält, die besonderen Momente im Alltag wieder bewusster wahrzunehmen.
Das Team der Kienbergwichtel bedankt sich herzlich für so viel Engagement und freut sich bereits auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
Den sprichwörtlichen Blick hinter die Kulissen ermöglichten uns Frau Glembotzki und ihr Team bei einem Besuch in der Uhlstädter Apotheke. Wir durften die gewohnte Perspektive wechseln und einen Blick hinter den Tresen wagen und verschiedene Stationen gemeinsam mit dem Team der Apotheke absolvieren. Fast wie die Profis konnten die Kinder schon nach kurzer Zeit das computergesteuerte Lager der Apotheke auffüllen. Im Labor bestaunten wir allerlei Geräte und durften sogar Zäpfchenformen befüllen (natürlich ohne medizinischen Wirkstoff). Und der Personalraum verwandelte sich schnell in eine wohlriechende Teestube, in der jedes Kind seinen eigenen Kinder-Kräutertee abwiegen konnte. Es war für die Kinder und auch die Erzieherinnen ein unvergesslicher und spannender Ausflug!
Wir bedanken uns recht herzlich beim gesamten Uhlen-Apotheken-Team!
Das neue Jahr begann für uns mit einer Reise in die bunte Medien-Welt. Da gab es soviel zu entdecken! Wir bestaunten alte Medien, die wir kaum noch im Alltag sehen, z.B. Telefone mit Wählscheiben oder Schreibmaschinen, und verfolgten ihre Entwicklung bis heute. Die Kinder bastelten fleißig Büchsen-Telefone, lernten, wie ein Buch aufgebaut ist und probierten allerlei moderne Medien selbst aus, z.B. Musik-Boxen, multimediale Stifte mit Kopfhörern, Tastaturen, Sofortbild-Kameras usw. Ein Highlight waren auch die beiden „Kino“-Tage: einmal mit alten Märchenbildern, die mit einem Projektor aus Großmutters Zeiten an die Wand geworfen wurden und einmal in der modernen Variante mit einem Kinderfilm per Beamer in Kino-Größe. Und natürlich mit Popcorn für das echte Kino-Feeling!
Aber auch ein kritischer Blick wurde auf das Thema geworfen: wo überall befinden sich in unserem Leben Medien? Wieviel nutzen wir sie? Letzteres wurde in einem Medien-Tagebuch gut sichtbar.
Doch auch die Chancen moderner Medien lernten wir kennen - indem wir die handgezeichneten Bilder mit Künstlicher Intelligenz „zum Leben erweckten“. Dafür griffen sogar Kinder begeistert zu Stift und Papier, die es sonst selten tun. Eine kleine Kostprobe von diesen Wunderwerken sieht man hier: