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Uhlstädt-Kirchhaseler Anzeiger
Ausgabe 4/2020
Natur und Umwelt
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Bauen im Zeichen der Hoffnung

Heilingen.

In abgewandelter Form eines Zitates, das Luther zugeschrieben wird, wurde in Heilingen kürzlich zwar kein Apfelbäumchen gepflanzt, aber eine stabile, rustikale Bank gezimmert. Sie soll Wanderer animieren, einmal Pause zu machen. Südlich des kleinen Hexengrundortes auf einer Anhöhe, die einen wunderbaren Rundumblick bietet, wurde sie aufgestellt. Leider konnte kein Publikum Probe sitzen, aber in gebührendem Abstand wurde sie schon von einzelnen interessierten Spaziergängern bewundert.

Die Idee zum Bau dieser Bank stammte ein weiteres Mal von rührigen Mitgliedern des Heimatvereines Heilingen-Röbschütz e.V., die dieses Projekt in den Wintermonaten verwirklichten und die alte, längst marode Bank nun austauschten.

Neun weitere Bänke sind übrigens rund um Heilingen zu finden, die zum Ausruhen, Innehalten und Genießen der Umgebung einladen. Sie alle werden vom Heimatverein gewartet und instand gehalten.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. Oder als Zeichen der Hoffnung eine Bank bauen.

Aber vielleicht schaffen die Heilinger auch beides.

Text: Juliane Grohmann

Foto: Max Schneider