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Uhlstädt-Kirchhaseler Anzeiger
Ausgabe 7/2019
Aus der Gemeinde
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Wo einer mehr tut als er müsste, kommt die Gesellschaft nicht aus dem Staunen …..

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Eine gute Nachricht - Wanderer und Besucher können den 500 m langen und steilen Aufgang zum Kienberghaus wieder benutzen. Die Gefahr von oben ist gebannt. Am 13.6. fällte der Forst zahlreiche überhängende, morsche und schiefstehende Bäume entlang des Weges. Für die beiden darauffolgenden Tage hatte die Initiative „Rettet den Kienbergweg“ zum Arbeitseinsatz aufgerufen. Im Vorfeld war völlig unklar, wieviel Personen unseren Aufruf folgen werden und ob der Weg kurzfristig wieder begehbar sein wird.

Am 14.6. begannen die Aufräumarbeiten. Schon am Morgen waren die ersten Helfer zur Stelle. Bis zum Abend waren bei tropischen Temperaturen über 20 Menschen am Berg tätig. Zunächst wurden Äste und Bäume zersägt und vom Weg entfernt. Danach die alten Geländer abmontiert und nach oben geschafft.

Kurzfristig wurden am Freitag auch noch ein großer Teil neuer Geländer und Lasur besorgt, so dass am Samstagmorgen schon mit der Montage der Handläufe begonnen werden konnte. Im Anschluss wurde das Holz gleich imprägniert. Die Wegränder im unteren Teil wurden von Unkraut und Gras befreit, der Weg von Laub und Steinen beräumt und an einigen Stellen instand gesetzt. Die Arbeiten waren am Nachmittag beendet. Da nicht genug Holz besorgt werden konnte, fehlen jetzt noch einige Meter Geländer. Um Schäden bei Starkregen vorzubeugen, müssten an manchen Stellen noch Rinnen gegraben werden. Diese Arbeiten sollen in einem weiteren Einsatz erledigt werden.

Auch am Samstag legten insgesamt 15 Leute Hand an. Mit dabei waren Einwohner/innen aus unserer Gemeinde, Mitarbeiter der REHA-Klinik Weißen, der Kreiswegewart Herr Fischer, unser Ortswegewart Herr Raabe, Vereinsmitglieder vom Heimatverein Uhlstädt-Weißbach und Schüler aus der Regelschule Neusitz. Diese legten sich mächtig ins Zeug. Durch vier Schüler werden in einer Projektarbeit neue Bänke für den Weg entstehen. Hierauf sind alle sehr gespannt.

Dank an Alle! Ein ganz besonderer Chapeau geht an unseren Revierförster Herrn Meißner, sein Arrangement brachte uns auf den Weg. Familie Krause vom Kienberghaus organisierte und versorgte alle mit Getränken und Speisen. Sie möchten sich nochmals ganz, ganz herzlich bei allen Helfern bedanken!!

Wir denken, dass es trotz Wärme und großen Anstrengungen Spaß und Freude gemacht hat. Alle können stolz auf das Geleistete sein. Wenn die restlichen Arbeiten erledigt sind, ist der Weg wieder in besten Zustand.

Im Namen der Initiative „Rettet den Kienbergweg“

M. Ehlert

Tourist-Info Uhlstädt-Kirchhasel