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Uhlstädt-Kirchhaseler Anzeiger
Ausgabe 9/2020
Amtlicher Teil
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Bekanntmachung des Außerkrafttretens des Bebauungsplanes „Sommerlaiten“ im OT Partschefeld

Der Gemeinderat der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel hat in seiner öffentlichen Sitzung am 10.12.2013 die Aufhebung des Bebauungsplans „Sommerlaiten“ im OT Partschefeld nach § 10 Abs.1 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen. Der Satzungsbeschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Die Anzeige der Satzung zur Aufhebung des Bebauungsplanes „Sommerlaiten“ im OT Partschefeld gegenüber dem Landratsamt erfolgte am 08.05.2020.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan „Sommerlaiten“ im OT Partschefeld gemäß § 10 Abs. 3 BauGB in Verbindung mit § 21 Abs. 1 ThürKO außer Kraft.

Jedermann kann die Aufhebung des Bebauungsplans in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel, Jenaische Straße 90 in 07407 Uhlstädt-Kirchhasel zu den nachfolgenden Öffnungszeiten:

montags

8:00 - 12:00 Uhr,

dienstags

8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 -18:00 Uhr,

donnerstags

8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 -16:00 Uhr,

freitags

8:00 - 13.00 Uhr

einsehen und über deren Inhalt Auskunft erlangen.

Auf die Voraussetzung für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach -

1.

eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.

eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes,

3.

nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 - 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird (§ 44 Abs. 4 BauGB).

Uhlstädt-Kirchhasel, d. 14.09.2020

Hübler

Bürgermeister